ich bin auf deine weitere bebilderte Teststrecke gespannt und klaue mir dann den besten Tip ![]()
Beiträge von wildsurf
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Es gibt noch etwas, das man auf keinen Fall vergessen darf…
Die Zeit, die man jetzt für 2 hat, teilt man danach auf 3 auf.
Denn jeder Hund möchte seine Zeit mit dem Besitzer verbringen. Und man teilt die nicht auf drei junge Hunde, sonder einer davon wird alt.
Nichts ist schlimmer, als gerade einem Opi plötzlich nicht mehr so viel Zeit schenken zu können.
Auch wenn alt werden hart ist, es ist wunderschön, den alt werdenden Hund zu begleiten. Aber dafür braucht man Zeit. Sonst ist der Opi halt einfach immer der, der zurückstecken muss.
Bei uns war das ein grosses Kriterium. Können wir das Seniörchen auch weiterhin so betüdeln wie es nötig ist?
Die Zeit mit ihnen ist nicht unendlich - leider 🥲 daher muss man das sehr gut abwägen.
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@A.m.y
Hunde sind sehr soziale Wesen. Sie schliessen sich einem äusserst gerne an wenn sie merken, dass man sich auf eine positive Art mit ihnen befasst. Wenn man fair ist.
Hunde geben dir jeden Tag von neuem die Chance, es besser zu machen.
Daher pack die Chance und mach dir diesen Hund zur Freundin. Du wirst keine bessere Freundin fürs Leben finden, sie wird dir äusserst gerne folgen.
Und Freunde wird man durch gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungen. Durch viele positive Erlebnisse durch gemeinsames Lernen und Ausflüge. Durch viel Körperkontakt, gemeinsam auf der Lounge liegen und den Abend geniessen, auf einer Wiese den schönen Morgen geniessen. Gemeinsam durch den Wald streifen, gemeinsam zB Wild beobachten. Etc etc.
Überleg dir, wie du gerne angeleitet und unterrichtet werden willst. Wie du beim lernen erfolgreich bist.
Mit Verständnis, mit klar verständlichen Anleitungen. Mit Lob, mit Motivation.
Hunde lernen wie wir Menschen, das Säugetier Gehirn von Mensch und Hund funktioniert sehr, sehr ähnlich.
Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen: es nützt nichts, wenn dir jemand ne Ohrfeige verpasst weil du die Grammatik nicht beherrschst. Es verunsichert dich bloss, es macht dir Angst und du traust dich nicht mehr, Dinge auszuprobieren.
(Analog zum Leinenruck! der bringt nichts, der Hund lernt nichts, er wird bloss verunsichert)
Die wichtigste Voraussetzung für Lernprozesse ist die Neugier. Das hat die Wissenschaft mittlerweile hinlänglich bewiesen.
Wenn man Mensch oder Tier so behandelt, dass sie sich nicht trauen Dinge auszuprobieren, neugierig zu sein, dann erstickt die Grundlage fürs lernen. Dann spult man nur noch Dinge ab in der Hoffnung, nicht wieder eins auf den Deckel zu bekommen.
Also fördere die Lust am lernen, mach aus ihr ein neugieriges Wesen. Zeig ihr die Welt, es gibt tausende Dinge gemeinsam zu entdecken. Sorg dafür, dass aus ihr ein fröhlicher, glücklicher Hund wird. Denn DAS ist eure Verantwortung dem Tier gegenüber.
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Frühling ist in Italien herrlich. Also Elba ist ja zB mega schön. Kann ich sehr empfehlen. Ist auch nur eine Stunde mit der Fähre rüber.
Herrliche Strände, gutes Essen, guter Kaffee, schöne Dörfer, nette Leute.
So vor der Saison kann man sicher gut mit Hund an den Strand. Auch tagsüber. Ferien mit Hund macht Spass. Etwas gucken muss man manchmal mit den Restaurants, nicht überall dürfen Hunde mit. Wobei ein eher kleiner Hund und Anfang Saison kein Problem sein sollte.
Wir haben die Italiener immer als sehr hundefreundlich erlebt.
Impfungen für den Hund früh genug checken gell. So wegen Ausland.
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Je nach Jahreszeit. Und je nach Land und Ort.
