Beiträge von wildsurf

    Leider lernen viele Retriever - egal ob Labrador, Golden, Flat - den Umgang mit anderen Hunden nicht. (NSDT, Curly und Chessy sind da etwas anders)

    Zuchtbedingt hat man ihnen dieses bedepperte juvenile Verhalten gefestigt. Das erschwert vieles.

    Dann sind das oft Besitzer, die ihre Hunde "immer spielen lassen, weil die das immer wollen" und nicht kapieren, dass ihre Hunde einfach ganz oft gestresst sind.

    Sie kommen oft damit nicht zurecht. Und lösen das Problem mit dem was sie haben: extremer fiddeln, umbomben, übertriebenes Verhalten.

    Wenn diese Rassen das von klein auf korrekt lernen, sich in der Kommunikation üben dürfen, sind sie absolut unauffällig.

    - Engstelle

    - Wartende Menschen

    - Fremder Hund und fremder Mensch kommt an

    - Eine Rasse, die das nicht mag und das Alter, das auch langsam blöd ist...

    Alles, wirklich alles hat mit einem grossen Pfeil auf "Konfrontation" gezielt.

    Die Minik dieser Rasse muss man lesen können. Da läuft alles viel, viel minimalistischer ab als zB bei Retrievern (nur ein Beispiel, das ist keine Wertung ob das besser oder schlechter ist. Es ist einfach rassebedingt anders)

    Edit: ja so Situationen können einen im Nachhinein beschäftigen. Aber abhaken 😉 Lernerfahrung.

    Du hattest bereits einen Hund, mit dem du gearbeitet hast.

    Du bist dir bewusst, dass der Neue was arbeiten will.

    Du hast Ideen, in welche Richtung das gehen könnte.

    Spricht doch für eine gute mentale Vorbereitung.

    Das schaffst du schon. Weisst du, bei den Arbeitstieren ist weniger oft mehr - das dafür in hoher Qualität.

    Und am Anfang ist Basis Arbeit sowieso das Wichtigste.

    Ruhe halten können, Leinenführigkeit, Abruf, mit Reizen umgehen, etc.

    Damit ist man schon gut bedient.

    Auch ein AL Hund muss mal rumgammeln können. Sofern er daneben sinnvoll arbeiten darf. Ein gesundes Gleichgewicht ist wichtig.

    Aber das kriegst du hin.

    Wichtig ist, ob einem das Energielevel der Elterntiere gefällt. Sind die eher nervös, hinbelig, oder einfach viel Power? Das muss einem je nachdem zusagen (wobei da auch immer die Frage ist, was ist vom Hund und was ist hausgemacht 😉)

    Ich sehe keinen Grund, wieso ein AL Hund und du nicht gemeinsam glücklich werden solltet

    Theoretisch: sofort

    Praktisch: ist gerade ein blödes Alter, würde ich nicht machen!

    Ich empfehle dir, mit dem Hund nicht unbedingt in Hundeschule Gruppen Stunden zu gehen, sondern momentan mit einem guten Trainer eine solide Basis für den Alltag zu legen. Arbeitet an den Dingen in Einzelstunden, die für den Alltag wichtig sind, erarbeitet eich eine Impulskontrolle, Leinenführigkeit etc.

    Arbeitet an der Konzentration, am ruhig warten können etc. Das wären alles wichtige Bausteine für ein sinnvolles Dummy Training.

    Es nützt dir und dem Hund nichts, wenn ihr in der Hundeschule nicht viel lernt, keine Impulskontrolle und nur mangelhafter Gehorsam vorhanden ist - und dann von einem gerade anfangenden pubertierenden Junghund erwartet, in einer Dummy Gruppe ruhig und konzentriert zu sein.

    Ihr braucht erst mal Einzelstunden um einen guten Aufbau zu bekommen.

    Dann habt ihr viel mehr Freude an dem Ganzen.