Zitat
Swanie simon vergisst aber manches und geht von Werten aus, die für Hunde zum einen nicht stimmig zum anderen aber durchaus gefährlich sind.
Mit Simon kriegst Du ja noch nicht mal den simplen Energierhaltungsbedarf gedeckt.
Stimmt.
Was bringen Pläne, die geradezu dogmatisch bestimmte Fleisch-Gemüse und Knochenanteile für jeden Hund und jede Rasse vorsehen. Speziell die Protein-und Fettverdaulichkeit hängt immer von der individuellen Verträglichkeit des einzelnen Hundes ab.
Diese Tatsache wird beim Barfkonzept nicht ansatzweise berücksichtigt Deshalb bringt es auch nichts allen Hunden dieses sehr fragwürdige Prozentregel-Einheitskonzept überzustülpen. Wenn z.B. gewisse Darmbakterien nicht ausreichend vorhanden sind, die Fettsäuren und Gallensäuren verstoffwechseln, wird die Fettverträglichkeit, genauso wie die Proteinverstoffwechslung negativ beeinflusst.
Was bei einigen Hunderassen bewiesenermaßen der Fall ist.
Einige Hunde profitieren sogar von einer fettarmen Ernährung. Das bedeutet , das diese Hunde zur Deckung ihres Energiebedarfes eine Ration bekommen müssen, die sehr viel mehr Kohlenhydrate enthält. Auf diese Problematik gibt das Barf-Konzept keine Antwort. Denn lt. Barf sind stärkehaltige Kohlenhydrate ( insbesondere Getreide) die Hauptursache allen Übels.
Ich frage mich echt, warum nicht ausnahmsweise mal darauf eingegangen wird, das auch zu viel Fleisch sich sehr negativ auf den auf den Organismus auswirken kann, undzwar dann wenn zu wenig Fette /Kohlenhydrate zugeführt werden . Eine proteinlastige Ernährung erfordert auch eine längere Verweildauer im Magen ( Fleisch ist von der Verdauung her gesehen ein wahrer Bummelzug)
Was den Magen dazu animiert immer mehr Magensäure zu produzieren, was dann letztlich oft zu Sodbrennen,
und einer Reihe weiterer Symptome führt. Diese Tatsachen zeigen doch, wie wichtig es ist ,sich über die verschiedenen Facetten bei der Zusammenstellung einer Futterration ausführlich und nicht einseitig zu informieren .