Beiträge von Marula

    Pfostensechau ist ein alter Begriff für eine Rasseschau im Freien, bei der die Jäger ihre Hunde zur Beurteilung an Pfosten gebunden haben.

    Wäre manchmal gar nicht so schlecht, wenn man die Hunde einfach irgendwo anbinden würde und der Richter guckt sie sich in Abwesenheit des Besitzers an (je nach Rasse und gewünschtem rassetypischen verhalten mit oder ohne Anfassen). xD
    Dann würde das ganze geschickt stellen und in letzter Minute bürsten usw wegfallen, und manchmal wäre damit vielleicht auch der menschliche Faktor etwas besser ausgeschaltet, also dass der Richter den Hund danach beurteilt, wer die Leine hält.

    Also zum Thema Läufigkeit hätte ich ein paar Fragen, bei Daylas erster Läufigkeit fiel mir zum Ende hin ein sehr strenger Geruch auf.
    Ich war mir nicht sicher ob das irgendetwas schlimmes sein könnte (?), da es ihr aber ansonsten bestens ging, wartete ich erst einmal ab. Der Geruch verschwand und meine Sorgen zerstreuten sich, bei den nächsten Läufigkeiten tauchte er aber wieder auf, aber auch hier blieb es beim schlechten Geruch.
    Ich weiß natürlich, das Hündinnen währenddessen eigentlich immer ein bisschen "riechen", aber unsere andere Hündin riecht wesentlich unauffälliger... :???:
    Ach ja und Rüden interessieren während der ganzen Zeit nicht für sie.
    Ihre Blutfarbe ist fast immer normal, wurde manchmal nur ein wenig gelblich am Ende. Mit dem putzen kommt sie kaum hinterher, da der Ausfluss sehr stark ist.
    Meint ihr das ist normal? Und einfach bei jeder Hündin unterschiedlich?

    Unterschiedliche Menge und Farbe des Läufigkeitssekrets ist normal, manche bluten kaum, bei anderen könnte man nen Eimerchen drunterschnallen.

    Ein strenger Geruch bei läufigen Hündinnen ist mir noch nicht aufgefallen, weder bei meiner noch bei anderen. Wäre mir jetzt auch nicht bekannt, dass das normal sein soll. Kann ich mir höchstens bei langhaarigen Hüdninnen vorstellen, die nicht so gut gepflegt werden, also wo der Siff im Fell festklebt?

    Das Rüden die ganze Zeit nicht reagieren ist eher ungewöhnlich.

    Kann krankhaft sein, muss aber nicht.

    Dann oute ich mich. Ich habe schreckliche Angst Nachts alleine mit den Hunden im Feld zu gehen (Wald gibt es hier eher weniger). Ich habe dann vor jeder Menschenaehnlichen Silouette, sobald sich der Hund anspannt, usw Angst (oftmals Todesangst). Ich denke, ich wuesste mich zu wehren, jedoch weiss ich nicht, ob ich es anwenden kann (war schon mehrmals Opfer von Gewalttaten). So...und nun bin ich nicht viel weiter... Aber ins Feld gehe ich alleine nur sehr selten (und dann im Todesangsttempo), meistens geht eine Hundebekannte mit mir oder ich gehe halt nur in den Park/laufe auf ziemlich beleuchteten Wegen :)

    Wo mir sehr wohl sehr unwohl ist, ist Abends am Bahnhof. War während des Studiums auf Öffis angewiesen da ich kein Auto hatte und hab an Bahnhöfen und in der Deutschen Bahn einige sehr unangenehme Situationen gehabt - nix direkt gefährliches, aber schon mulmig.

    Betrunkene Asis, randalierende (und meistens ebenfalls besoffene) Fußballfans und einmal saßen in einem sonst leeren Zug, wo sich auch kein Zugbegleiter blicken ließ, zwei so Typen vor mir, die sich drüber unterhielten, wie lange ihre Bewährung noch geht, wegen was sie reingekommen wären (Körperverletzung und Einbruch sowie Drogenbesitz) und der eine, dass seine Alte ihn immer so aggressiv machen würde mit ihrem dummen Gelaber.

    Ich bin heilfroh, dass ich nichtmehr mit der Bahn fahren muss.

