Ihr werdet mit diesem Geschirr nicht happy. Zu viel Bewegung im Geschirr möglich. Dadurch rutscht es hin und her. Und du bekommst so kaum Informationen über die Hand vom Hund. Der Zugpunkt liegt für das Mantrailing zu weit hinten. Das korrekte Geschirr ist nicht zu unterschätzen. Es muss dem Hund so gut sitzen wie uns ein guter Joggingschuh. Leider sieht man unglaublich viele schlecht sitzende Geschirre.
Eventuell könnte ein Anny-x bei deinem Hund passen. Je nach dem wie stark er zieht. Ich habe zwei Toller die mit Anny-x laufen, bei denen sitzt es gut und drückt nicht auf die Luftröhre. Allerdings sind das recht ruhige Hunde die nur sandten Zug aufbauen.
Beiträge von wildsurf
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- Der Hund soll mit meinem Partner ins Büro mitkommen und dafür geeignet sein.
- Händelbaren Jagdtrieb
- Möglichst wenig Wach- und Schutztrieb
- mittelgroß (ungefähr so wie der Golden)
- kein Pudel, kein Terrier, kein Collie (da stellt sich mein Partner quer, da ist nichts zu machen.)
- nicht bellfreudig
- alleine bleiben für ein paar Stunden sollte möglich sein (vermutlich eher abhängig von Charakter und Training, als von der Rasse)
- würden ihn gerne so viel wie möglich zu unseren Unternehmungen mitnehmen (Freunde besuchen, Eltern besuchen, Ausflüge, ...)
- einfach ein "alles kann, nichts muss"- Hund
Wir bieten:
+ nach dem Umzug eine Wohnung mit Garten im Erdgeschoss (Der Hund wird erst danach einziehen!)
+ artgerechte Beschäftigung, da würden wir uns nach dem Hund richten, was ihm Spaß macht.
Ich könnte mir sehr gut Agility vorstellen, aber auch Dummytraining oder Fährten.
dafür braucht man einen ausgeglichenen Hund von einem Züchter, der wesensfeste, führige Hunde züchtet.
Dafür brauche ich keinen Ferrari mit Sportschaltung. ;-)
Nicht jeder braucht einen Arbeitshund. Natürlich sind sie auch nur Hunde. Aber die Besitzer sollen ja glücklich werden. Ob ich dann für das erwähnte Programm einen Spezialisten benötige ist fraglich. Ausser man entscheidet sich gezielt dafür und hat Spass daran.
Daher prüfe man gut, ob man einen Hund aus einer Zucht will, die auf Arbeitsleistung selektiert. Oder ob ein eher ruhiger Familienhund nicht der besser passende Begleiter ist.Einige Anmerkunen zum Golden Retriever.
Als Bürohund nur bei schönem Wetter geeignet. Sie hüpfen mit grosser Freude in jede Pfütze, möge sie noch so schlammig sein. Danach wird wohlig paniert, in Laub, Sand, Gras oder Waldboden. Hauptsache gut paniert. Ja, und dann miefen sie, solange bis sie wieder trocken sind. Dann sollte aber kein Hund miefen. Sonst stimmt was mit dem Stoffwechsel oder dem Hautmilieu nicht.
Es sind „relativ einfach zu erziehende Hunde“, die ihre Besitzer allerdings in den ersten 1,5 Jahren nervlich oft an den Rande des Wahnsinns bringen. Das ist ganz normal und gehört mit zum Gesamtpaket des GR.
Sie sind stark hitzeempfindlich. Auch wenn sie gerne mal in der Sonne liegen, die heissen Sommer mögen die gar nicht.
Dafür gibt es kein Wetter, das schlecht oder kalt genug ist. Gummistiefel, Regenhosen, Hut und gute Jacke gehören zur Grundausstattung eines GR Halters.
Schwimmen kann man auch im Winter - nur so ;-)
Sie haaren immer! Überall! Zu jeder Jahreszeit. Manchmal mehr , manchmal weniger.
Sie können sabbern , müssen aber nicht. Ist stark unterschiedlich.
Extrem verfressen sind nicht per se alle Golden. Es gibt auch mäckelige Exemplare und das nicht mal so selten.
Sie machen jeden Quatsch mit. Sie sind unkomplizierte Clowns, bei korrekter konsequenter Erziehung angenehme Zeitgenossen die man überall hin mitnehmen kann.
Es sind agile Hunde, die sich gerne bewegen. Das muss man mögen. Manche neigen zu Hektik, das ist aber sehr stark auch abhängig davon, in welche Richtung die Zucht geht.
