Beiträge von wildsurf

    Mach nicht zu viel.

    Er ist ja erst gerade angekommen. Natürlich sollen die Hausregeln gelten und eingehalten werden.

    Aber überfordere euch beide nicht aus lauter Enthusiasmus ;) ihr habt noch ganz viel Zeit vor euch um viel zu lernen.

    Momentan ist er ja bei dir wie noch ein wenig "zu Besuch". Noch etwas auf der Durchreise. Natürlich hast du am Anfang gesagt, wie du es haben willst. Aber jetzt überlegt er eben, ob das wirklich immer gilt, ob das für ihn gilt und überhaupt muss man zwischendurch mal gucken, ob dieser neue Mensch kompetent und vertrauenswürdig ist. Das muss man zwischendurch mal testen um zu schauen, ob nicht doch irgendwo ein Schlupfloch ist :smile:

    Ihr habt also momentan mit Spaziergang (neue Umgebung, neue Gerüche, neue Hunde) genug zu tun. Plus noch sich aneinander gewöhnen und im neuen Zuhause eingewöhnen.

    Das ist bereits ziemlich viel, was der Hund (und du!) leistet. Also immer ruhig mit den jungen Pferden und Schritt für Schritt.

    Bau nicht gleich sofort zu viele Spiele mit ein.

    Du kannst zu Hause schon mal einige Minuten Futter suchen in der Wohnung machen, aber dann wieder klar trennen zu Pause, Nickerchen machen, Ruhe halten.

    Sei draussen entspannt aber aufmerksam. Du führst einen dir noch gänzlich unbekannten Hund.

    Du weisst noch nicht, worauf er reagiert. Also immer schön vorausschauend laufen und lieber mal zuviel ausweichen als zu wenig. Bis du seine Körpersprache lesen kannst.

    In der Dämmerung kann es sein, dass er mit mehr Spannung unterwegs ist. Je nachdem was er wirklich für ein Typ ist. Das alles wirst du in nächster Zeit herausfinden.

    Schau dass ihr einen guten Tagesablauf habt mit langen Ruhezeiten (da läuft genau gar nix) und Zeiten, wo er rennen kann, ihr gemeinsam etwas macht. Dann bekommt ihr auch einen guten Rhythmus und er weiss, zu Hause ist meistens einfach nur Ruhe. Er fordert dann nicht Action ein, bekommt keinen Stress.

    Ihr werdet ein super Team. Ganz bestimmt :bindafür:

    Ich wurde von unserem sehr grossen Familienhund in Gesicht geschnappt, als ich 4 Jahre alt war.

    Meine Eltern haben danach das einzig Richtige hetan:

    Sie haben ihre (!) Aufsichtspflicht überdacht und in Zukunft dafür gesorgt, dass der Hund sich nicht mehr bedrängt fühlen musste.

    Der Hund lebte danach noch weitere 8 Jahre ganz normal als heiss und innig geliebter, wunderbarer Familienhund in unserer Familie.


    Wenn ihr den Hund nicht voll und ganz und zu 100% akzeptieren könnt, gebt ihn zurück. Er hat es verdient, dass er bei Menschen leben darf, die ihn rundum akzeptieren und lieben.

    Er ist ein Lebewesen, man sperrt ihn nicht einfach weg.

    Da wir im Haus zu dritt sind, erstellen wir eine Liste mit Befehlen und ggf. Handzeichen, damit alle in der Familie zukünftig die selben Anweisungen für die selbe erwünschte Handlung geben. Bei "Sitz" ist das noch recht einfach, aber manch einer sagt "Aus" ein anderer "Gib" oder "Gib her" und alle meinen doch das Selbe.
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    BG

    Kati

    hallo Kati

    Tip: einigt euch gemeinsam auf die wichtigsten Kommandos. Die sollte dann nur eine Person am Anfang mit dem Hund einüben. Erst wenn er es besser kann, können die Anderen mit üben. (und lernen, genau zu sein) Das verwirrt sonst extrem. Einer will es so, der Nächste beim gleichen Kommando etwas anders etc.

    Wenn alle am Hund rumerziehen gibt es Chaos.

    Wenn der Hund älter ist, wird er übrigens unterscheiden können, wer was sagt und meint. Die lernen mehrgleisig und sind wahre Künstler.

    man kann wunderbar mit unterschiedlichen Wörtern arbeiten. Das kapieren die relativ schnell.

    Im ZOS werden die einzelnen Gegenstände auch mit Namen belegt.

    Und mit der Zeit weiss der Hund, was er suchen soll.

    Ob Futterdummy, Käsewürfel, Gegenstand, das lernen die recht fix.

    Nasenspielchen mit Welpen finde ich prima. Mal zwischendurch etwas Futter im Wohnzimmer verstecken und suchen gehen. Alles spielerisch und nicht zu oft. Macht Spass. Danach aber auch wieder Päuschen und schlafen.

    wenn du keine Ambitionen hast auf Dummysport, und auch nicht mit richtigen Dummy arbeiten willst, ist knautschen oder schütteln egal.


    Wenn du mal richtige Dummy verwenden willst, gehen sie beim knautschen mit der Zeit kaputt.

    korrekt halten und tragen ist nebensächlich. Es kann hilfreich sein, das einigermassen korrekt aufzubauen, wenn man nicht immer den Dummy selber holen will.

    Allerdings ist dann BRINGEN wichtiger als korrekt halten/ tragen. Also den Fokus auf Spass am bringen legen und nicht am korrekten tragen. Ob sie das Teil jetzt längs, quer oder hochkant im Maul hat ist egal.

    Die, die ich aktuell im Auge hätte, ließe sich bis 1,80 ausziehen.

    Mir würd es halt auch gefallen, dass sich die Teleskoprampen an die Umgebung anpassen lassen.

    Die Klapprampe wär halt immer gleich lang. Egal für welches Auto und egal wie ich parken kann...

    Aber von 40 auf 90€ ist halt doch ein Sprung.

    1,80m ist gut ??

    Die Dinger sind ihr Geld wert. Du wirst sie unzählige Male benutzen und froh sein, wenn es leicht und einhändig geht.

    Klapp-Rampen finde ich persönlich Schrott für den Alltag, wenn man sie oft braucht. Ich sehe es im Training, was die da ihre Klapprampen herumwuchten...

    Ich hab eine Teleskoprampe. Elegant über den Schubladen verstaut, fix montiert.

    Ich empfehle übrigens eine möglichst lange Rampe. Je älter der Hund und je schwacher die Hinterhand, desto schwieriger wird es, eine steilere Rampe hochzukommen.

    Ich denke auch dass ihr vieles entspannen könnt mit passenderem Futter.

    Wenn der Hund so oft muss, ist seine Verdauung definitiv ziemlich am arbeiten.

    Ich sags mal salopp: je mehr Müll und Füllstoff im Futter ist, desto mehr kackt der Hund.

    Je besser verwertbar, desto weniger.

    Muss man von Hund zu Hund testen, womit er gut klar kommt.