Beiträge von wildsurf

    Doch das kann schon passen.

    Verhärtete Muskulatur übt sehr grossen Druck auf die Nerven aus. Unabhängig von der Ursache der Verhärtung. Da muss nicht zwingend gleich Arthose auf Nerven drücken.

    Durch saubere Tests kann man bereits sehr genau sagen, ob Gelenke mitbeteiligt sind. Das ist das Handwerkszeug eines guten Physio/Osteo.

    Und verhärtete Muskulatur und damit fehlende Gleitfähigkeit der Faszien reicht für ein intensives Schmerzbild.

    Wenn eine gute Physio/Osteo die Weichteile lösen kann und sich dann nichts massiv verbessert, DANN ist eine weitere bildgebende Untersuchung angebracht.

    Es kann genau so gut sein, dass der Hund sich eine Fehlhaltung angeeignet hat und so ( sehr typisch) die Region um das ISG aktiv wird. Solche Geschichten zB lassen sich mit wenigen Behandlungen lösen.

    Da die noch nicht alten Röntgenbilder unauffällig sind, kann man schon zuerst manuell arbeiten bevor man den Hund gleich in die Röhre schiebt. Die Verbesserungen müssen einfach zeitnah eintreten.

    Solange TA und Physio zusammen arbeiten ist man in guten Händen.

    Das Hüpfdoing benimmt sich im Allgemeinen sehr manierlich. Sein Gehorsam ist wirklich sehr gut, die viele Arbeit hat sich ausgezahlt. Es gibt so Momente wie jetzt mit viel Neuschnee, da sprigt die Sicherung zwar mal noch kurz raus. Aber er bleibt ansprechbar und in einem angenehmen Radius.

    Für ihn werden immer strenge Regeln gelten, allerdings kann ich mittlerweile kulanter sein als auch schon. Manche Spaziergänge darf er komplett frei laufen, ohne dass ich permanent lenken muss.

    Manchmal hat er natürlich so Momente.. :D
    Vor allem wenn ihn andere Leute streicheln wollen. Dann dreht er dezent crazy und vertreibt gleich alle wieder :D

    Oder wenn er denkt, dass er jetzt arbeiten darf. Da kann er sich immer noch wunderbar hochfahren. Aber nicht mehr so bescheuert wie noch vor 2 Jahren.

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    Nun - eine vertrakte Situation.


    Aber: ganz ehrlich würde ich jetzt überlegen, was ist das Beste für den Hund?

    Der wird ja ganz gewaltig hinnund her geschoben.

    Anwalt hin oder her:
    Der Hund ist der Leidtragende. Also sollten alle Beteiligten PRO Hund entscheiden.

    Nicht für das eigene Ego. Egal welche Seite der Beteiligten.

    Das Problem ist, dein Plan funktioniert nur wenn du zufällig einen Hund findest, der sich genau so verhält wie du es planst.

    Wenn der Hund nur minimal davon abweicht, fällt dein Konstrukt zusammen.

    Wenn es ein Hund ist, der schlecht alleine sein kann, hast du riesige Probleme.

    Wenn du einen Hund bekommst, der sich Neurosen angewöhnt weil er Stress hat alleine, hast du riesige Probleme.

    Wenn du länger arbeiten musst, hast du Probleme.

    Etc. etc.

    Und halt wirklich ganz wichtig:

    Für dich wäre es ein toller Kumpel, in der Zeit wenn du zu Hause bist.
    Also nur kurze Zeit pro Tag. Kurze Zeit, in der du dich bestimmt sehr gut kümmerst und Spass mit ihm hast.


    Aber für den HUND ist es sein LEBEN!

    Er verbringt als hoch soziales Tier den grössten Teil seines Lebens alleine. Alleine in einer leeren Wohnung. Das ist nicht fair.


    Wir arbeiten auch 100% aber die Hunde sind mit dabei. Höchstens mal einen halben Tag zu Hause.

    Wir sind es den Tieren schuldig, dass wir uns im Voraus gut überlegen ob eine Anschaffung nur für den Menschen passt oder eben auch für das Tier ok ist.

    Das tust du und das finde ich super.
    Lass die noch Zeit. Vielleicht kannst du als Gassigäbger in einem Tierheim erste Kontakte knüpfen. Oder mal den Hund von Freunden beaufsichtigen. Als „soft Einstieg“ in die Hundehaltung.