Beiträge von wildsurf

    der Hals scheint ziemlich eng zu sein, das darf dann auch nicht sein. Gut sitzen ja, aber nicht eng.

    Richtig Zug hatte es auf den Fotos nicht, daher ist das schwierig zu beurteilen, ich finde aber es sitzt am Brustkorb bei den Ellbogen gut.

    Die Länge kann man nicht beurteilen, das sieht man erst unter richtig Zug.

    Also: vorne eher etwas zu eng so vom Bild, ab Schulter bis hinten relativ gut auf dem Bild. Aber das muss man live sehen


    ja hier auch, dem Hund angepasste Regeln oder „Nachlässigkeiten“.

    Der Senior darf betteln, ich finde mit 15 darf man das hin und wieder 😀

    wer wann wo zuerst einsteigt oder raus geht, rein darf oder nicht, ist abhängig vom Lernstand, von der Energie, Impulskontrolle oder der Dynamik in der Gruppe.

    Das kann ziemlich entscheidend sein, wer wen zu was anstachelt etc.

    Das Futter gibt es immer in der gleiche Reihenfolge, das hat sich so eingebürgert und schafft Ruhe weil vorhersehbar für die Hunde.

    Das Thema anfassen und "manipulieren" ist halt ein guter Indikator, wie der Hund tickt und wo es wirklich problematisch werden kann.

    Da muss ein guter, ruhiger und klarer Weg aufgezeigt werden, wie du den Hund anleiten musst.

    Ruhe im Umgang ist sicher wichtig. Also im Sinne von ruhigen Abläufen.

    Halsband anziehen ist ja so ein Trigger. Das kann man aber über klassische Konditionierung super verknüpfen und dann nimmt es den "Stress".

    Kennst du dich aus damit? Also richtig aufgebaute klassische Konditionierung? Das kannst du auf 1000 Alltags Dinge übertragen. Maulkorb aufbauen, Zeckenzange, Krallenzange, Bürste etc.

    Sonst melde dich per PN, dann schicke ich dir etwas zum anschauen. Ist ein ruhiges Training mit grossem Erfolg bei korrekter Umsetzung (das meine ich jetzt nur zum konditionieren von zB Maulkorb, das ändert noch nichts an der allgemeinen Thematik, gell. Das ist was, das du vor Ort mit jemandem anschauen musst)

    Ich hoffe du hast nen richtig guten Trainer.

    Ansonsten schreib deine PLZ hier rein, dann bekommst du hoffentlich gute Adressen.

    Hat der Hund auch ein Thema damit, wenn man ihn anfassen, nett festhalten, an ihm herum manipulieren will etc? Zecken entfernen, Krallen schneiden, Kletten aus dem Fell ziepen: alles möglich ohne Probleme?

    Auf jeden Fall brauchst du vor Ort sehr kompetente Unterstützung, damit er keinen Quatsch lernt, der dir bald um die Ohren fliegt.

    Mehrhundehaltung finden viele halt einfach mal schön und toll - in der Vorstellung.

    Dass es echt Arbeit sein kann ganz am Anfang, dass es Management oder Lernen bei Mensch und Hund bedeutet, wird manchmal vergessen.

    Es kann sehr einfach sein.

    Es kann aber auch echt zehren, anstrengend und nervenaufreibend sein.

    Und alles über 2 Hunde hat nochmals eine ganz andere Dynamik und „spielt“ ganz anders im Alltag.

    Die Romantik prallt dann vollepulle auf den Alltag.

    Wir haben mittlerweile 4 Hunde zu bestehenden Hunden integriert.

    Je nach Hund lief das komplett unterschiedlich ab. Abhängig von Herkunft, Erfahrungen, Verhalten etc.

    Welpen zu den anwesenden Hunden: "entspannt mit wachsamem Auge und klaren Regeln" würde ich das nennen.

    Erwachsene Hunde an die Regeln erinnern, dem Knirps Regeln beibringen.

    Labi 1 zu den anwesenden Hunden:

    Er kannte nicht so viele Regeln eigentlich keine und verhielt sich wie die Axt im Walde.

    Der durfte zu Beginn hier sein, mehr nicht. Das waren 32kg ungehobelter Bursche. Der ging durch ein hartes Bootcamp. Und wurde durch Türgitter getrennt wenn er mal wieder hinüber war. Der lief am Anfang nur parallel mit.

    Weil die anderen Hunde darunter gelitten hätten. Mit der Zeit lernte er und durfte sich als Gruppenmitglied ausprobieren und integrieren. Das hat aber viele Monate gedauert.

    Labi 2:

    Aufgrund der etwas speziellen Vorgeschichte zu Beginn ausschliesslich getrennt durch Gitter, ausschliesslich an der Leine zu den Anderen und die 1. Woche nur mit MK. MK war danach nicht mehr nötig zu Hause. Leine die ersten Wochen im Garten immer drauf.

    Solange, bis auch sie Regeln lernte und die soziale Interaktion normal wurde.

    Nach 2 Monaten straffem Management war auch sie in der Gruppe drin und freilaufend.

    Labi 1 blieb 2 Jahre, Labi 2 4 Monate. Die Goldis waren jeweils froh, wenn die Spezialfälle wieder gingen 😉

    Ich habe mich bloss amüsiert :ka: muss man nicht gleich persönlich nehmen.

    Ich wusste nicht, dass das, was wir gemacht haben Vanlife genannt wird und mittlerweile ne Industrie ist.

    Ja ich finde es amüsant, dass etwas, was für mich und viele meiner Freunde völlig normal war, heute so nen Hype mit eigenem Namen ist.

    Liest sich als macht ihr das prima. 👍🏼

    Was ich auch machen würde unterwegs: den Wagen mal stehen lassen, sich hinsetzen und was lesen. Oder dösen. So dass der Hund früh lernt, das man auch einfach "sein" kann. Entweder bei Frauchen auf den Beinen schlafen. Oder im Wagen ein Nickerchen machen. Einfach damit der Wagen nicht ausschliesslich mit "es geht vorwärts und es läuft immer etwas" verbunden wird.