@Vakuole ich habs so gelernt, dass ich dem Hund eine Alternative schaffe. Er darf (unbedingt) fremde Hunde angucken. Soll er auch, ein Hund muss nicht alles ausblenden wie in einem Tunnel. Er soll gucken, wahrnehmen und realisieren. Beim coaching spricht man davon, im hier und jetzt zu bleiben, um alles korrekt wahr zu nehmen.
Wenn der Hund sich dann aber nicht regulieren kann, es zuviel ist für ihn, kann er - um nicht ins starren oder hochpushen zu kippen - über schnüffeln am Wegrand umgeleitet werden.
Aufbauen tut man es ohne Hundesichtung, in einem ruhigen Moment auf dem Spaziergang streut man etwas Futter an den Wegrand und Hund soll es zusammensuchen. Ohne Hektik. Wenn das paar Mal gemacht wurde, kann man es ins Training miteinbauen.
Ich hab es zu Beginn für Mojito und mich benötigt. Bis ich lernte, sauberer und klarer den Hund zu führen und gewisse Dinge auch abzubrechen, den Hund hinter mich zu schicken, im sehr klar und für ihn verständlich Anweisungen oder Hilfestellungzu geben.
Heute arbeite ich nicht mehr mit dem schnüffeln am Wegrand, aber es hat mir am Anfang geholfen - bis ich den richtigen Trainer gefunden habe der uns helfen konnte ;-)