Beiträge von wildsurf

    Ich hab mit Mojito gezielt geübt. Ideal war da die Flexi weil genug lang. Immer wieder gezielt über den Punkt laufen lassen vom Tempo her, wo er automatisch in den Trab gewechselt hat. Das gleich gelobt.

    Mittlerweile kann er auch langsam traben an der Leine. Das hat ihm echt geholfen. :ka:

    Conditioner

    Das soll man doch nach dem Shampoo verdünnt ins Fell massieren. Laut Beschreibung von Miau&Woof.

    Aber da war was komisch. Evtl hinüber? Das kam in Bröckchen raus und liess sich nicht im Wasser lösen. Im Fell nachher blieb es Stückchen und erst mit dem massieren wurde es aufgelöst.

    Dadurch war wohl viel zu viel Conditioner im Fell - er war nachher seeeehr fluffig. xD

    Caron trabt ausschliesslich. Nie Pass.

    Bei ihm war die Entzündung in der Bizeps Sehne die Folge der Kompensation von hinten.

    Er hat eine - erst nach Jahren entdeckte - deformierte Bandscheibe. Natürlich genau am LSÜ. Er wurde früher oft von anderen Hunden umgerannt. Dadurch hat er eine Kompression im Bereich der Cauda Equina. Er kann das gut kompensieren mit dem abkippen des Beckens und Verlagerung vom Gewicht nach vorne. Was dann in einer verspannten Hinterhand und überlasteten Vorhand resultiert.

    Wir können es aber gut managen mit Physio, Kraftübungen, Kortison (weil chronisch im Bizeps) Physioübungen etc.

    Er ist fit und munter, und wird damit alt werden.


    An der Leine zeigen viele Hunde Pass. Aus Spannung. Weil sie nicht total entspannt gehen können. Manche zeigen es auch im Zug, weil sie da eher unter (mentaler) Spannung sind.

    Mojito zB läuft frei im Trab. Auch im Schritt korrekter 4 Takt. An der Leine läuft er Pass. Das hat im Junghundealter angefangen als die Beine sehr lang waren und er nie wusste wie er das managen soll. Das fiel bei ihm stark auf. Seither angeleint Pass, frei Schritt und Trab.

    Pass kommt oft (laut TA Blättler sogar fast immer) von Verspannungen, Kompensationsbewegungen, die aber oft nicht erkannt werden.

    In deinem Fall weisst du, dass er früher schon nicht sauber lief.

    Beim durchlesen dachte ich sofort: schaut euch die Bizepssehne und das Schultergelenk sehr genau an. Und prompt schreibst du weiter unten, Bizepssehne ist empfindlich.

    Ich hab einen 2 Jahre dauernden Marathon hinter mir mit Caron, weil keiner die Bizepssehne angeschaut hat. Da unbedingt ein Auge drauf haben. Das ist oft/meistens ein Kompensationsproblem von "hinten", der Hund überlastet die Vorhand, zieht mehr mit der Vorhand als dass er von hinten schiebt. Kann chronisch werden und in Kortison enden.

    Wurde hinten rechts das Kreuzband genau untersucht? Also wirklich genau. Dann Ü-Wirbel röntgen. Da entwickelt sich oftmals was im laufe der Jahre, auch wenn die mit 2 beim röntgen sauber waren. Das ist bei ihm halt genau das Zentrum, wo durch den Pass hohe Belastungen zusammenlaufen.

    ISG ist oft Begleiterscheinung. Wenn der Hund nicht auf hartem Boden seitlich auf die Hüfte fiel, ist das nicht Ursache. Aber gerne mit dabei wenn es um Lende/Becken geht.

    Mein Weg wäre Rücken röntgen, Knie anschauen, Bizeps Sehnen Test. (für die Bizepssehne evtl. sogar TA fragen wegen sofort Entzündungshemmer, damit sich da nix einnisten kann)

    ps: ich bin aber eine, die immer genau wissen will was los ist. Ich will saubere Diagnosen. Dann weiss ich was man machen kann und was nicht. Womit man einfach leben muss etc. Andere wollen das eher weniger wissen.

    Ein ganz normaler junger Hund.

    Mach mehr Management!

    Nimm mal den Fokus vom Hund weg.

    Haueine. Hohes Türgitter in der Küche. Oder grosser Zimmerkennel. Zaun erhöhen wenn nötig.

