Beiträge von wildsurf

    Hier legen wir alle keinen gesteigerten Wert auf Kontakte mit unbekannten Hunden. Das ist immer mit leichter Anspannung verbunden.

    Mit uns sehr gut bekannten Hunden ist es selbstverständlich ok. Aber das sind ganz wenige.

    Ich weiche wenn möglich sehr früh aus und umschiffe den Gegenverkehr wenn nötig auch auf anderen Wegen. Ist für mich kein Problem, gehört einfach zum Alltag dazu, manchmal einen Umweg zu laufen für den Frieden ;)

    Treffen wir trotzdem auf einen freilaufenden Fremdhund, ist Caron frei. Der regelt souverän oft sehr viel auf grosse Distanz. Danach ist je nach dem Nevis frei und erst wenn ich sehe wie genau der Andere tickt ist Mojito vielleicht auch frei. Denn der hat mittlerweile mit Fremdhunden eine kurze Lunte. Er wurde ein paar Mal von hinten angegriffen, jetzt reicht es ihm.

    Heute haben wir eine sehr nette DSH Hündin getroffen und einen sehr kleinen, unsicheren irgendwas Hund. Beide frei, im Schnee.


    Mojito blieb bei mir, die Anderen liess ich auch frei und sie probierten den Kontakt aus. Durchaus neugierig aber vorsichtig.

    Spannend finde ich ja, dass oft andere HH sagen „ja lassen sie doch alle frei“. Und ich oft antworte: „aber sicher nicht alle auf einmal. Das würde ihr Hund nicht lustig finden“. Dann schauen die Meisten ziemlich kariert.


    Freude hatte ich kürzlich, als jemand mit 3 Beardis um die Waldecke kam, ich mit den 3 Goldis.
    Beide leinten wir zügig alle an und wichen uns grossräumig aus, mit einem „schönen Tag noch“ Gruss.

    Kommthalt auch drauf an, wie eure Kapazitäten sind.
    Wenn jemand sagt, ich wollte zwar einen Hund aber nicht ein 14 jähriges mega aufwändiges Projekt, finde ich das absolut legitim!
    Man muss sich einfach klar bewusst machen, was man da für einen Vierbeiner hat und was es an Arbeit, Aufwand, Zeit, Nerven, etc bedeuten „kann“. Nicht unbedingt „muss“. Wenn es toll läuft- prima.

    Aber es kann auch anders laufen. Und dann muss man meiner Meinung nach 100% zu seinem Hund stehen. Sonst ist es fairer, einen anderen Platz zu suchen.

    Ich würde mir das ganz in Ruhe überlegen. Möglichst ohne zu viele Emotionen. Und wenn möglich einen sehr guten Trainer suchen für eine Einschätzung. Und dann entscheiden, wie es für euch weitergeht.

    Diese Entscheidung sollte unbedingt auch aus Sicht des 1.Hundes getroffen werden. Schliesslich hat der auch seine Bedürfnisse und muss ebenfalls mit der Situation leben (lernen).

    Nevis das erste Mal im Schnee. Er findet es megagigantischtoll, ist aber trotzdem sehr gut ansprechbar. Das freut mich, macht es das Ganze mit 3 Hunden doch einfacher :nicken: wenn nur einer hektisch ist (Mojito).

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