Beiträge von Samojana

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    Die Ergebnisse gegen Demenz bei alten Leuten ist auf jeden Fall vielversprechend!



    welche Ergebnisse meinst du denn?
    Das Medikament auf Kokosölbasis heißt Axona und jetzt kommt´s : die Patienten dürfen/durften keine Kohlenhydrate essen. :smile:
    Stichwort Keto-Demenz-Diät. Hunde haben eine sehr geringe Toleranz gegenüber MCT-Fetten, deshalb bin ich in dieser Hinsicht eher skeptisch. Die Vorteile von Kokosöl sehe ich da mehr auf anderen Ebenen.

    Zitat

    Deswegen haben die die Kohlenhydrate so hochgeschraubt. Reduziere ich diese nun also doch besser oder???

    Die Empfehlung nach denen der Energiebedarf berechnet wird, ist letztendlich nur ein theoretischer Wert für erwachsene Hunde im Erhaltungszustand.
    In diesem Fall hilft nur der Praxistest, um festzustellen, ob der Kalorienbedarf wirklich so hoch liegen muss.

    Zitat

    Samojana

    Kannst Du mir das mal für Dummies erklären :gott:.

    Die Proteinmenge soll ja schon passen. Zum Fleisch gibt es ja auch noch KH+Gemüse.

    aber lt.M/Z nicht genug. Die Faustformel lautet: 10 Gramm verdauliches Rohprotein pro Mj
    umsetzbarer Energie ( 240 Kalorien) werden im Erhaltungsstoffwechsel benötigt.
    Proteine werden in seinem Buch niemals isoliert betrachtet, sondern immer im Zusammenhang mit dieser Formel.
    Proteine sind nicht primär zur Energieversorgung bestimmt. Proteine sollten also nicht gefüttert werden, um den Bedarf an täglicher Energie zu decken.

    Wenn dieses Protein-Energieverhältnis nicht eingehalten wird, werden die Proteine nicht ihrem eigentlichen Zielort als Baumaterial zugeführt , sondern als Energielieferant verbrannt , das bedeutet sinnlose Mehrarbeit, vor allem für die Nieren und Leber. Bei Hunden, die mit einem Frühwarnsystem ausgestattet sind, zeigt der Darm und die Haut an, dass sie überfordert sind.
    Ich füttere deshalb nicht nach diesen Zahlen, sondern nach Verträglichkeit und liege aus diesem Grund unter dem empfohlenen Proteinbedarf. M/Z Empfehlungen basieren auch immer auf einem Proteinmix aus tierischen und pflanzlichen Proteinen, erkennbar an seinen Rationsempfehlungen. Hinweise, den Proteinbedarf ausschließlich aus tierischen Proteinquellen zu decken, wirst du in diesem Buch nicht finden.

    Zitat


    Bei sowas sage ich mir immer, daß man früher auch nichts ausgerechnet hat und die Hunde waren trotzdem gesund und lebten lange.

    Ich kann nicht behaupten, dass Hunde früher älter geworden sind und gesünder waren. Eher im Gegenteil.
    Nur weil man das Gute mehr in Erinnerung behält und das schlechte verdrängt,war früher nicht alles besser.
    Und im Laufe der Jahre verblaßt da ja so manches.
    Wer hat damals auf den Kot geachtet? Wäre es überhaupt jemandem aufgefallen, wenn dieser immer ein wenig dünn und schleimig gewesen wäre? ;) Und wie alt der Hund letzendlich wirklich geworden ist, wissen viele heute auch nicht mehr genau. Ist er mit 11 gestorben oder mit 9 oder vielleicht doch nur mit 7...?

    Zitat

    Moin,

    herzliche Grüße an den Geburtstagshund Cala

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    :smile:

    hat das Pfotenpiercing nicht wehgetan ? :/

    @ JackyBenny

    dein Fehler ist, dass du dich schwerpunktmässig auf die Proteinzahlen konzentrierst und das Wichtigste dabei aussen vor lässt. Kurzhaarige und kleine Hunde haben einen höheren Energiebedarf als langhaarige und große Hunde.
    Zitat Ernährung des Hundes:
    Alle Empfehlungen zur Proteinversorgung gelten unter der Voraussetzung, dass im Futter eine ausgewogene Relation von vRp (verdaulichem Rohprotein) zu ums. Energie vorliegt, sodass Aminosäuren nicht in verstärktem Umfang zur Energiegewinnung herangezogen werden müssen."

    Informativer Beitrag von Ch. Rabanus:

    Durch völlige Missachtung eines einigermaßen angemessenen Verhältnisses von Eiweiß zu Energie im Futter kommt es langfristig zu massiven gesundheitlichen Problemen, da die Leber und die Nieren durch das Fehlen von Energie im Futter vollkommen überlastet werden. In der einschlägigen BARF-Literatur habe ich zwar durchgehend die Empfehlung gelesen, 80% rohes Fleisch und 20% rohes Gemüse zu füttern, aber nicht einen einzigen Hinweis wie die Autorinnen zu diesen Empfehlungen kommen. Nicht eine Beispielrechnung zum Energie zu Eiweißverhältnis, nicht einmal eine Auseinandersetzung mit diesem Thema, eigentlich ein Unding.

    http://www.thetis-hundefutter.de/artikel/barfen_aber_richtig.html