Zitat
Insgesamt gesehen sind Kohlenhydrate keine essenziellen Nahrungsbestandteile für den Hund, außer bei Hündinnen, die während der Gravidität und Laktation bei gleichzeitig knapper Versorgung mit Proteinen (d.h. fehlende Möglichkeit zur Glukoneogenese) eine Mindestmenge an Kohlenhydraten aufnehmen sollten.
Quelle: Meyer & Zentek, Ernährung des Hundes, 6. Auflage, 2010.
dann schreib aber bitte dazu, dass der Mensch auch keine Kohlenhydrate "zum Überleben" benötigt, sonst denkt noch jeder, dass sich dieser Text nur auf den Hund bezieht. Das bedeutet kein Brot, kein Kuchen und keine Nudel-Süsskram-Diät mehr ! 
Zitat: Fette liefern zwar verhältnismäßig mehr Energie als Kohlenhydrate, dafür sind Kohlenhydrate für den Hund wesentlich schneller und besser verfügbar.
Der Energiebedarf des Gehirns und der Nervenbahnen wird fast ausschließlich durch Kohlenhydrate ( Glukose) gedeckt.
Eine Unterversorgung kann zu einer Verminderung konzentrativer und koordinativer Fähigkeiten und u.U. zu einem körperlichen Zusammenbruch im Wettkampf bei Leistungshunden führen. Windhunde müssen während eines Trainings sehr schnell Energie mobilisieren und sind daher extrem abhängig von Kohlenhydraten.
Studien belegen ,dass Windhunde ( Rennen) bei der Verfütterung von kohlenhydratreichen Futter schneller liefen als Hunde, die ein kohlenhydratarmes Futter bekamen.
Windhunde profitieren zweifellos in Wettbewerben von einer Fütterung mit Kohlenhydraten
Aber auch Ausdauerathleten ( Schlittenhunde) sind leistungsfähiger , wenn ein Kohlenhydratanteil von ca. 15% im Futter enthalten ist. Ein Futter ohne stärkehaltige Kohlenhydrate erhöht die Anfälligkeit für belastungsbedingte Durchfälle
Für trächtige und säugende Hündinnen wird ein Kohlenhydratanteil von mindestens 20 % empfohlen.
Als negative Auswirkungen einer unzureichenden Versorgung mit Kohlenhydraten wurden bei trächtigen und laktierenden Hündinnen Embryo-Missbildungen und Resorptionsstörungen, Stoffwechselerkrankungen und eine verringerte Milchproduktion
beobachtet.
Das Risiko von Totgeburten erhöhte sich!
Quelle: Klinische Diätetik für Kleintiere