Wenn man nicht gerade ein “null Bock auf irgend was“ Exemplar erwischt, ist der Golden für fast alles an „Hundebespassung“ zu begeistern. Hauptsache er selbst ist mit dabei. Oder besser mittendrin.
Übersteigerte Agression gegen Menschen oder Artgenossen ist ein Zuchtausschlussgrund. Trotzdem sind es immer noch Hunde mit Zähnen und sozialer Interaktion. Es sind keine Schosshunde und brauchen von Klein an Führung. Ohne diese können sie sich zu ätzenden Nervkötern entwickeln. Weshalb viele den Golden und Labrador auch so doof finden. Fehlende Führung oder viel Stress im Junghundealter.
Jagdtrieb ist vorhanden, fast immer. Ausnahmen gibt es. Er ist aber dank der Führigkeit gut händelbar. Und da ist es wieder entscheidend, worauf der Züchter Wert legt.
Etwas zur Farbe: ein dunkler Golden ist nicht per Definition ein Ferrari aus Leistungszucht. Ein heller Golden ist nicht einfach nur eine lahme Ente ausschliesslich aus Standard Zucht.
Es gibt alles - und das macht es nicht ganz einfach, den richtigen Hund zu finden.
Gerade in Deutschland finde ich aber die Züchterseiten sehr informativ. Und man kann jeden Züchter anrufen und fragen, ob er das züchtet was man sucht. oder im Umkehrschluss: ob man selber zu den Hunden passt, die er züchtet. Man bekommt so auch Tips, welcher Züchter evtl besser passen würde.Golden forever

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Es gibt im Netz ein wunderbares Video. Kleiner Welpe hat Angst vor der Treppe. Was macht der grosse Mann? Krabbelt auf allen vieren zusammen mit dem Welpen ganz langsam die Treppe runter. Zeigt ihm, wie es geht. Unterstützt ihn und munter ihn auf. So süss

Also, Treppe können so einem kleinen Geschöpf schon Angst machen. Such dir mal gezielt eine 2er Stufe. Draußen irgendwo, wo es nur 2 Tritte hat. Und da spielt ihr ganz entspannt etwas. Du gehst mal rauf, mal runter, integrierst die Stufen ganz selbstverständlich in das Spiel.
Du kannst dich zu Hause auch einfach mal auf den zweiuntersten Tritt setzen, mit etwas Futter oder einem tollen Spielzeug. Den Hund beachtest du gar nicht gross, aber du beschäftigst dich mit dem Spielzeug, das ist toooll. Der Hund kommt nur an das Spielzeug, wenn er zu dir auf den Tritt krabbelt. So kann man ungezwungen mit den Stufen üben, sollten sie so einschüchternd sein.
Wichtig ist aber wirklich, dass die Tritte rutschfest sind. Sonst bekommen Hunde Angst.
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Noch deutlicher kann er kaum zeigen, dass es ihm extrem unwohl ist mit der Situation.
Kann sein, dass es besser wird, aber kann genau so gut sein dass er sich nie daran gewöhnt. Das würde bedeuten: Dauerstress für den Hund. Das macht krank mit der Zeit. Nicht nur Durchfall. Das sind nur Vorboten. Mit der Zeit ist die permanente Ausschüttung von Hormonen krankmachend.Daher, wenn er eh schon angeschlagen ist, hätte für mich hier Management absolut Priorität. Wie kannst du die Situation so gestalten, dass der Hund (die Hunde) dem weniger ausgesetzt sind.
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Na, mitreden darf er schon
nur ob du seiner Meinung bist ist was Anderes 
Sieh es locker. Dieses Ressourcen-wegnehmen Dings ist immer so steif. Kommentiere es halt ebenfalls, im Sinne von: ja ich weiss, findest du doof. Aber jetzt finde ich, dass du mir das gibst. Klaro Kumpel? Dann bleibt auch deine Körpersprache locker.
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Es gibt wirklich äusserst selten einen triftigen Grund, dem Hund seinen - ihm eben erst offerierten - gefüllten Futternapf weg zu nehmen!
Auch wegnehmen von Kauknochen macht selten Sinn. Man hat es ihm ja offeriert. Wieso wieder wegnehmen. Anders sieht es aus bei Training mit Tauschgeschäft. Aber dann merkt der Hund, dass wir das jetzt üben. Dann gehe ich nicht einfach hin, zack, wegnehmen. Niemals.
Menschen sind im Allgemeinen sehr plump, wenn es um Kommunikation mit anderen Tieren auf dieser Welt geht. Der Mensch denkt oft, nur SEINE Art der Kommunikation ist korrekt. Alles Andere ist primitiv, nicht toleriert oder was auch immer.
