Beiträge von wildsurf

    Der Unterschied Pferd/Hund finde ich persönlich sehr gross. Mir fällt es bei den Pferden viel leichter, Lob und/oder Strafe wohl dosiert, punk genau und korrekt einzusetzen, auf feinste Signale den Druck nachzulassen, im richtigen Sekundenbruchteil zu reagieren etc. Aber da hab ich auch 25 Jahre Erfahrung und sehr gute Trainer. Sehr wahrscheinlich liegt es daran :D

    immer noch? :D

    Dampfhammer Nr.2 |) ;)

    Ich hab es bei Caron bis heute nicht so richtig geschafft. Der will einfach am liebsten die VP anspringen, sich ihr auf die Füsse werfen... etc. Alles andere ist für ihn nur Mittel zu Zweck um an das Futter zu gelangen.

    Ganz anders Mojito, der sitzt seit Welpe perfekt vor. Allerdings darf man ihn dann nicht berühren und auf keinen Fall ansprechen - sonst explodiert er wie ein Popkorn. :D

    @Maus1970

    Das ist hier sehr vom Team abhängig. Je nach Hund, je nach Trainingsschwerpunkt.

    Zu Beginn hat fast immer die VP das Futter (oder das Spielzeug). Das wechselt mit der Zeit, wenn der Hund ohne zu zögern zur VP geht. Dann belohnt der HH selber. Aber - zumindest bei uns - wird immer wieder mal das Futter der VP mitgegeben. Hunde, die schon eine Zeit lang im Training sind, interessiert das meiner Meinung nach mit der Zeit nicht mehr. Hauptsache einer rückt das Zeug dann mal raus :D


    Anders sieht es bei unsicheren Hunden aus. Ich hab hier welche, die wurden durch die Futtergabe durch die VP richtig aufgeschlossen anderen Menschen gegenüber. Der Hund ging ja von sich aus auf den Menschen zu, und dieser Mensch hatte dann auch noch was leckeres. Diese Hunde wurden richtig sicher im Umgang im Alltag.

    Anders momentan eine Junghündin vom Vermehren. Die zeigt je nach Entwicklungsphase sehr grosse Unsicherheiten anderen Menschen gegenüber. Da hat zwar die VP Futter dabei, aber die HH gibt es dann selber. Die Hündin darf dann neben der VP fressen, dadurch taut sie dann auch etwas auf. Bei der ist es immer eine Gratwanderung.

    Und die, die schon länger trailen führen das Futter selber mit und geben es auch selber.
    Aber auch die geben das Futter zwischendurch wieder mal der VP mit. Sozusagen als Motivation. n

    Keine Angst, wenn mal was "sch..." läuft im Training ist das nicht schlimm. Solange es nicht regelmässig ist.

    Was man aber immer machen kann, und das empfehle ich einfach jedem:

    Motivationstrails.

    Wenn was schief lief, wenn der Hund oder der Mensch was vermasselt hat, wenn was komisch ist, zur Auflockerung, als Spass... (und nicht unterschätzen: zum lernen, es bringt enorm viel)

    Eine zweier oder dreier oder vierer Sequenz, jeweils 30-50 Meter, wirklich nicht mehr. Je nach Hund darf er zugucken wie die VP wegläuft, wenn der Hund dabei hochschraubt darf er nicht gucken. Dann nicht lange warten, sofort los, bei Ankunft Party.

    Das "löscht" jeden vermasselten Trail und fängt Probleme ab.

    Und keine Sorge, meistens tut so eine Trainingspause gut. Hund und Mensch sind danach wieder voll motiviert bei der Sache ;-)

    (hast du eigentlich einen Foto Thread von deinem PunkteTier?)

    Ja, aber weisst du.. wie soll ich sagen.. ihr macht einen Denkfehler. Klar, für DICH ist es einfacher, da der Hund anscheinend Spurtreue zeigt. Was er aber nicht tut... Er läuft nicht spurtreu. Er ackert sich durch das Quartier. Und lernt so, auf gut Glück was zu finden.

    Aber: dein Hund lernt so überhaupt nicht, was ein Negativ ist, wie er dir ein Positiv wirklich korrekt anzeigen soll (ja, auch das muss ein Hund lernen) und vor allem lernt er so nicht, spurtreu auf dem Haupt-Geruchsband zu laufen.

    Wenn ihr schon in besiedeltem Gebiet trainiert, dann wenigstens in Wohnsiedlungen, mit schmalen Wegen, wo der Hund keine Möglichkeit hat, vom Geruchsband weg zu gehen. Oder wo du ihn sofort korrigieren kannst. 1m breite Wege, von Hecken gesäumt, solche Sachen. Alle 20m eine Entscheidung. Schneller Erfolg, kurze Sequenzen, immer wieder. Das ist Basisarbeit.

    Und du musst mit einem sehr guten Flanker laufen. Der dir immer VOR der Entscheidung sagt, wo der Trail hingeht. Wieso? Ganz einfach, nur wenn du weisst, wo der Trail durchgeht, kannst du schauen wie dein Hund dir die Richtung anzeigt. NUR so lernst du deinen Hund lesen. Erst wenn du weisst, in welchen Situationen der Hund dir welche Zeichen gibt, kannst du den Hund lesen. Dann erst ist der Zeitpunkt für unwissende Trails, wo der Flanker sich zurück hält.

    Alles Andere wird irgendwann in einen grossen Frust laufen. Das erlebe ich hier immer wieder. 50% von meinen Trainingsteilnehmern kamen mit einem riesigen Frust, nach ca. 1 Jahr trailen merkten sie dass in ihrem Training etwas ganz schief läuft. Und fingen bei uns nochmals ganz neu an. Weil einfach die Basis nicht stimmt.


    Das ist wirklich keine Kritik an dir, oder deinem Hund. Versteh mich bitte, bitte richtig.
    Aber da ich 4x pro Woche mit Teams im Training unterwegs bin, sehe ich leider worauf das hinausläuft. Und das wäre schade, denn ihr beide habt ja Spass an der Sache.

    Und Spass soll es machen :-)

    Spannender Thread, auch weil es hier User hat, die ich noch nie so nichtig wahrgenommen habe. Oder deren Hund ich hier zum ersten Mal sehe :smile:


    Meine zwei Golden Retriever:

    Leider gerade nur Handy Fotos..

    Links Caron, 8,5 Jahre, 26,5 kg, 61cm
    Rechts Mojito, 1 3/4 Jahre, 27 kg, 61cm

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