Beiträge von Samojana

    Zitat


    Naja,ich bilde mir immer ein,dass der abgesetzte helle und weiche Kot die "Getreideverdauung" ist.

    gut möglich. Wenn die KH nicht ordentlich aufgeschlossen sind, kommt der Darm damit nicht klar.
    Zu viel Getreide fütterst du ja nicht?

    Und sollte ich mich dazu entscheiden ihn getreidefrei zu füttern,würde ich auf jedem Fall zumindest das Rindfleisch roh geben.

    getreidefreie bzw. kohlenhydratarme Ernährung bedeutet, du musst wesentlich mehr Fett füttern.

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    Rezidividierende Analbeutelentzündungen stehen oft mit Grundkrankheiten wie Futtermittelallergie oder Atopie im Zusammenhang. Wobei nicht jeder Hund, der seine Analbeutel nicht selbst entleeren kann, davon betroffen ist.

    Auch eine Überproduktion des Analdrüsensekretes bedingt durch hormonelle Einflüsse kann eine Rolle spielen. Dieses Sekret enthält ja Duftstoffe die zur Individualmarkierung dienen.

    Das Sekret kann flüssig, zähflüssig bis teigig-pastös sein
    d.h. wird viel produziert, kommt es zu einer Überfüllung in den Analbeuteln.

    Mit der Verweildauer im Analbeutel wird die Konsistenz mit der Zeit immer fester. Das verdickte Sekret trocknet ein und verstopft dadurch die Analbeutel und es entsteht oft eine Entzündung, wenn nicht rechtzeitig etwas dagegen unternommen wird.

    Weitere Ursachen können sein: ein verminderter Muskeltonus oder Übergewicht.
    Mittels einer Diät kann man daher nur versuchen, das Kotvolumen zu steigern. Fester Kotabsatz bringt wenig, das Volumen muss gesteigert werden, damit der Kot auch die unter um Unständen tieferliegenden Beutel erreicht.

    Zum Thema Salz ein Thread aus einem anderen Forum:

    http://www.westieforum.de/phpbb/ftopic5346.html

    Wer kennt das Buch von K.D.Kammerer? Zum Salzbedarf des Hundes hat er folgendes geschrieben.
    http://www.transanimal-editor.de/index_d_jahrt.htm

    Der Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin

    Das Kochsalz und die Gewürze.

    Das Kochsalz-Bewusstsein in der Veterinärmedizin und bei den Hundehaltern ist weiterhin recht schwach ausgeprägt. Einige Produkte auf dem Markt enthalten zwar Natriumchlorid ( Salz), nur wird in der Fütterungspraxis kein Unterschied zwischen großen und kleinen Hunden, Schoß-und Gebrauchshunden, gesunden und kranken Hunden sowie heißen und kalten Tagen gemacht.

    Viele Besitzer und Züchter sind auch derzeit noch überzeugt, das Salz und Gewürze für den Hund schädlich sind und insbesondere Nierenerkrankungen verursachen.

    Dass aber das Gegenteil der Fall ist und sogar bestehende Herz-und Nierenerkrankungen sich durch den Entzug von Salz noch verschlimmern können, ist sogar in der Tierärzteschaft nicht allgemein geläufig. Der Hund verträgt nahezu die gesamten in der menschlichen Ernährung und Küche verwendeten Kräuter und Gewürze, sofern nicht eine exzessive Verabreichung vorliegt.

    Zitat

    Warum eigentlich Herz füttern? Was ist daran besonders wertvoll?

    Und enthält Hühner/Putenherz dasselbe besondere "Etwas" wie Rinderherz?

    ich nehme mal an wegen der Aminosäure Taurin. Gut für´s Herz,Augen und Gehirn. ;)
    Der Hund ist in der Lage Taurin selber herzustellen, vorausgesetzt, er bekommt hochwertige Proteine.


    Seit einiger Zeit steht von den diätetischen Mangelversorgungen vor allem der Taurinmangel im Vordergrund. Dieser Mangel wurde neben Cocker Spaniels vorallem bei Hunden grosser Rassen (auch normalerweise nicht betroffener Rassen und Mischlinge) beobachtet, wenn die Hunde lange auf einer Lamm und Reis Diät waren (v.a. Nutro Lamm und Reis). Dieser Mangel kann mittels einer Blutprobe nachgewiesen werden und ist potentiell reversibel, wenn Taurin dem Futter beigefügt wird.

    http://www.tierkardiologie.lmu.de/studenten/dcm.html