Beiträge von wildsurf

    @Vakuole ich habs so gelernt, dass ich dem Hund eine Alternative schaffe. Er darf (unbedingt) fremde Hunde angucken. Soll er auch, ein Hund muss nicht alles ausblenden wie in einem Tunnel. Er soll gucken, wahrnehmen und realisieren. Beim coaching spricht man davon, im hier und jetzt zu bleiben, um alles korrekt wahr zu nehmen.

    Wenn der Hund sich dann aber nicht regulieren kann, es zuviel ist für ihn, kann er - um nicht ins starren oder hochpushen zu kippen - über schnüffeln am Wegrand umgeleitet werden.
    Aufbauen tut man es ohne Hundesichtung, in einem ruhigen Moment auf dem Spaziergang streut man etwas Futter an den Wegrand und Hund soll es zusammensuchen. Ohne Hektik. Wenn das paar Mal gemacht wurde, kann man es ins Training miteinbauen.

    Ich hab es zu Beginn für Mojito und mich benötigt. Bis ich lernte, sauberer und klarer den Hund zu führen und gewisse Dinge auch abzubrechen, den Hund hinter mich zu schicken, im sehr klar und für ihn verständlich Anweisungen oder Hilfestellungzu geben.

    Heute arbeite ich nicht mehr mit dem schnüffeln am Wegrand, aber es hat mir am Anfang geholfen - bis ich den richtigen Trainer gefunden habe der uns helfen konnte ;-)

    Als Reise-Alternative fände ich Trockenfleisch durchaus interessant. Den Rest (KH als Flocken, Gemüse aufgeschlossen, Öl, etc pp) ist trocken und kommt sowieso mit. Trockenfleisch auch leichter und weniger voluminös als zB past. Fleischwurst.

    Eine Frage: stinkt das Zeug beim einweichen?


    Aus Neugier hab ich mal das Jutta Ziegler Balf Zeug ausprobiert. Die Hunde spinnen darauf aber ich kann‘s nicht riechen. Die ganze Küche stank nach dem Zeug.

    Mal ein ganz anderer Gedanke. Du schreibst, dass Betty angstagressiv ist gegenüber Artgenossen.

    Manchmal reichen da schon Gerüche von anderen Hunden, um das Verhalten zu triggern, ohne dass ein Artgenosse anwesend ist.
    Wenn also vor eurem Haus so viel Hundeverkehr auf dieser Wiese ist, kann es für sie bereits reichen, um in das stressige Verhalten/Gefühl zu kippen.
    Das passiert ja oft. Ein Verhalten weitet sich auf andere Bereiche aus.

    Sollte das zutreffen, wäre mein Ansatz, am Verhalten gegenüber Artgenossen zu arbeiten. Alles andere wäre sonst „nur“ Symptom Bekämpfung.


    Hat denn schon mal jemand sich das vor Ort angeschaut? Hast du mal eine Einschätzung des Hundes bekommen?

    (Sorry, ich lese viel von eich aber weiss es nicht auswendig. :ops:)

    wenn du das so einüben willst, muss der Dummy sehr nah liegen. So dass der Hund ihn aus dem Augenwinkel schon sehen kann. Dann bekommt er ein Verständnis für den Ablauf. Er muss erst die Übung verstehen, dann erst kannst du grössere Distanzen machen. Das ist aber mega viel wiederholen wiederholen wiederholen.

    Manchen Hunden fällt es mega leicht, die nehmen einfach die Körperhaltung des HH und die Hand schon sofort an. Manche brauchen ganz lange, um das auf beide Seiten abrufen zu können.
    Ich finde es gut, es zu üben. Allerdings nicht im Hinblick auf „Tauglichkeit“ sondern damit der Hund ein Gespür für seinen Körper bekommt. Es trainiert schön beide Hirnhälften.