Ei ei ei was für ein Stress, und das wo man doch eigentlich unbeschwert in die Zukunft schauen will.
@Jesssss schön, dass du im Thread noch dabei bist, ist ja doch ein schweres Thema. Sind ganz viele Themen, die da reinspielen.
Momentan hast du ja eine machbare Lösung für deine Tiere. Mit deinen Eltern (wen ich das richtig im Kopf habe).
Wenn die das noch eine Weile mitmachen (das würde ich zB mal ganz offen besprechen mit ihnen, damit du genau weisst woran du bist mit der Planung), dann behalte die Situation so wie sie jetzt ist, bei. Deine Wohnung, deine Lösung für deine Tiere.
Weil das gibt Raum, für Rückzug, für andere Tapete etc. (und ganz bisschen als backup für dich) und Unabhängigkeit.
Es ist halt so, der Bullet (mega schöner Hund!) gehört ihm. Somit ist das seine Baustelle. Und Baustellen bearbeiten ist anstrengend, mühsam, ... Er hat ja doch schon erkannt, dass er das was ändern muss. Aber ändern ist ungemütlich. Das braucht Zeit. Geduld. Gaaanz viel Geduld. Und auf keinen Fall darf man da schubsen. ;-) anregen ja, aufzeigen ja, aber nicht schubsen. Er muss es wollen und tun. Das kannst du ihm nicht abnehmen. Weil es das Grundproblem nicht lösen würde.
Wenn ihr einen kompetenten Trainer habt, und einen Plan bekommt wie Bullet in Zukunft geführt, trainiert, gearbeitet werden kann/soll/ muss, dann wird wahrscheinlich noch einiges an Zeit vergehen, bis man das Projekt „zusammen wohnen“ angehen kann.
Das ist wie mit dem Hausbau: das Fundament muss gut sein, sonst fliegt dir im ersten Sturm die Hütte um die Ohren.
Also, es muss eine gute Basis da sein, unabhängig von den Wohnplänen. Denn solange ein Hund mehr oder weniger führerlos durch die Weltgeschichte gondelt, solange bringt es denke ich nix, das Problem mit zwei Hunden im gleichen Haus angehen zu wollen.
Ihr habt da ne ordentliche Belastung zu stemmen, weil es ja um die jeweils eigenen Tiere geht. Das ist sehr emotional. Ich hoffe, ihr findet einen guten Plan, um diese Aufgabe zu stemmen. Lasst euch viel Zeit dabei.