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Du musst dich entscheiden, welchen Weg du gehen willst. Wenn dein Hund den ganzen Tag faul auf dem Sofa liegt, musst du ihm mehr Bewegung verschaffen.
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Du musst dich entscheiden, welchen Weg du gehen willst. Wenn dein Hund den ganzen Tag faul auf dem Sofa liegt, musst du ihm mehr Bewegung verschaffen.
ZitatWoher beziehst du denn dein Wissen zur Fütterung deines Hundes?
hier natürlich: Gefährliches Halbwissen!
Für alle Hunde mit EPI hat diese Autorin nur eine einzige Antwort parat: Keine Kohlenhydrate
Wenig Fett, keine Kohlenhydrate......... ergo Protein als Energielieferant!
Eine Diät mit reduziertem Fettgehalt, insbesondere ohne Pflanzenöle, sollte gefüttert werden.
Kohlenhydrate, insbesondere Getreideprodukte, sollten allerdings gemieden werden, da sie die Bauchspeicheldrüse zusätzlich noch belasten, ohne dem Hund sinnvolle Nährstoffe zu liefern.
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Zu den Kohlenhydraten:
Worauf beziehst du dich da? Kohlenhydrate sind selbst für Meyer/Zentek "keine essenziellen Nahrungsbestandteile". Schau mal auf S.50 nach.
Zwingend notwendig ist so einiges nicht, was den Barfern in Form von Zusätzen aufs Auge gedrückt wird, weil es angeblich zu einer artgerechten Ernährung dazu gehört.
Eine Ernährung ohne KH basiert auf einer Diät, die nur Eiweiß und Fett enthält. Das hast du bei deinem Hinweis vergessen zu erwähnen.
Ich hab vor allem eines gelernt: Finger und Pfoten weg von radikalen Futterexperimenten.
Es gibt eine Reihe von Erkrankungen bei Hunden, bei denen Kohlenhydrate in der Ernährung die dominierende Energiequelle darstellen muss.
Fettverdauung ist bedeutend komplexer als die Kohlenhydrat-oder Protein Verdauung.
Am schnellsten können Hunde Kohlenhydrate in Energie umwandeln. Fette haben zwar doppelt so viele Kalorien wie Kohlenhydrate, benötigen aber mehr Sauerstoff, um daraus Energie zu gewinnen.
Eiweiß und Kohlenhydrate werden mit Hilfe der Pankreasenzyme und der Enzyme in der Darmschleimhaut abgebaut, während Fette erst im Magen emulgiert werden müssen, bevor die Pankreaslipasen ( Fettverdauungsenzyme) die Triglyceride aufspalten können. Fettverdauung benötigt Pankreaslipase, Pankreas Colipase und Galle aus der Gallenblase.
Wenn nur ein einziger diese Verdauungsschritte nicht richtig funktioniert, was bei sehr vielen Hunden der Fall ist, klappt es nicht mit der Fettverdauung. Eine fettreiche Ernährung beeinträchtigt zusätzlich noch die B12-Versorgung, da zu wenig Kohlenhydrate vorhanden sind, die als Nahrung für die Darmflora dienen.
Kohlenhydrate in der Hundeernährung haben durchaus ihre Berechtigung und ich würde niemals Hunde ohne Not kohlenhydratarm ernähren. Erst recht nicht Welpen und Junghunde. Denn einen kohlenhydratarm gebarften Hund wieder an komplexe KH zu gewöhnen, wenn es krankheitsbedingt erforderlich ist, kann sich sehr schwierig gestalten, weil die Fähigkeit des Körpers Kohlenhydrate zu verdauen bei einer kohlenhydratarmen Ernährung nachlässt.
Es gibt nämlich eine Reihe von Erkrankungen, bei denen Kohlenhydrate in der Ernährung von einem Tag auf den anderen die dominierende Energiequelle darstellen muss, so z.B. Magen-Darm-und Bauchspeicheldrüsenerkrankungen.
Bei einer Pankreasinsuffizienz ist die Fettverdauung , bedingt durch den Lipasemangel i.d.R. am stärksten gestört. Klinische Erscheinungen treten aber erst dann auf, wenn 80 bis 90 % des funktionellen exokrinen Pankreasgewebes verloren sind. Um sich ein Bild darüber zu machen, wieviel Hunde unter EPI leiden, reicht ein Blick ins GH-Forum.
