der Hund kann sehr gut unterscheiden, ob der Ball als Belohnung (im Aufbau) fliegt oder ob er steady warten muss weil er in der Arbeit ist.
Allerdings mit einer Vorsicht: Die Belohnung darf nicht immer der Ball sein, sonst kann - je nach Hundetyp - ganz schnell Frust aufkommen, wenn eines Tages kein Ball (oder sonst etwas) mehr fliegt. (Thema Dopamin Ausschüttung und Verknüpfung mit dem Pfiff) Wie immer sollte also die Belohnung einerseits dem Hund angepasst werden und andererseits abwechseln, sonst stumpft es als Belohnung ab.
Ich bevorzuge es, dem Hund zuerst in Ruhe den Pfiff zu "erklären", etwa so wie Babylon es im Garten macht. Das dann mit der Zeit auch draussen neben mir, vor mir, hinter mir. Damit keine Verknüpfung mit einer bestimmten Position entsteht. Sobald das klappt, nehme ich gerne grosse rollende Leckeren oder eben auch mal einen Kong, der nach korrektem Hinsetzen über den Hund oder neben den Hund fliegt. Das kann man ja super markern, so dass der Hund das Spielzeug oder das grosse gut sichtbare Leckerchen sofort holen darf. Es ist dann kein Einspringen, sondern das Abholen der Belohnung nach dem markern.
Also vom Ablauf: Pfiff - wenn noch nötig "sitz" - yes! (mein Marker) - Belohnung fliegt - Hund darf los. Und so kann man wunderbar Sitzpfiff Spiele mit dem Hund machen. Mal mit Action, mal mit Ruhe.