Wir haben mittlerweile 4 Hunde zu bestehenden Hunden integriert.
Je nach Hund lief das komplett unterschiedlich ab. Abhängig von Herkunft, Erfahrungen, Verhalten etc.
Welpen zu den anwesenden Hunden: "entspannt mit wachsamem Auge und klaren Regeln" würde ich das nennen.
Erwachsene Hunde an die Regeln erinnern, dem Knirps Regeln beibringen.
Labi 1 zu den anwesenden Hunden:
Er kannte nicht so viele Regeln eigentlich keine und verhielt sich wie die Axt im Walde.
Der durfte zu Beginn hier sein, mehr nicht. Das waren 32kg ungehobelter Bursche. Der ging durch ein hartes Bootcamp. Und wurde durch Türgitter getrennt wenn er mal wieder hinüber war. Der lief am Anfang nur parallel mit.
Weil die anderen Hunde darunter gelitten hätten. Mit der Zeit lernte er und durfte sich als Gruppenmitglied ausprobieren und integrieren. Das hat aber viele Monate gedauert.
Labi 2:
Aufgrund der etwas speziellen Vorgeschichte zu Beginn ausschliesslich getrennt durch Gitter, ausschliesslich an der Leine zu den Anderen und die 1. Woche nur mit MK. MK war danach nicht mehr nötig zu Hause. Leine die ersten Wochen im Garten immer drauf.
Solange, bis auch sie Regeln lernte und die soziale Interaktion normal wurde.
Nach 2 Monaten straffem Management war auch sie in der Gruppe drin und freilaufend.
Labi 1 blieb 2 Jahre, Labi 2 4 Monate. Die Goldis waren jeweils froh, wenn die Spezialfälle wieder gingen 😉