Beiträge von wildsurf

    Buster001

    Ich kann mir vorstellen, dass es für euch sehr, sehr anstrengend ist momentan.

    Bitte nimm die Beiträge hier nicht als Kritik an dir oder deinem Hund. Sieh es als Brainstorming, als Ideensammlung.

    Ich glaube es ist wichtig zu verstehen, dass es Hunde gibt, die sehr eng geführt werden müssen. Nicht jeder Hund ist von seinen Anlagen her ein „easy going“ Hund, den man einfach so nebenher führen kann. Gerade Schäfer und deren Mixe stellen höhere Anforderungen und Ansprüche an ihre Besitzer. Sonst machen sie ihr Ding - aber das ist meistens nicht kompatibel mit der Gesellschaft 😉

    Ich bin sicher, mit der richtigen Trainerin an der Seite wird das was. Ihr habt noch viel zu lernen zusammen. Ich hoffe ihr habt kompetente Unterstützung.

    Ich war ja im Juli in meinem ersten Seminar. Ich war total unsicher, hatte keine Ahnung ob wir da reinpassen. Ich hab der Trainerin geschrieben, dass wir zwar die Grundlagen beherrschen, aber nicht viel Erfahrung mit Aufgaben haben.

    Und im Seminar hab ich dann gemerkt, dass wir viel mehr können als ich dachte. Und bei allen Übungen voll mitmachen konnten.

    Es wurde aufgezeigt wo die Baustellen liegen, aber auch, was toll klappt.

    Ich sehe das daher mittlerweile ziemlich entspannt. Lernen tut man immer was, nur schon vom zuschauen.

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    Was ganz Anderes:

    Wir haben vom Retriever Club aus ein Helfertag. Korrekt werfen und die Arbeit mit Schuss.

    Bin gespannt. Meine Kollegin kommt mit, die wirft sehr "kreativ", auch mal sich selber fast an den Kopf. Für Unterhaltung ist also gesorgt :D. (Ich darf das so sagen, wir sind beste Freundinnen)

    Die eigenen Hunde dürfen dann auch gleich mitarbeiten. Sonst müssen j immer wir die Dummy einfangen :lol:

    unterschätze das ja nicht!

    Ich bin jetzt ein bisschen hart und verweise mal auf den - noch nicht lange her - Thread, wo die Katze den Angriff des Hundes in der Wohnung knapp überlebt hat. Das ist sozusagen das worst case Szenario. Aber es zeigt, WIE schnell es kippen kann.

    Du hast einen Hund, der definitiv den Katzen nach würde. Und da immer Dynamik ins Spiel kommt, ist der zweite Hund ganz schnell auch mit dabei. Egal aus welchen Beweggründen.

    Du denkst, hecheln ist „nur“ Stress. Was aber, wenn der Stress davon kommt, dass der Hund nicht an seine Beute gelangen kann?

    Ich sags nochmals: unterschätze ja nicht die jagdliche Motivation deiner Hunde. Nimm das bloss nicht auf die leichte Schulter.

    Nicht immer können alle Tiere zusammen STRESSFREI in einer Wohnung leben.

    Permanenter Stress macht aber alle Beteiligten krank mit der Zeit. Daher würde ich mir sehr gut überlegen, ob die jüngste Katze nicht besser ein anderes Zuhause bekommt. Auch für sie ist es nicht lustig, permanent als Beute angesehen zu werden. Nur kann sie dem nicht entfliehen.

    Du bist für das Wohl aller Tiere in deiner Obhut zuständig, und alle haben seit Wochen Stress. Das muss ja auch mal ein absehbares Ende haben. Auch für dich. Ihr müsst euch alle mal wieder frei und entspannt in der Wohnung bewegen können.

    er bietet immer wieder an, sich vom Reiz zu lösen, aber du lässt ihn nicht weg. Bestätige ihn immer wieder für diese Ansätze und mach selber den Reiz weniger wichtig. Übe im Alltag, dass er sich von interessanten Dingen abwenden kann und markere das. Dann kannst du es mit der Zeit auch bei für ihn hochwertigen Reizen Anwenden. Und wenn er es übertreiben will mit innerer Spannung, dann nimm ihn da raus und sag ihm, dass du das nicht willst.

    Danke für eure Beiträge.

    Wenn wir weggehen, dann hat der Kleine sein Katzenzimmer und niemand hat ungesicherten Kontakt zueinander. Wir haben ja auch noch 2 andere Katzen und die müssen sich ja auch erstmal kennengelernen. Deswegen ist der Kleine in einem extra Zimmer untergebracht.

    Zu dem Thema, Gewöhnung auf Distanz. Was mache ich, wenn die Hunde diesen Move am Gitter zeigen? Auf den Platz schicken und erst nach Beruhigung das Kommando wieder freigeben?

    LG Melli

    Nein, vorher schon abbrechen. Nicht erst wenn die Bewegung kommt. Der Hund kündigt das schon vorher an mit starren, steif werden im Körper, oder extrem langsam schleichen etc.

    Das ist alles bereits Jagdverhalten!

    Zu den Katzen schauen mit weichem Blick und entspanntem Körper, jawoll, guter Hund. Und wenn er sich abwendet, feeiner Doggy.

    Aber alles, was mit starren und erhöhter Spannung einher geht - no way!!