Beiträge von wildsurf

    Na, aber wenn du den Verdacht hast, dass der Hund auf irgendwas allergisch reagieren könnte, dann füttere doch einfach frisch. Ist doch nichts einfacher als das Futter selber zusammen zu stellen.
    Dauert keine 5min. und du hast absolute Kontrolle was in den Hund rein geht.

    Flocken ins heisse Wasser, Gemüse dazu, nötige Pulver, Ei, Fleisch, bisschen Quark etc. und noch anderes Kleingedöns und fertig ist die Mahlzeit. Und garantiert Allergiker-tauglich.

    Wenn er das Platz anbietet, dann arbeite mit dem, anstatt mit dem Down. Das Platz kennt er also anscheinen, dann bau das zu Haue drinnen auf so dass er aus jeder Bewegung ins Platz geht, danach im Garten, dann auf einer Wiese ohne jegliche Ablenkung und so weiter und so fort. Wenn das sitzt, dann andere Situationen dazu nehmen. Und alles mit der Zeit auf Entfernung.
    Aber dazu brauchst du kein Geld auszugeben ;-) das ist der gleiche Aufbau wie für jedes Kommando.

    Liebe Beatrice, du wohnst einfach in der falschen Region. Wir haben hier einige wirklich gute Trainer/innen, sei es im "Alltagserziehungskurs" oder "Sporthundekurse". Aber ich denke das hat was mit der Hundedichte im Ballungsraum Zürich zur tun und mit den mittlerweile doch verbreiteten guten Ausbildungen.
    Hab soeben an der Hundemesse in Winterthur wieder gute Sachen gesehen.

    Was ich noch anmerken möchte:
    Vom jagen abhalten und durch die Schlepp sichern, unbedingt. Aber er soll auch trotzdem mit dir zusammen was spassiges machen können. Etwas, das er liebt - und da ist seine Nase wohl prädestiniert dafür.
    Auch wenn du ihn an der Schlepp hast kannst du tolle Suchspiele mit Bodo machen. Dann steigst du als Frauchen auch in seiner Gunst da du ja tolle Sachen initiierst.

    Beispiel:
    Falls du in der Nähe eine Natursteinmauer hast, oder einen Hang mit Wurzeln, versteck da mal einige Käsestückchen oder Würstchen. Dann schnappst du dir deinen Bodo und gehst spazieren. Zeig ihm diese super tolle Mauer und dann schick ihn zum suchen. Wow, Frauchen kennt eine Käse-Stückchen-Mauer :-)

    Oder du arbeitest mit ihm mit einem Futterbeutel, den du unterwegs im Laub versteckst und ihn suchen lässt. Da ist eben der Vorteil, dass er nur an das Futter ran kommt wenn er dir den Beutel bringt und du ihn für ihn öffnest. Das müsstest du aber zu Haue üben, das apportieren des Futterbeutels. Macht sehr viel Spass!
    Einfach damit er nicht "nur" unter Kommando und Kontrolle stehen muss, sondern auch mal noch mit dir zusammen was machen kann.

    Was versprichst du dir vom down? Viele Hunde haben Mühe, das begehrte Objekt aus den Augen zu lassen und sich abzuwenden oder ins Platz zu gehen. Mit dem Kopf auf dem Boden - also ins down - zu gehen ist noch viel schwieriger. Damit das wirklich immer und überall sitzt braucht es eine Absicherung und die ist nicht zwingend sehr nett aufgebaut.

    Ganz allgemein kann ich aus Erfahrung sagen: die Arbeit mit und am jagdlich motivierten Hund braucht Zeit - sehr, sehr viel Zeit. Das ist nicht nach ein paar Monaten gegessen und vor allem ist es wie mit allem anderen auch:
    Es muss auf bekannten Strecken unter wenig Ablenkung gesichert sein, bevor man in unbekanntes Gebiet gehen kann. Das braucht viele Wiederholungen, viel Geduld und starke Nerven.

    Den Hund aus der Bewegung stoppen - oder sogar im Hetzen abrufen - ist die Königsdisziplin. Bis das sitzt braucht es sehr viel und vor allem einen kleinschrittigen Aufbau.
    Ich denke du brauchst keine neuen Bücher, sondern mehr Zeit und Geduld um an den Themen dran zu bleiben. So langwierig es auch ist.

    Da Besucher sehr schwer zu erziehen sind :D manage ich das Ganze selber.
    meine Hunde sind in der Küche, Tür offen, Kindergitter zu.
    Die Hunde sehen alles, alle laufen vorbei, aber die Hunde können nicht zum Besuch. Wenn wir dann eine Weile sitzen und reden oder essen etc. dann dürfen die Hunde raus. Der Besuch ist dann so ruhig und angekommen dass weder der Besuch, noch die Hunde überdrehrn.
    Meistens haben ja Besucher grossen Freude am Hund und pushen ihn zusätzlich noch hoch. Das verhindere ich eben durch das Gitter.

    klar könnte ich üben und üben und üben aber dann kommt einer der Verwandtschaft zu Besuch und hat so groooossse Freude an den Hunden dass alles üben nix hilft. Also Management.

    Umd Mojito hat so gemerkt, dass er erst zum Besuch darf wenn er ruhig ist. Besuch ist langweileig ;-)

    Ich würde zur Entspannung aller Beteiligten, tagsüber eine hundefreie Zeit und Zone schaffen.
    Das gibt dir Luft und du bist nicht immer für die Hunde verfügbar.

    ZB von 14-16 Uhr ist freie Zeit. Dann machen alle was sie wollen, einfach nicht mit dir zusammen.
    Könnte mir vorstellen dass es auch dir so wieder etwas mehr Raum gibt. Das Leben muss sich nicht nur um Hunde drehen, trotzdem ist man dann immer noch ein guter Hundehalter. ;-)

    Es gibt auch Hunde, die schliessen sich lieber einer bestimmten Person an. Wer das dann ist bestimmt der Hund, nie der Mensch...
    wenn deine Hündin "Nr1" nun halt deinen Man lieber mag, janu? That's live!
    Und dass die Hunde bei deinem Mann bleiben wenn du ins Bett gehst ist doch logisch. Bei dir läuft ja dann nichts mehr.

    wenn mein Freund mal auf dem Sofa schläft wegen irgendwas, sind unsere Hunde auch bei ihm. Schliesslich kommt das selten vor, also ist das spannend.das hat nichts mit der Person zu tun. Nur mit der veränderten Situation!

    du transportierst sehr viele menschliche Gefühle auf die Hunde.
    Aber die können nichts dafür, die ticken nun mal tierisch und nicht menschlich, sind keine Partnerersatze und nie berechnend.
    ich würde da mal ganz schnell schauen dass du diese "Eiversucht zu kurz zu kommen" abstellen kannst. Das belastet sonst irgendwann die Bezeihung - und zwar die menschliche!