Beiträge von Samojana

    die Verdauungszeit hängt von verschiedenen Faktoren ab.

    1. die Zusammensetzung der einzelnen Komponenten und deren Verdaulichkeit
    2. ballaststoffreiche Nahrung wird schneller verdaut
    3. Trinkmenge ( je stärker die Verflüssigung , um so rascher die Passage)
    4. die Verdauung von Fleisch dauert am längsten
    5. bindegewebehaltiges Fleisch noch länger
    6. Fett verzögert die Magenentleerung
    7. feste und flüssige Stoffe mit hohem Fettgehalt verbleiben am längsten im Magen
    8. kalte Speisen verzögern die Magenentleerung


    und hier steht:

    Die Magenentleerung hängt nicht allein vom Füllungszustand
    des Magens ab. Vielmehr nehmen vorwiegend chemisch-physikalische Bedingungen
    Einfluss auf die Geschwindigkeit der Magenentleerung. So führt ein hoher Zerkleinerungs-
    oder Verflüssigungsgrad des Nahrungsbreies zu einer raschen Magenpassage.
    Dagegen werden feste Nahrungsbestandteile (auch eventl. Fremdkörper) und sehr
    visköses Material länger im Magen retiniert.

    http://www.gv-solas.de/auss/ern/fuetterung_hund.pdf

    Und in der Vetmed-Literatur steht:M/Z: Bei Hunden mit erhöhtem Energiebedarf scheint sich die Magenentleerung zu beschleunigen.

    Physiologie der Haustiere:
    Die Magenentleerung beginnt immer dann , wenn das entsprechende Futter zerkleinert oder verflüssigt ist.
    Die Geschwindigkeit der Entleerung wird durch einen Feedbackmechanismus über die Energiemenge gesteuert,die in den Darm gelangt. Daher hängt die Magenentleerung von der aufgenommenen Futter-und Energiemenge ab.
    Bei Carnivoren und Omnivoren beträgt die Gesamtzeit 10-12 Stunden. Mittlere Verweildauer bei festen Futterbestandteilen im gesamten Magen-Darmkanal 20-24 Stunden.
    Werden die Tiere mehrmals am Tag gefüttert, teilt sich diese Zeit entsprechend auf und wird dann durch die interdigestiven Phasen unterbrochen.

    Zitat

    Allerdings habe ich auch schon - so wie Audrey schrieb - die Meinung vorgefunden, dass Schleimabgang im Rahmen einer Entgiftung normal sei.

    das sind Mutmaßungen , zu lesen auf gewissen Seiten, um sich eine Ernährungsform schönzureden. ;)
    Auch bei Parasitenbefall wurde eine Zunahme dieser Becherzellen mit erhöhter Schleimsekretion beobachtet.
    Die normale Schleimproduktion im Darm ist am Ende des Verdauungsvorganges kaum sichtbar, weil sie nur dazu dient, den Kot rückstandlos weiterzutransportieren.

    Einspruch. ;) Schleim im Kot ist in jedem Fall als erste Alarmfunktion zu werten. Meine jahrelangen Erfahrungen mit Justus haben dies immer bestätigt. Hab ich nicht vonvornherein dagegengesteuert, waren die Ehrenrunden in der Nacht immer vorprogrammiert. Bei ersten leisen Vorzeichen gab´s bei uns dann Myrrhinil als "Durchfall-und Entgiftungseliminator" und die Sache war erledigt. Weglassen des auslösenden Nahrungsmittels natürlich eingeschlossen.
    Sogenannte Becherzellen im Darm haben eine Schutzfunktion. Diese Zellen platzen nur, wenn der Darm durch reizende Substanzen in der Nahrung überfordert wird. Diese Becherzellen platzen dann und geben ihren Schleim explosionsartig ab. Danach sterben die geplatzten Zellen ab und hinterlassen einen Hohlraum.
    Der Nachteil dabei ist, das durch dieses "Aufplatzen " viele kleine Wunden in der Darmschleimhaut entstehen. Wenn sich diese Wunden dazu noch entzünden, entstehen durchlässige Stellen in der Darmschleimhaut Unverdaute Bestandteile der Nahrung können auf diese Weise ins Blut und in die Lymphe gelangen.

    Passiert das immer öfter, kommt es zu dem Phänomen, das unter der Bezeichnung „Leaky Gut Syndrom“ bekannt ist.

    http://www.leitfaden-gesundheit.de/verdauung/durc…-durchfall.html