Beiträge von Samojana

    Zitat

    So, dann muss ich mir wohl etwas Anderes für die Vorratshaltung einfallen lassen. :roll:

    wie wärs damit? :D

    BARF-Futtergrube nach Anleitung von
    Juliette de Bairacli Levy


    Das Fleisch, das in der Erde vergraben wird, muss frei von allen Fliegeneiern sein; sonst schlüpfen die Larven aus und verderben das Fleisch, auch wenn man es tief vergraben hat. Ist es mit Fliegeneiern belegt, so müssen alle Eier sorgfältig weggekratzt werden. Dann wischt man das Fleisch mit einem in Weinessig getauchten Wattebausch ab; der Weinessig, der schnell verdunstet, dient nur zur Desinfizierung.

    Das Loch, das man gräbt, muss sehr tief sein; denn nur dann lässt sich das Fleisch bei heißem Wetter kühl aufbewahren.

    Der Boden des Loches wird mit Zweigen bedeckt, ebenso das Fleisch, bevor man das Loch wieder zuschüttet. Auf diese Weise bleibt das Fleisch frei von Erde, obwohl ein bißchen Erde bei der Fleischverfütterung nicht schadet.

    Das Fleisch hält sich auf diese Weise sehr gut, und gleichzeitig „reift“ es. Das zugeschüttete Loch markiert man mit einem Stock.

    Jede Woche sollte ein neues Loch gegraben werden. Das klingt nach Mühe und Zeitverlust. Aber es bedeutet weniger Arbeit als das Abwaschen fettiger Schüsseln und Töpfe, das notwendig wird, wenn man Fleisch kocht, und als die Pflege kranker Tiere, die sich oft ergibt, wenn man Hunde mit gekochtem Fleisch füttert.

    Kleine Fleischstücke kann man in baumwollene Mehlsäcke stecken, die zugebunden und an einem kühlen Ort aufgehängt werden. Die Säcke sollten täglich gewaschen werden.

    Ein ausgezeichnetes Konservierungsmittel, das ich selbst oft benutze, ist Essig. Man reibt das Fleisch außen mit etwas Essig ein und wickelt es dann in ein essigdurchtränktes Tuch.

    Zitat

    [
    Was sagst du dazu?

    ".....wenn man durch Hitzeeinwirkung zerstörte Nahrung wie Fleisch und Milch füttert, muß zwangsläufig die Gesundheit darunter leiden, denn niemand, der "tote Materie" zu sich nimmt, kann wirklich gesund sein"

    Beim Kochen werden nämlich die Vitamine und die überaus wertvollen und bis jetzt nicht messbaren kosmischen Kräfte zerstört, die im Fleisch der Pflanzenfresser enthalten sind."

    ähnliche Behauptungen stellt sie über gefrorenes Fleisch auf. Zitat: Diese Kräfte werden durch künstliche Hitze (beim Kochen) und auch durch künstliche Kälte (bei langer Kühlschrank-Lagerung) sehr schnell zerstört.
    Offensichtlich ist das Einfrieren speziell von Fleisch ein nicht ganz unkompliziertes Verfahren und erfordert eine bestimmte Kompetenz. Ob diese Kompetenz bei den Betreibern dieser Shops tatsächlich vorhanden ist, bezweifle ich stark.

    Sie schreibt u.a. das Fleisch für den Menschen eine unnatürliche Kost ist , denn der Mensch ist seiner Anatomie nach nicht dafür bestimmt, sich von Fleisch zu ernähren.

    Ich hätte ihr wirklich gern mal die Frage gestellt, ob BARFen heutzutage wirklich so gesund ist, wenn Hundebesitzer auf handelsübliches Fleisch aus verseuchter Massentierhaltung zurückgreifen müssen?

    Wer seinen Hund in Eigenregie ernähren will und keine fundierten Kenntnisse auf dem Gebiet der Hundeernährung besitzt ,sollte sich diese entweder durch verlässliche Quellen selber aneignen oder es lieber sein lassen.

    Gefährlich wird es immer, wenn Unwissen und Halbwissen verbreitet werden .Wer bereit ist, diesen Dogmen zu folgen , wird trotz aller anfänglichen Begeisterung auch die Folgen dafür tragen müssen.

    Die Frage, ob 800 g zu viel sind, kann deshalb auch nicht pauschal mit richtig oder falsch beantwortet werden. Die Mischung machts bzw. wird durch diese Ration der Bedarf des Hundes an Energie und Nährstoffen ohne gravierende Überversorgungen von Protein gedeckt.

    Empfehlenswerte Literatur: Hunde richtig füttern.
    Blick ins Buch: Siehe Kapitel: NICHT IMMER NUR FLEISCH und Energie und Nährstoffe

    Erklärungen zum Thema Energie findest du auch hier:

    http://www.thetis-hundefutter.de/artikel/barfen_aber_richtig.html