Beiträge von Samojana

    Bei Rüden ist eine Blasenentzündung sehr oft mit einer Prostatitis assoziiert. Das heißt, die Prostata ist der eigentliche Verursacher dieser Entzündungen.

    Chronische Prostatitis:

    Sie ist nicht so leicht zu erkennen wie die akute Form, da sie oft symptomlos verläuft. In der Regel setzt der Hund nur manchmal blutigen Urin ab oder hat öfters eine Blasenentzündung. Da die chronische Entzündung eher zu einer Verhärtung und Verkleinerung der Prostata führt, leidet der Hund auch nicht an den typischen Symptomen wie Kotabsatzbeschwerden (Absetzen des Kots in mehreren Portionen, der Hund läuft beim Absetzen mit gekrümmten Rücken immer ein Stück weiter, bis es endlich klappt) Schwierigkeiten beim Harnabsatz ,wie wir es bei Männern kennen, sind beim Hund eher selten.
    Trotzdem sollte bei wiederkehrenden Blasenentzündungen immer ein Prostataproblem in Betracht gezogen werden. Die sicherste und erfolgreichste Behandlung ist auf jeden Fall die Kastration des Rüden.

    http://www.tierarztpraxis-rogalla-rummel.de/wiss_krank_prostata.html

    Zitat

    Na ja wie gesagt mich hätte interessiert wie die Dame den jeweiligen Futteranteil ausrechnet.

    Es muss ja auch beim kochen eine Richtlinie geben, einen Anhaltspunkt.

    Bei der Fleischfütterung richtet sie sich ungefähr nach dem festgelegten Proteinbedarf.
    Und der liegt bei einem 6,9 kg schweren Hund bei knapp 21 g Protein.
    Was die Energieversorgung betrifft, liegt sie um die Hälfte unter den Empfehlungen von M/Z.

    Zitat

    zum anderen sind die Aminosäureverbindungen in tierischem Gewebe IMMER ähnlich... :lol:
    Bindegewebe ist nicht besonders schwer verdaulich für einen Hund und auch sicher keine Ursache für schlechte Darmflora.

    Lesen bildet und verhindert in das unüberschaubare Sammelbecken an selbsternannten Experten zu landen.
    Siehe Seite 102: Kapitel:Bindegewebsreiche Schlachtabfälle

    http://books.google.de/books?id=yNBGU…C3%A4lle&f=true

    Zitat

    Kann mich mal jemand aufklären wie die Frau Dillitzer die Futtermengen berechnet. :hilfe:

    ín keinem Fall nach Prozenten. ;) Was möchtest du denn genau wissen?
    Einen gravierenden Fehler habe ich in diesem Link entdeckt. Das Rohgewicht von Kartoffeln und Reis kalorienmässig auf eine Stufe zu stellen.

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    in den Zusätzen , die ich kenne, ist überall Eisen mit drin.
    Und ein tatsächlicher Eisenmangel lässt sich super über ein BB ermitteln. Es gibt zahlreiche Hinweise, dass eine hohe Eisenbelastung u.a. an der Tumorentstehung mitwirkt.

    http://extranet.medical-tribune.de/volltext/PDF/2…/MTA_04_S04.pdf

    übrigens finde ich es sehr erwähnenswert, das Lupovet für darmkranke Hunde kein zusätzliches Eisen enthält.
    Stichwort: Eisen und Darmkrebs.

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    Dann kann ich ja auch ohne schlechtes Gewissen die Gemüseflocken füttern statt dem frischen Gemüse.

    also, ehrlich gesagt, halte ich von Gemüseflocken nicht allzu viel. In den Sorten, die ich kennenlernen durfte, war das Gemüse nach dem Einweichen z.T. noch hart wie mittelschwerer Beton. ;)
    Der Nährwert von gekochtem Gemüse für den Hund ist nicht in den Vitaminen zu suchen , sondern nur durch das Kochen werden erst die sekundären krebsschützenden Pflanzenstoffe freigesetzt.

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    Muss ich also extra Vitamine füttern? Wenn ja wie?
    Oder befindet sich alles in den restlichen Lebensmitteln und meinen Zusätzen? :???:


    Frage 1:wenn´s nach den tierärztlichen Hochschulen geht ein klares JA. :D
    Frage 2: wenn´s nach tierärztlichen Hochschulen geht ein klares NEIN. :D

    Zitat

    Samojana


    Boah also dann muss ich aber doch gleich auf 2% runtergehen. Denn bei so einer großen Menge Getreide da setzt Benny dann schon an.

    Findest Du Gemüse nicht wichtig, Samojana? Weil Du meinst das 20% reichen.

    du musst natürlich schauen, ob diese Menge auch verträglich ist. Wenn dein Hund vorher
    relativ kohlenhydratarm gefüttert wurde, braucht es manchmal eine gewisse Zeit,
    bis sich der Organismus darauf eingestellt hat.
    Beim Fett verhält es sich genauso. Die Fetttoleranz ist nicht bei allen Hunden gleich.
    Zum Gemüse: der Hund ist kein Gemüsefresser, die Verdaulichkeit von Gemüse liegt bei ca. 60 %.
    Reis gekocht bei 100 %. Zur Vitaminversorgung reicht Gemüse eh nicht aus.