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Und wonach richtest du dich? Nach den von Rockabelli genannten Büchern?
Irgendwo muss man sich ja Infos holen können
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Die genannten Bücher vermitteln in jedem Fall wichtige Grundlagen, umfangreiches Basiswissen und Hintergrundinformationen rund um die Hundeernährung.
Es gibt zwar zahlreiche Websites und in Diskussionsforen werden oft die Vorzüge von Barf geschildert und es gibt andere Hundebesitzer und viele Tierärzte , die rohe Diäten auf Dauer gesehen als unsicher und ungesund verurteilen.
Um zu erfahren, wie der eigene Hund ernährt werden soll, braucht man Informationen ,die sowohl die guten als auch die negativen Seiten skizzieren, so dass sich jeder eine eigene Meinung bilden und erst dann entscheiden kann.
Bei der Frischfütterung unterscheidet man zwischen Hausmannskost oder den verschiedenen Barfkonzepten, und da sind die Abweichungen teils sehr enorm. Vor dem Beginn der „ Frischfütterung „ ( ich sage bewusst nicht BARF) sollte man sich darüber im klaren sein, dass man als Hundehalter vollständig die Verantwortung für die Ernährung seines Hundes übernimmt. Geht es schief, weil das notwendige Wissen fehlt, hat keiner Schuld - nur der Hundehalter!
Hunde waren über Jahrtausende sehr gute Resteverwerter . Diese exzessive Fleisch-und Knochenfütterung, die seit über 10 Jahren praktiziert wird, schadet nach meiner festen Überzeugung vielen Hunden auf lange Sicht.
Einige negativen Folgen erkennt man sofort , manche machen sich erst nach Jahren bemerkbar , dann sind sie oft nicht mehr zu rückgängig zu machen.