    Draussen beim Spaziergang Geschirr drauf und Schleppi wenn er nicht gehorcht, und trainier nen Fressschutz wenn er alles vom Boden sammelt.

    Er soll spazieren gehen, nicht permanent etwas suchen zum aufnehmen!

    Sonst trainieret du dir einen Sammel-Junkie heran. Geht bei einem Labi Mix ganz fix.

    Der soll draussen schnuffeln und rennen und einfach sein. Nicht permanent einen Job erledigen.

    Und mal ehrlich, wenn der sich verheddert, dann lass das halt. Friemel nicht dauernd am Hund rum! Der kann sich selber wieder ent-heddern.

    Nicht der Hund muss sich ändern - du musst dein Management anpassen. Damit da Ruhe reinkommt.

    Ansonsten normaler Gehorsam trainieren, alles was ein Hund halt so lernen muss für einen entspannten Alltag.

    Ei ei ei was für ein Stress, und das wo man doch eigentlich unbeschwert in die Zukunft schauen will.

    @Jesssss schön, dass du im Thread noch dabei bist, ist ja doch ein schweres Thema. Sind ganz viele Themen, die da reinspielen.

    Momentan hast du ja eine machbare Lösung für deine Tiere. Mit deinen Eltern (wen ich das richtig im Kopf habe).

    Wenn die das noch eine Weile mitmachen (das würde ich zB mal ganz offen besprechen mit ihnen, damit du genau weisst woran du bist mit der Planung), dann behalte die Situation so wie sie jetzt ist, bei. Deine Wohnung, deine Lösung für deine Tiere.

    Weil das gibt Raum, für Rückzug, für andere Tapete etc. (und ganz bisschen als backup für dich) und Unabhängigkeit.

    Es ist halt so, der Bullet (mega schöner Hund!) gehört ihm. Somit ist das seine Baustelle. Und Baustellen bearbeiten ist anstrengend, mühsam, ... Er hat ja doch schon erkannt, dass er das was ändern muss. Aber ändern ist ungemütlich. Das braucht Zeit. Geduld. Gaaanz viel Geduld. Und auf keinen Fall darf man da schubsen. ;-) anregen ja, aufzeigen ja, aber nicht schubsen. Er muss es wollen und tun. Das kannst du ihm nicht abnehmen. Weil es das Grundproblem nicht lösen würde.

    Wenn ihr einen kompetenten Trainer habt, und einen Plan bekommt wie Bullet in Zukunft geführt, trainiert, gearbeitet werden kann/soll/ muss, dann wird wahrscheinlich noch einiges an Zeit vergehen, bis man das Projekt „zusammen wohnen“ angehen kann.

    Das ist wie mit dem Hausbau: das Fundament muss gut sein, sonst fliegt dir im ersten Sturm die Hütte um die Ohren.

    Also, es muss eine gute Basis da sein, unabhängig von den Wohnplänen. Denn solange ein Hund mehr oder weniger führerlos durch die Weltgeschichte gondelt, solange bringt es denke ich nix, das Problem mit zwei Hunden im gleichen Haus angehen zu wollen.

    Ihr habt da ne ordentliche Belastung zu stemmen, weil es ja um die jeweils eigenen Tiere geht. Das ist sehr emotional. Ich hoffe, ihr findet einen guten Plan, um diese Aufgabe zu stemmen. Lasst euch viel Zeit dabei.


    Meine Hunde bringen bestimmte Anlagen mit. Wenn ich diese "bediene", habe ich mental sehr ausgeglichene Hunde. Sie sind weniger "spritzig" draussen.

    Das Dummytraining zB ist dermassen vielschichtig, dass ich alles, was es für AJT braucht drin habe. Ich trainiere also nicht einfach "nur" Dummy, ich arbeite an allen Ecken und Enden.

    Ihre Hochleistungsnasen dürfen sie auf dem Trail einsetzen.

    Auf Spaziergängen trainiere ich öfters gezielt Bereiche aus dem Dummysport. Allerdings nur die ruhigen Dinge.

    Ablage. Kleine Suche. Abgabe. Sitzpiff. Etc .

    Alles was Hirn benötigt und keine Hektik produziert.

    Und absolut ohne Erwartungshaltung - von beiden Seiten.

    Je älter der Hund, desto gefestigter ist alles, desto weniger Training ist unterwegs angesagt.

    Mit dem Jüngsten ist viel Ansprache nötig, sonst ist er schwuppdiwupp in seiner Welt abgetaucht und cruist unter dem Radar :D