Beiträge von Samojana

    Zitat Gangloßer:
    Eigentlich nur, dass der Hund, ideologiearm und bedarfsdeckend ernährt werden sollte. Zuviel Protein ist schädlich, und viele Leute glauben immer noch, weil der Hund von einem Carnivoren abstammt, muss man ihm massenweise Fleisch reinschieben. Daraus resultieren viele Verhaltensprobleme. Kohlenhydrate sind ja oft sehr umstritten, stellen aber für den Hund eine wichtige schnelle Energiequelle dar.

    Eine Ration sollte immer bedarfsdeckend sein, wenn das der Fall ist, kann man einem Hund natürlich auch das füttern, was bei der menschlichen Ernährung übrig bleibt, solange es nicht stark gewürzt ist!
    Aber meist ist es ja umgekehrt. Fälle bei denen eklatante Fehlfütterungen das Verhaltensproblem erzeugen sind ja zum Glück recht selten. Wir denken da etwa an Trennkost, oder zu hohen Eiweißgehalt oder unausgewogene Rationen.

    http://hund-moenchengladbach.blogspot.de/2011/09/einzelfelle.html

    Eine Überprüfung der Theorie, das eine kohlenhydratfreie Ernährung gesund ist, ergibt lt. Gangloßer ein völlig anderes Bild.
    Entgegen der Behauptung der Barferfraktion gilt es als bewiesen, dass zu viel Fleisch dem Organismus des Hundes schadet. Und zwar dann, wenn zu wenig Energie ( Fette+Kohlenhydrate) zugeführt werden .
    Dieser Bedarf ist bei jedem Hund anders, dafür gibt es keine einzige Prozentregel.

    Wenn nämlich zu wenig Kohlenhydrate bzw. Fette verfügbar sind , greift der Organismus auf die Proteine als Energiequelle zurück.
    Dazu werden bzw. müssen zwangsläufig und in einem aufwändigen Prozess die Aminosäuren aus dem Fleisch in Kohlenhydrate umgewandelt werden, ( die benötigt jedes Lebewesen) was zur Freisetzung von Ammoniak und Phenol aus den tierischen Proteinen führt.

    Nicht nur Leber und Niere werden dadurch auf Dauer geschwächt. Nicht heute oder übermorgen, aber langfristig gesehen in jedem Fall. Eine Proteinmast führt auch zu negativen Veränderungen in der Zusammensetzung der Darmflora. Die schlechten Bakterien ( Clostridien) vermehren sich und die guten Bakterien (Bifidobakterien und Laktobazillen) werden immer weniger.

    Fragt mal, die Barfer der ersten Stunde, die mussten z.T. viel Lehrgeld bezahlen. Aber wahrscheinlich bieten nur selbst erlebte negative Erfahrungen die einzige Möglichkeit , alles noch einmal zu überdenken und einen Kurswechsel einzuschlagen. Oft ist es zu spät dafür.

    Eine proteinreiche, kohlenhydratarme Ernährung ermöglicht auch mehr aromatischen Aminosäuren wie Phenylalanin und Tyrosin die Passage in den Darm.

    Lt. Gangloßer verursacht

    Zu viel Phenylalanin in der Ernährung
    Adrenalinanstieg: in
    Stresssituationen leicht erregbar,überschäumend,
    sexuell orientiert,stark offensiv, bellfreudig

    zu viel Tyrosin erhöht u.a. die Schmerzempfindlichkeit und hat einen negativen Einfluss auf die Schilddrüsenfunktion.

    Zitat

    Irgendwelche Plätzkes?

    Pikante Knabberstangen

    2 ½ Tassen Mehl, ¾ Tasse Brühe, 6 EL Öl, 2 EL Parmesan

    Alles gut verkneten und kleine Stangen rollen. Bei 160 °C für 20 Min. backen.

    Rinderleber-BEISSER
    ZUTATEN:
    150 g Rinderleber
    125 ml Wasser
    300 g Mehl
    1 TL Salz
    1 Ei
    2 EL Öl
    2 EL Petersilie

    ZUBEREITUNG:
    Die Schweineleber in einer Pfanne von allen Seiten gut anbraten. Mit dem Wasser ablöschen. Schweineleber aus der Pfanne nehmen und sehr klein hacken oder im Mixer verarbeiten. Alle weiteren Zutaten mit dem Wasser aus der Pfanne zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Den Teig 0,5 cm dick ausrollen und die gewünschten Formen ausstechen.

    Bei 200 Grad Celsius ca. 15 - 20 Minuten backen, bis die Kekse hart und gut durch sind.

    Zahnputzkekse


    2 Möhren fein raspeln
    1 Apfel grob raspeln
    1 Banane zerdrücken
    2 Tassen Haferflocken
    3 EL Olivenöl
    mit den Haferflocken zu einem recht festen Teig verkneten. Kugeln formen, zu Keksen ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech bei ca. 170 Grad im Heißluftherd ca. 30 Minuten backen. Backofen ausschalten und im Ofen auskühlen lassen.