Wir gehen immer sehr früh an den Strand damit es noch keine Leute hat und die Hunde frei laufen können. Das ist dann Fun für die Hunde. Schwimmen, rennen, toben.
Manchmal darf man in der Hauptsaison auch nicht mehr an den Strand mit Hund. Je nach Ort. Das beginnt zB in Frankreich relativ früh im Sommer mit dem Verbot am Strand, je nach Region.
Ich halte nichts davon, mit dem Hund am Strand zu liegen tagsüber. Zu warm. Aber das ist meine Meinung. Ich sehe zB selten, dass die Leute viel Trinkwasser mit dabei haben für die Hunde. Was aber nötig wäre bei Wärme plus Salzwasser und nur sehr wenig Schatten.
Unsere Hunde bleiben im Haus/ Wohnung/ Bungalow wenn wir tagsüber an den Strand gehen oder einen Ausflug machen. Wegen der Wärme. Und weil man einfach weniger aufpassen muss.
Wobei in Schottland war das natürlich kein Thema. Die Wärme. In Frankreich schon.
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ich fand sogar zwischenzeitlich den 4. Hund weniger auffallend mehr „Arbeit“ als den Sprung von 2 auf 3
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unterschätze bloss nicht die zusätzliche Zeit, welche du in die Grundausbildung des Jüngsten investieren musst. Nur weil er die gleiche Beschäftigung machen wird, heisst das noch lange nicht, dass sich der Aufwand verkleinert. Ein massiver Denkfehler, bei dem man ganz schön auf die Welt kommen kann.
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es ist ein massiver Sprung und ich kenne einige, die nie mehr drei gleichzeitig haben werden.
Zeit, gerade wenn ein Senior da ist, es braucht massiv Zeit.
Und Organisation. Was tun mit dem Senior, wenn man zB in einem Ausbildungs Wochenende ist mit dem Jüngsten, der Senior eher zu kurz kommt, oder genau in dem Moment irgendwelche Probleme hat, etc etc.
Ausbildung braucht ebenfalls Zeit, gerade wenn du RH weitermachen willst. Denn die Hunde wollen einzeln gearbeitet werden.
Die Kosten für drei sind ebenfalls echt nicht zu unterschätzen! Futter, Steuern, TA, Medikamente, Lehrgänge, etc gehen ins Geld.
Hotel Übernachtung mit zwei geht meistens, mit drei wird sehr oft schwierig.
Passendes Auto muss sein, sollten die Hunde lange Zeiten im Auto sein müssen. Je älter sie werden, desto weniger beweglich sind sie, brauchen mehr Platz um sich zu drehen etc.
Betreuung wird komplizierter. Zwei kann man noch jemandem geben im Notfall, drei eher nicht mehr.Ich hätte niemals drei Hunde wenn ich sie nicht eh zur Arbeit mitnehmen könnte. Ich hätte die Zeit und Energie nicht, drei Hunde auszubilden, bewegen, etc wenn ich es nicht so fliessend in den Tagesablauf einbinden könnte wie jetzt. Und einen kann ich zwischendurch auch meinem Freund ins Büro mitgeben, das entlastet je nach Tag massiv.
Es ist mega schön mit so vielen Hunden, aber man muss ganz klar objektiv sein und die Belastung - wenn man mit den Hunden gescheit arbeiten will - nebst Beruf und evtl Familie/ Freunden nicht unterschätzen.
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Sich von alten Zöpfen zu lösen braucht etwas Zeit. Veränderungen sind meistens unbequem.
Aufklärung ja, Infos liefern ja, aber es bringt nicht allzu viel, der TE jetzt jeden Beitrag von ihr um die Ohren zu hauen.
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Ich hab drei Rüden.
Würde ich die nicht erziehen, wären die wahrscheinlich auch so drauf. Gaga und gestresst.
Ihr habt die Chip-Zeit leider nicht positiv genutzt, im den Hund ordentlich zu erziehen.
Eier ab hilft da auch nix. Das Hirn bleibt ja im Kopf, das nimmt man nicht raus. Ergo bleiben Erziehungsprobleme bestehen.
Fazit: evtl nochmals Chip setzen und sich einen Trainer suchen, der einem fleissig auf die Finger schaut. Damit es dieses Mal was wird!