Zitat
Jetzt dachte ich, dass ich die Getreide entsprechend weniger füttere, dafür aber mehr Fett.
Mit der etwas erhöhten Fettmenge sollte es keine Probleme mit Durchfall usw geben, da mein Rüde Fett gut verträgt.[size=10] (er
was heißt mehr Fett ( in Gramm) ?
Wenn du die stärkehaltigen Kohlenhydrate sehr reduzierst ,ist der Organismus gezwungen, stattdessen Fett zu Energie zu verbrennen, und dazu benötigt er bestimmte fettverbrennende Enzyme. Da diese Enzyme bisher nicht in dem Maß nötig waren wie jetzt angesichts dieser limitierten Kohlenhydrataufnahme, bereitet diese Umstellung dem Körper große Mühe. D.h. der Organismus braucht Zeit, um sich anzupassen.
Nicht jeder Hund verträgt gleich viel Fett.
Gewisse Rassen scheinen eine Prädisposition für Pankreatitis zu haben, z.B. Zwergschnauzer, Yorkshire Terrier, Chihuahua, Jack Russell Terrier, Malteser, Zwergpudel und Lhasa Apso.
Es können aber auch Hunde jeder anderen Rasse daran erkranken. Vermutet wird ein genetischer Defekt.
Die Pankreatitis ist beim Hund die häufigste Erkrankung der Bauchspeicheldrüse.
Oft wird diese Erkrankung gar nicht bemerkt , weil sie nahezu symptomlos und in vielen Fällen tödlich verläuft.
Man kennt verschiedene Risikofaktoren, bei deren Vorhandensein die Bauchspeicheldrüsen-Entzündung häufiger auftritt. U.a. zählen dazu eine sehr fettreiche Ernährung. Bei dem einen ist es eine komplette Packung Schmalz, bei einem anderen Hund reicht schon ein Löffel Fett aus.
Aufgrund der Gefahr einer möglichen Entwicklung von Fettstoffwechselstörungen ist eine fettreiche Ernährung
bei Hunden mit Hypothyreose oder Diabetes mellitus grundsätzlich zu vermeiden.
Ich denke, das sollte man wissen, bevor man auf "Fettmast"
umsteigt.