Vitamin D für den Hund
Der durchschnittliche Tagesbedarf beträgt 10 I.E. bzw. 0,25 ug je kg Körpergewicht.
Vitamin D fördert die Aufnahme von Calcium aus dem Magen-Darm-Trakt sowie die Härtung
des Knochens. Es hat Einfluss auf die Muskelkraft, reguliert den Calcium- und
Phosphatstoffwechsel und ist auch an weiteren Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt
Der Mensch, produziert Vitamin D mit Hilfe des Sonnenlichts aus einer körpereigenen Vorstufe in der eigenen Haut.
Zwei Untersuchungen sprechen dafür, dass Hunde dazu auch in der Lage sind.
Vier weitere Studien aus den 60,80 und 90 ziger Jahren kamen zu einem anderen Ergebnis, so dass man heute davon ausgeht, das die Vitamin D-Synthese nur unzureichend bzw. gar nicht stattfindet.
Zitat:
Eine große Ausnahme machen hier Hund und Katze. Ihnen fehlt vollständig die Fähigkeit, körpereigenes Vitamin D zu bilden (HOW et al., 1994) und sind somit auf die adäquate Zufuhr des Vitamins über die Nahrung angewiesen.
Man nimmt an, dass dies durch eine Überaktivität eines Enzyms, der 7-DHC-Reduktase bedingt ist (MORRIS, 1997). Es scheint,dass die Fleischfresser durch die Aufnahme von Kalzium- und Vitamin D- reicher Nahrung, nämlich in Form von Knochen und Fleisch, einige physiologische
Mechanismen der Kalzium-Homöostase verloren haben (EDWARDS 2000).
http://edoc.ub.uni-muenchen.de/9195/1/Heimstaedt_Konstanze.pdf
Wie viel Vitamin D ist in Lebensmitteln enthalten?
Es gibt nur wenige Lebensmittel, meist tierischer Herkunft, die Vitamin D in nennenswerten
Mengen enthalten. Dazu gehören insbesondere Fettfische (z. B. Lachs, Hering, Makrele) und
in deutlich geringerem Maße Leber, Margarine (mit Vitamin D angereichert), Eigelb und einige
Speisepilze.
Lebensmittel Vitamin D (Mikrogramm pro 100 Gramm)
Hering 7,80 - 25,00
Lachs 16,00
Hühnereigelb 5,60
Makrele 4,00
Hühnerei, gesamt 2,90
Rinderleber 1,70
Butter 1,20
Kalbsleber 0,33
Vollmilch, 3,5% 0,09
5 Mikrogramm =200 I.E
Lt. Nährstoffempfehlung benötigt ein 20 kg Hund tgl. 200 IE Vitamin D.