Beiträge von wildsurf

    Echt ein Goldi der komplett dicht macht? Hab ich tatsächlich noch nie gesehen, dafür leider Goldis die so mit Druck und Deckeln gearbeitet wurden das sie einzige Nervenbündel sind die ständig einen inneren Konflikt ausfechten.

    Aber Marlons_Way hat ja eine FB laut Vorstellung, reagieren die da ähnlich wie die Golden? Die meisten Frenchies die ich kenne sind wirklich öfter mal schwer zu motivieren. Nicht unmöglich klar, aber sie haben doch ihren eigenen Kopf.


    Aaahh shit, falscher Thread und falsche Person

    :ugly::ugly::ugly::ugly:


    Unabhängig davon: oh ja, Golden können komplett dicht machen. Nicht schön, und genau so falscher Weg wie die gestressten Hibbelhunde.

    Also das kann ich toppen:

    Neue kleine Poket Dummies gekauft. 80gr

    Ziel: eine schöne Suche entlang der Wildhecke. Ausgepackt, geworfen - ......

    .... da steht man dann und denkt sich: pling Schiff versenkt. Treffsicher.

    Zielgenau in die Dornenhecke geschmissen. Er war gerade 2min ausgepackt. Und unerreichbar und für immer weg.


    Und weil das so toll war, flog diese Woche ein 250gr Dummy in eine Brombeerhecke. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen: hinter den Büschen sah ich die Brombeeren nicht.

    Mojito war sehr entsetzt, als er einfach nichts finden konnte - er dachte auch, das liegt hinter den Büschen.

    (Hab dann ganz schnell ein weiters Dummy hervor gehaubert)

    :pfeif:

    Marlons_Way

    Woran macht ihr fest, dass er schwer zu motivieren ist?

    Beim Golden Retriever gibt es etwas, wo man vorsichtig sein muss. Die Rasse ist sehr tolerant, weich und gut zu erziehen, macht sehr viel mit, ist für fast alles zu begeistern - aber wehe, da wird mit (aus Hunde Sicht) falschen Erwartungen oder Druck gearbeitet. (Druck meine ich nicht böse. Druck ist je nach Hund ganz unterschiedlich) - dann kann es sein, dass ein Golden komplett dicht macht.

    Passiert gar nicht so selten, und wird gerne dann als stur oder ähnliches interpretiert.

    Gerade in der Junghundezeit sind die tendenziell empfindlich auf so Geschichten.

    Daher interessiert es mich, ob er wirklich ein schwer zu motivierendes Modell ist, oder ob er irgendwann gesagt hat: nö, ohne mich.

    Streicheln empfinden übrigens viele Hunde draussen als nicht sehr angenehm. Ganz anders als zu Hause.

    Nebst dem erzieherischen Weg würde ich da mal Forschung betreiben um herauszufinden, worauf sich dein Hund gerne einlässt.

    Sind es gemeinsame Erkundungen im Laub? Wenn da was versteckt ist, es zusammen ausbuddeln und dann gemeinsam herumalbern?

    Oder wenn Würstchen in einem Baumstumpf versteckt sind, diese aufspüren? Oder findet er es toll, gemeinsam mit dir (er an der Leine) eine Wildspur zu verfolgen?

    Erforsche deinen Hund. Er wird dir zeigen was ihm gefällt - und sei es am Ende , dass ihr bei einem Kaffee am See sitzt und er es liebt, den Leuten zuzuschauen. Gibt es auch. ;-)

    Wichtig ist den gemeinsamen Weg zu finden. Der für beide gut ist. Der muss nur eich beiden passen, niemandem sonst. (Naja solange das Umfeld unbeschädigt davon kommt :D )