    Auch an Autobahnraststätten fühle ich mich Nachts nicht sicher wenn ich allein unterwegs bin. Wenn es irgendwie geht, versuche ich da immer nur an großen Raststätten bzw Autohöfen zu halten und immer ganz vorn, wo beleuchtet ist. Einmal musste ich so dringend und hab auf einem ziemlich dunklen Parkplatz gehalten, da hab ich dann Dee mit auf die Toilette genommen, schon allein, weil die eher merkt, wenn jemand kommt.


    Draußen in der Natur dagegen oder auch hier auf dem Hof (Gehöft in Alleinlage außerhalb des Dorfes) fühle ich mich ziemlich sicher. Hier ist ja keiner.

    Um meinen Hund mit finnischem FCI-Papier auf den Spezialzuchtschauen des DWZRV auszustellen, brauchte ich ihn nicht hier einzutragen (daher ist er es bisher auch nicht).

    Für die Körung nächstes oder übernächstes Jahr braucht er dann aber eine deutsche ZBNr, also wird er spätestens dann hier eingetragen.

    Hab jetzt neulich grade einen Hundepass beantragt wegen Sport, soweit ich das bisher aus dem Regelwerk entnehmen konnte, braucht er auch dafür nicht im deutschen ZB geführt sein, sondern nur FCI-Papier zu haben. Hab aber bisher noch nix gehört/gekriegt, bin also gespannt, ob das so richtig ist.

    Ich bin bisher eigentlich immer völlig unbesorgt durch den Wald gestiefelt - nicht mitten in den Nacht, dann seh ich ja im Dunkeln auch nix mehr und ich hab keine Lust mich da mitten in ne Pfütze langzumachen. Aber tagsüber schon.

    Ist auch nie irgendwas gewesen.

    Manchmal hab ich ein Messer mit, aber mehr so als Allzweckwerkzeug und zum Pilze suchen, ist auch nur so ein kleines Taschenmesser mit nicht feststellbarer Klinge - könnte zwar auch wehtun, aber bis ich das draußen und ausgeklappt hätte, wäre wohl im Zweifel schon alles gelaufen.
    Pfefferspray... naja, ich bin froh, wenn ich an die Hundepfeife und Kotbeutel denke und hab ich keine Lust noch zig anderes Geraffe mitzuschleppen.


    Aber nachdem ich Freitag diese eher unangenehme Begegnung im Wald hatte, denke ich schon drüber nach, ob was in Richtung Selbstverteidigung nicht mal angebracht wäre.

    Ich hatte zwar nicht das Gefühl, dass der Typ versuchen würde, mich körperlich festzuhalten, auch wenn er damit gedroht hat, und wenn er es versucht hätte, dann hätte ich das ganz sicher nicht so hingenommen, sondern geschrien wie am Spieß und versucht ihm irgendwie wehzutun, aber ist sicher besser, wenn man das mal fundiert lernt.


    Meine Hunde... naja. Mein alter Greyhound ist mal richtig böse geworden, als an ner Autobahnraststätte einer ins Auto glotzte, während ich grade nen Nickerchen machte. So kannte ich ihn gar nicht, das war sonst ein absolut harmloser Hund, aber bei der Gelegenheit hätte man denken können, der kommt gleich durch die Scheibe. Dabei hat er sonst nie irgenwas bewacht, auch nicht das Auto, der hat kaum jemals auch nur gebellt. Der Typ hat auch nen ganz schönen Satz rückwärts gemacht. :D

    Mein jetziger Greyhoundsenior - glaube nicht, dass der was machen würde, aber es ist halt ein großer Hund.

    Meine Salukis... die Hündin ist eigentlich ein Schisser, aber halt im Zweifelsfall ein lauter Schisser. Bei ihr bin ich mir sicher, dass sie zumindest verbellen und so Scheinattacken mit von hinten zwicken und dann wieder abhauen machen würde. Das hat sie nämlich schonmal gemacht, als ich mit einem Kumpel von mir (ein Bär von Mann), den sie nicht wirklich kannte, rumgebalgt hab.
    Erst hat sie nur gebellt, wir haben uns nix dabei gedacht. Auf ein Mal schrie er "AUA!!!" und hielt sich die eine Arschbacke. :lol: :tropf:
    Zum Glück ist er selber Hundebesitzer und hat's mit Humor genommen. War durch die Jeans durch ein ganz schöner Bluterguss und ne kleine Abschürfung.