Knurren und brummeln, quietschen, grunzen, bellen, jaulen,... alle hündische Kommunikation. (zusätzlich zur Körpersprache!)
Verbiete ich das, verbiete ich ihm, mit mir zu kommunizieren. Was für ein Blödsinn.Gerade wenn es um Warnungen geht, ist es das Dümmste überhaupt, das zu verbieten. Denn wenn er nicht warnen darf, schnappt er halt das nächste Mal direkt. Er versucht zu kommunizieren, so dass wir es verstehen. Wenn nötig mit Nachdruck damit es auch ein Mensch kapiert.
Grundsätzlich beim Training arbeite ich immer mit Ankündigungen. Meine Hunde lernen, dass es auf Ankündigung noch etwas zusätzliches in den Napf geben könnte. Sie tolerieren mich also ohne Stress und Hektik neben dem Napf. Es wird aber immer nur etwas Zusätzliche angeboten, niemals etwas draus weggenommen.
Ebenso das Tauschgeschäft, immer mit Ankündigung, niemals einfach hinlangen und wegnehmen. Hunde können unsere Sprache und deren Bedeutung lernen. Sie können lernen, was eine Ankündigung bedeutet. Damit überrumpelt man sie sehr viel weniger. -
Wenn der Hund aus Langeweile jagen geht, sagt er dir nur, dass er übrigens gut ist im jagen.
Wenn der Hund aus Frust jagen geht, sagt er dir nur, dass er übrigens gut ist im jagen.
Wenn der Hund als Übersprungshandlung jagen geht, sagt er dir nur, dass er übrigens gut ist im jagen.
Fazit: es ist und bleibt ein Jagdhund, egal aus welcher Motivation heraus. Das ist - finde ich! - extrem wichtig zu akzeptieren.

Natürlich kann man je nach Motivation dahinter das Training anpassen, sind andere Themen wichtig. Am Ende bleibt aber: es ist ein langer Weg, aber er ist machbar, er macht sogar Spass. Wenn man es akzeptiert, dass man ein kleines Raubtier an der Leine führt.
Dein Hund ist jung, kommt erst in die Pubertät. Vielleicht packt er auch jetzt erst seine wirkliche Ambition aus. Zeigt jetzt erst, was für ihn wichtig ist.
Also geht es jetzt an den Gehorsam. Lücken schliessen, Themen absichern. Hund lesen lernen. Jagdsequenzen einschätzen können. Etc.. Glaub mir, das macht Spass, ehrlich!Ich finde: es ist nicht schlimm einen Jagdhund an der Leine zu haben. Es ist sein natürliches Wesen. Ist doch schön. (alles anstrengende blenden wir jetzt einfach mal dezent aus
) und übrigens weisst du dann immer, wo es Wild hat, nimmst die Natur ganz intensiv wahr.

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Wie sieht dein Alltag aus? Welcher Hundetyp passt da rein? Denn auch ein Rettungshund ist hauptsächlich Alltagsbegleiter. Von daher finde ich es vor allem sehr wichtig, dass der Hund in den Alltag und zum anwesenden Zweithund passt.
Thema Ausbildung: willst du möglichst bald in den Einsatz? Dann bietet sich eine Rasse an, die dir das Ausbilden einfach macht.
Ich nehme den Labrador als Beispiel: das, was viele Leute an ihm nerven, ist genau das, was die Ausbildung eines Labradors sehr einfach macht. Man erreicht in relativ kurzer Zeit recht viel - vorausgesetzt man weiss was man tut. Er bringt für viele Einsatzfelder hervorragende Anlagen mit, die sehr einfach gefördert werden können. Es gibt keine "groben" Wesenszüge, die einem im Weg stehen.
(unabhängig davon, ob man jetzt dieses Rasse mag, oder eine andere lieber mag)
Rassen mit anderen Eigenheiten machen es einem je nach dem nicht so einfach. Es braucht mehr Erfahrung, mehr Können, oder andere Wege um das Gleiche zu erreichen.
Daher die Überlegung: wie viel willst du investieren? Wenn jemand schreibt, dass er das ernsthaft betreiben will, will man ja nicht warten bis der Hund 6-7 Jahre alt ist. Von daher finde ich eine solche Überlegung durchaus wichtig.
Um dann ganz ehrlich reflektieren zu können: Kann ich das? Habe ich auch die Unterstützung, einen solchen Hund stabil auszubilden? Oder gäbe es eine "einfachere" Rasse für mich, die mir auch zusagt?Einfach so als Gedankenanstoss
