Beiträge von wildsurf

    *Arm in die Höhe strecke* Ich hätte auch gerne einen dichteren Wildbestand.
    Mojito hat in seinen 13 Minaten 2x Wild gesichtet....
    Saudoof zum üben.


    Hat jemand eine Idee zu folgendem:
    Wir fahren bald für 4 Wochen nach Schottland. Der Karnickel-Bestand an den Stränden soll ziemlich hoch sein.
    Da die Schweiz aber Karnickel-freie Zone ist, sehe ich meine Hunde leicht durchdrehen.
    Was wäre da ein lohnenswetert Ansatz? Hab noch einies an Zeit um was einzuüben.

    Mojito macht gerade einen Entwicklungsschub durch.
    Hühner stehen aktuell zuoberst auf der Interesseliste. Auch rascheln im Gebüsch ist toll - du ken und fixieren, auch wenn man nix sieht.
    Und fremde Hunde kann man ebenfalls geduckt fixieren und anschleichen - blöd nur dass ich das jedesMal sofort unterbinde.
    Bin gespannt wie er sich noch entwickeln wird.

    Mojito ignoriert seit kurzem auch das Sitzkommando. Erst wenn ich es wiederholen würde oder ihn anstupsen würde oder mit der Leine zuppeln würde, setzt er sich hin. Aber wenn ich damit erst mal anfange, gibt das ne ganz blöde Verhaltenskette.
    Also sitzen wir das wortwörtlich aus bis der Herr seinen Hintern senkt. Sitz ist für ihn blöderweise sehr wichtig - im sitzt fährt er runter und kann wunderbar warten.

    Du bist absolut auf dem richtigen Weg.

    Wild beobachten ist sozusagen der Schritt bevor der Hund sich zu dir umorientieren kann.

    Meine Hunde dürfen Wild "anzeigen" im Sinne von beobachten, sollen dabei aber ansprechbar sein. Das heisst, die Umorientierung zu mir muss gewährleistet sein. so kann ich mit ihnen weiter kommunizieren.

    Die Umorientierung fängt damit an, dass der Hund zwar sehr gespannt Wild beobachtet, seine Ohren aber mal kurz zu dir dreht. Zack - belohnen. Kann sein dass er kein Futter nimmt, weil weiter gucken viel höher im Kurs liegt. Aber mit der Zeit wird immer mehr vom Hund sich zu dir orientieren. Und der Hund wird ansprechbarer.

    Ich denke es ist wie mit dem Jagdtrieb: wenn er vorhanden ist, wird er durch das Training nicht stärker, aber lenkbar.
    So auch direkt bei Wildsichtung. Interessant sind die Tiere eh, aber das Training an und mit ihnen macht den Hund ansprechbarer.

    Nein, bei uns sieht das so aus:

    Die Hunde rennen wie bekloppt ans Wasser....
    Caron: legt sich rein um den Bauch abzukühlen, danach wird am Ufer geschnuppert, gepinkelt, gebuddelt, Gras gefressen etc, dann wieder im Wasser planschen.
    Mojito: düst mit 100km/h ins Wasser, springt in die Höhe, in die Weite, in die Breite und gleichzeitig überall hin. Raus aus dem Wasser, pinkeln, schnuppern, rein ins Wasser.

    Mehr so die Renn-Plansch-Typen, meine Hunde :D


    Aber wehe es gibt was zu apportieren - dann schwimmen sie meilenweit.

    Was sie NICHT und NIEMALS dürfen: mit einem Hechtsprung ins Wasser. Das unterbinde ich. Viel zu gefährlich da wir an einigen Seen unter der Wasseroberfläche Uferbefestigungen haben. Mein persönlicher Horror - ein aufgespiesster Hund...