    Der junge Salukirüde ist grundfreundlich und erwartet von niemandem was böses. Aber wer weiß, wie der reagiert, wenn es mal ernst sein sollte. Salukis sind an sich von der Rasse her schon dafür bekannt, dass sie ein bisschen Schutztrieb haben können.


    Bei der blöden Sache am Freitag haben die Hunde aber alle drei brav neben/hinter mir gestanden wie die Lämmchen und keinen Ton gesagt. :herzen1:
    Aber ich denk schon, dass es abschreckend wirkt, wenn man links und rechts 70 und 72 cm Hund am Halsband festhält und nochmal 60 cm hinter einem stehen.

    Ich sags ja, war bei uns :D
    (grüße aus Vlotho) an Minden und Co. hatte ich nämlich gedacht.
    Aber interessant, dass du gar nicht so weit weg wohnst, wenn auch übersehbare Felder als Runde okay wären könnte ich dir noch nen Geheimtipp bei uns nahe legen, da laufen wir auch immer, wenns ruhig sein soll.
    Unsere Weserwiesen sind einfach nicht lang genug, mehr als ne Stunde kann man da nicht laufen, dafür isses auch für Jagdhunde ganz gut, weil zu beiden Seiten begrenzt (einmal Fluss, einmal Bahnschienen - sind eingezäunt) und ich hab da außer in den Abendstunden auch noch kein Wild entdeckt.

    Gerne, über Tips für schöne Spazierstrecken freu ich mich immer! Ob es dann für meine zum Freilaufen taugt muss ich dann halt sehen.
    Sonst eventuell per PN?

    Hier (Münsterland und Ostwestfalen) gibt's auch noch recht viele Hofhunde und in Mecklenburg-Vorpommern, wo ich letzten Sommer beruflich war, erst recht.

    Die Haltungsformen sind unterschiedlich, manche dürfen auch rein. Dann aber oft nicht in die eigentliche Wohnung, sondern auf die Deele, in die Waschküche, in die Sattelkammer oder ähnliches.
    Andere dürfen nie rein und übernachten in Stall und Scheune oder im Zwinger. Manche sind praktisch nur Nachts im Zwinger wenn die Menschen schlafen gehen, andere mehr oder weniger die ganze Zeit.

    Die Zwinger selber sind auch sehr unterschiedlich, vom vernüftigen, soliden Bauwerk mit Windschutz, fester Bodenplatte und isolierter Hütte, mitsamt Spielzeug und weicher Liegematte drin, gelegen an ner schönen Stelle wo der Hund Überblick übers Geschehen hat und nicht vom Alltag abgeschitten ist, bis hin zum feuchten Verhau in ner zugigen, schattigen, einsamen Ecke, ohne gemütlichen Liegeplatz.

    Manche dieser Hunde gehen jeden Tag ganz klassisch Gassi, andere kommen auf und am Trecker regelmäßig mit zur Feldarbeit und wieder andere kommen nie vom Hof. Manchen dieser Hunde haben auch ne Aufgabe, z.B. beim melken die Rinder mit reinbringen, aber die meisten sind einfach nur so da, weil auf einen Hof ein Hund gehört und ein bisschen zum Aufpassen.

    Bei manchen dieser Hunde ist tagsüber niemand da und der Hund/die Hunde sind sich selber überlassen.
    Bei anderen ist vom Morgengrauen an bis spät Abends immer ein Mensch da, weil der Hund z.B. auf nem Milchvieh-Hof mit angeschlossener Pensionspferdehaltung lebt, wo morgens der Bauer in aller Hergottsfrühe zum melken aufsteht (und den Hund rauslässt) und abends die letzten Einsteller erst um 22:00 abhauen und dann gegen Mitternacht nochmal die Tochter durch den Stall geht und nach den Pferden guckt und den Hund "ins Bett bringt" und dazwischen ist immer jemand da und was los.