Folgen des Kohlenhydratmangels bei Hunden :(Grünbaum )
fehlende Energie für den Zellstoffwechsel und damit Abbau der körpereigenen Energiereserven (Fettdepots)
Verdauungsprobleme durch fehlende Ballaststoffe
Überangebot an Eiweißen/ Fetten mit entsprechenden Auswirkungen
http://www.hundefutter-und-katzenfutter.de/kohlenhydrate-bedarf.html
ZitatIch habe angenommen, dass es einen bestimmten Wert gibt, der nicht unterschritten werden sollte, um negative Folgen für den Hund zu vermeiden. Gibt es den nicht?
Es gibt Empfehlungen für eine Mindestproteinzufuhr?
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Der Schäfehund hatte noch gut 10kg mehr als meinernund Sie sagte das er nicht jeden Tag eine 800gr Dose,neist nur 600gr Dose Tagesration bekomme.
Wenn man eine 800gr durchschnittdose nimmt hat diese doch so um die 712 kalorien,wonach meiner den obwohl 10kg weniger gewicht gut 1/3 mehr an Kalorien bekommt.
Guss,Manuela.
um welches Dosenfutter handelt es sich denn? I.d.R. ist es so, dass Dosenfutter eine sehr geringe Energiedichte hat, weil tierisches Protein dominiert. Proteine zu verstoffwechseln bedeutet mehr Arbeit für den Organismus und verbraucht zusätzliche Energie. Kurzum: Proteine liefern weniger Kalorien als Kohlenhydrate.
Der Nachteil hierbei: Belastung für Leber und Nieren.
ZitatHallo Samojana,
ich glaube an meinem Hunnd zu sehen,dass die Kalorien welcher M/Z angeben einfach viel zu viel sind.
Manuela.
hat er in dieser kurzen Zeit so zugenommen, dass es optisch schon auffällt?
ZitatOkay, also angenommen ein Hund bekommt zu wenig Protein und zu wenig Energie. Dann nimmt er erstmal ab.
Was würde passieren, wenn man dann anfängt (theoretisch natürlich, praktisch gibts das ja bestimmt nicht) dem Hund Fett zu füttern, damit er wieder zu nimmt und um den Energiebedarf zu decken. Mit Protein bleibt er unterversorgt.Würde das den langsamen Zerfall bedeuten?
was verstehst du unter zu wenig Protein? Nierendiäten sind z.B. proteinarm und energiereich.
hier werden die Folgen von Proteinmangel-oder Überschuss beschrieben
Zitatum vielleicht irgendwann ein gutes Dosenfutter zu testen - bis jetzt habe ich allerdings noch keins gefunden, das mir a) zusagt und wo b) gar nichts drin ist, wogegen sie allergisch reagiert. Ich bin verzweifelt, aber es müsste wirklich NOCH schlimmer kommen, damit ich das versuche.
kennst du diesen Hersteller schon?
ZitatLass dich bloß nicht verunsichern. Tierärzte verdienen an ihrem "Spezialfutter" super gut und werden von den Futtermittelherstellern fürstlich belohnt, wenn sie viel verkaufen. Tierärzte diagnostizieren mit Begeisterung Allergien bei Tieren, um dann ihr Spezialfutter zu verkaufen. Es gibt keine natürlichere Ernährung für einen Hund, wie Rohfutter. Weiter so...
Leider verfallen auch die Barfer in sektiererische Überredungstechniken, und diskreditieren andere Ernährungs-Überzeugungen ziemlich geschmäcklerisch. Ich empfehle denen jedoch Selbstreflektion, denn eine Anhängerin stellt auf ihrer Internet-Homepage auch "gesunde Schäferhunde" vor, zeigt aber ausgerechnet jene besonders stark abfallende Rücken, die selbst der stockkonservative Verein dieses Hundes nicht mehr für gut heisst.
Die meisten Halter machen kein Gedöns um die richtige oder falsche Ernährung; die Hunde haben menschliche Ernährungs-"Diskussionen" seit der Domestikation überlebt. Bei vielen Barfern hört nämlich die "Natürlichkeit" bereits bei der Fütterung auf.
Viele Halter füttern - wie ich - schon lange wie "Teilchen"-Barfer. Das Risiko ist ähnlich wie bei Industriefutter: dort muss man dem Hersteller, hier dem Metzger vertrauen.
Wolf bekomms.