Beiträge von wildsurf

    Da ich lange Zeit Biberprojekte betreut habe, kenne ich so ziemlich alle Bedenken etc. zu dem Thema.

    Wenn du schon selber regulierend eingreifen willst, dann nur in der Begrenzung der Höhe des Dammes. Man kann da immer wieder mal etwas wegnehmen. Aber die Biber sind schnell im wieder aufbauen.

    Kann aber sein, dass du den Baumeister mit dem Eingreifen vertreibst. Manche Vertreter sind da sehr empfindlich.

    Und je nach Gesetzt musst du aufpassen. Hier in der Schweiz zB machst du dich damit strafbar, da der Biber unter Schutz steht. Nur die Behörden dürfen entscheiden, wie und wo eingegriffen wird.

    Wir haben bei kritischen Stellen oft Abflussrohre eingebaut. So war der Wasserdurchlass gewährt, aber der Biber trotzdem zufrieden. Man he pfiffigeren Exemplare haben die Rohre dann auch zugestopft :D

    Hier bin ich gerne dabei, tolle Idee! :dafuer:

    Mir fällt hier auf, nachdem ich gestern auch diesen beitrag über Igelspürhunde :smile: gesehen habe, dass ich noch gar keinen Piekser bei uns gesehen habe.
    So ein bis zwei dicke Stachler tauchen eigentlich jeden Herbst auf.
    Ist wohl noch zu warm? :ka:

    hier sind diverse unterwegs, aber die sind alle verflixt klein. Und werden regelmässig überfahren. Immer an der gleichen Stelle im Dorf.
    Ich muss mal mit der Gemeinde reden, ob man da nicht was machen kann. Alle hier bedauern die regelmassigen Igelopfer.

    ein grosses Problem ist, dass die Zucht hauptsächlich für den grossen Sport Pferde produziert. Aber 80–90% der Tiere gehen in Durchschnittshände. Und sind dort total unterfordert.

    Das Zuchtmaterial ist so gut wie noch nie! Die Qualität der Pferde ist auf absolut höchstem Niveau seit man züchtet.

    Es gibt Linien, die man verbieten sollte, weil dermassen schwierige Charaktere rauskommen, dass es für den Ottonormalverbraucher gefährlich wird. Aber dann kommt das Ego des Menschen… ein gemütliches braves Durchschnittspferd für 20‘000.– ? Für den Preis erwartet man bereits einen Olympiaanwärter…


    Der Durchschnittsreiter ist oft mit den Anforderungrn und dem Potential eines normalen Sportpferdes überfordert.

    Ingrid Klimke hat dazu eine sehr gute Aussage gemacht.


    Die heutigen Warmblüter sind qualitativ top. Aber sie werden immer schwieriger zum ausbilden, weil sie sehr hohe Anforderungen an den Reiter stellen. Leichtes Genick, schlanke Hälse, leicht in der Schulter. Aber oft schwach in der Hinterhand.
    Das muss man erst mal ausbilden können!

    Grobschlächtige Pferde verzeihen sehr viel mehr Reiterfehler!

    Leider ist die Qualität der Reiter nicht besser geworden. Darum gibt es auch so exorbitant viele kaputte junge Pferde. Nur weil jemand Bereiter ist, heisst es noch lange nicht, dass er gut ist.


    Früher kaufte man ein Pferd mit Ausbildung, heute kauft man eines mit Vorgeschichte …


    Übrigens mussten Ausbilder früher sehr viel Wissen haben. Die Qualität der Pferde war viel schlechter. Ein damaliges Pferd auf sehr hohes Niveau zu bringen war sehr anspruchsvoll – eigentlich wie heute wieder. Aber unter umgekehrten Bedingungen.

    Ich wünsche mir wieder Pferde mit gutmütigem, ausgeglichenem Charakter, grossen Gelenken, starken gesunden Hufen und robuster Konstitution. Vereint mit durchschnittlichem Gangpotential, das den Reiter nicht überfordert.

    Aber wer kauft das?

    Antrailen mit so kleinen Geruchsartikeln generiert grosse Probleme.

    Antrailen ist schwierig und gehört in kompetente Hände.

    100% von den Trailern die von Extern zu uns kommen und nicht bei und angefangen haben, haben Probleme mit dem Start - und die sind hausgemacht von Anfang an!

    Nur beim mitlaufen hat man Zeit und Fokus, die Körpersprache der Hunde zu lernen.
    Wenn man selbst auf dem Trail ist, hat man nur wenig Kapazitäten um die Inputs des Trainers aufzunehmen.
    Erst beim mitlaufen werden Zusammenhänge klar, sieht man wie andere die Situationen lösen etc.
    Ich mache mit meinen Gruppen auch immer wieder mal Video Feedback in slow motion. Dann sehen sie sich auch mal selbst, wie sie agieren, welche Zeichen des Hundes sie gesehen haben und welche nicht.
    Ohne mitlaufen ist ein Training nicht viel wert. Geschwätz in der Gruppe stelle ich ab. Liegt nicht drin. Sie sollen sich konzentrieren.
    Wer Rezepte austauschen will läuft nicht mit. Der Hundeführer möchte auch ungestört arbeiten können. Gerade am Start akzeptiere ich kein Geschwätz. Das ist auch eine Frage der Rücksichtnahme.
    Dabei ist es absolut egal, ob die Hobby Trailer trainieren oder die Profis unterwegs sind.

    Ja ich hab geschmunzelt und ihn ganz normal gelobt für den Apport. Das Thema war, dass er die Distanz annimmt, daher auch die stehenden Dummies. So dass der Hund sie schon nach kurzem sehen kann.
    Daher war mir das in dem Moment egal, wichtig war dass er sauber durchläuft auf die Distanz.

    Ich bin da grundsätzlich entspannt. Wenn Hund mitdenkt oder kreativ wird ist das für mich ok (natürlich immer im sinne der Aufgabe).

    Wir haben heute eine Voran-Reihe zum aufbauen von Distanzen gemacht.

    Stehende Dummies, mit ca 10m Abstand. Der Erste nach ca 40m, dann 3 hintereinander.

    Mojito fand die Übung sehr interessant, hat sie dann aber noch etwas abgewandelt. Anstatt gleich den 1. dann den 2. etc zu holen, rannte er erst einmal an der ganzen Reihe entlang. Dann brachte er den Letzten, dann den 1. etc. Freestyle à la Mojito :D