    Und ebenso unterschiedlich wie die Haltungsbedingungen sind dann auch die Reaktionen der Hunde darauf.
    Es gibt so richtig gestörte, neurotische Zwingerhunde, die die ganze Zeit geifernd am Gitter hängen und es gibt "Draußenhunde" , die sehen sehr zufrieden mit sich und der Welt aus.


    Ich persönlich würde keinen Welpen alleine drauße lassen. In Hundegesellschaft mag das angehen, wenn der Althund Welpen auch leiden mag (mit so nem alten Drachen, der den Welpen nur nervig findet, ist das auch suboptimal). Aber ganz alleine finde ich für ein Rudeltier in dem Alter nicht gut.
    Die Hunde verkraften das zwar erstmal, aber dass einem ein Hund auch noch die Hand leckt, wenn man ihn vermöbelt hat, macht es trotzdem nicht ok...

    Beim erwachsenen Hund muss man halt sehen. Ich mein, irgendwann wird der Welpen nunmal zum Erwachsenen und idealerweise würde man ihn währenddessen langsam dran gewöhnen draußen zu bleiben, wenn er das soll.


    Aber, auch wieder nur meine persönliche Meinung, ich wüsste nicht warum er umbedingt komplett draußen bleiben sollte, wenn er das nicht selber will.
    Ich hör von solchen Leuten oft, der Hund wäre so dreckig, stinkt usw. Tja, stimmt, diese gammeligen Drecksköter, die die haben, würde ich auch nicht im Haus wollen. Dann muss man den Hund halt öfer mal mit dem Schlauch und ner Flasche Shampoo bekanntmachen und ab und an mal durchbürsten und auf gesunde Zähen achten, dann stinkt der auch nicht... es gibt keinen Grund, warum ein Hofhund ungepflegt und ranzig sein müsste!

    War früher sicher alles so,dass man sich um nen Hofhund halt nicht groß gekümmert hat, aber früher hat auch jeder Bauer überzählige Kätzchen an die Wand geworfen und das machen ja heute zum Glück auch nur noch wenige.
    Ich denk die meisten Hunde sind gern drinnen bei ihren Menschen...


    Ich kenne auch Leute, die VZ arbeiten und deren Hunde (mehrere) tagsüber in einem Hundehaus (Gartenhaus mit Heizung für den Winter und alten Sofas usw drinnen) oder im Heizungskeller mit Hundeklappe nach draußen sind, Grundstück dann jeweils entsprechend eingezäunt. Sobald Herrchen/Frauchen von der Arbeit kommen, kommen die Hunde ganz normal ins Haus.
    Das finde ich persönlich schöner für den Hund als mit voller Blase drinnen warten zu müssen, bis sie jemand rauslässt und erlöst.

    Wir waren heute mit Freunden die zwei MA und einen Deerhound haben auf einem Truppenübungsplatz. War super schön. Janaah war wohl etwas im Sexwahn heute, Dee in den Stehtagen und die zwei MA-Mädels waren beide erst vor ner guten Woche fertig geworden, das war sehr... aufregend... für ihn. |)

    Aber dafür hat er sich noch ganz gut benommen, nur von der einen MA-Hündin musste ich ihn immer wieder wegscheuchen, die fand er besser als Dee, die immerhin grade Stehtage hat. Wahrscheinlich, weil die ihn nicht ganz so zusammengefaltet hat wie sein persönlicher Hausdrache.

    Das wollen wir dann aber auch wissen. :D

    Könnte der gleiche gewesen sein, war so ziemlich das gleiche Gebiet. Aber wird man wohl nicht mehr rausfinden.


    Aber ich weiß überhaupt nicht, warum man sich mit solchen Leuten aufhält, ich hätte den rigoros ignoriert und wär weitergegangen.

    Ja, im Nachhinein denke ich das auch... nächstes Mal. Wenn's ein nächstes Mal gibt, da könnte ich auch dankend drauf verzichten.

    Aber zumindest traue ich mich jetzt erstmal, wieder in dem Gebiet zu laufen, da war mir gestern eherlich gesagt direkt danach die Lust drauf ziemlich vergangen (was wohl auch genau das war, was der Typ wollte).