Beiträge von wildsurf

    Der Hund kann NICHTS dafür !!!

    Ich verstehe dich, dass du am Anschlag bist mit einem Labrador in der Pubertät und einem Baby.

    Da aber der Hund absolut überhaupt nichts dafür kann, dass ihr ihn nicht führen könnt -> such ein gutes Zuhause für sie.

    Denn sie hat es verdient, dass jemand sich aus vollem Herzen mit ihr abgibt. Sie erzieht, führt und lenkt.


    Und du kannst euren Alltag mit Kleinkind besser managen.

    Studien, die auf Befragungen der Besitzer basieren sind aus meiner Sicht wertlos.

    Weil nicht objektiv.

    Rassen sind aus meiner Sicht NICHT einzigartig.

    Einzigartig im Sinne von "nur genau diese Rasse ist so".

    Weil es immer auch andere Rassen gibt, welche sich in einem ähnlichen Fed bewegen und dadurch ähnliche Verhaltensweisen, Wesenszüge, was auch immer, aufweisen.

    Wenn man sich tiefer mit der Zucht beschäftigt merkt man schnell, dass Rassen immer auch Schläge von Regionen und Ländern waren. Passend zum Klima, Gelände, zum Job, zu bearbeitendes Wild oder Vieh, was auch immer.

    In gewisse Rassen wurden andere Rassen eingekreuzt, um bestimmte Eigenschaften zu bekommen, verstärken etc.

    Es ist somit nicht verwunderlich, dass als Beispiel alle 6 Retriever Rassen sehr viele gemeinsame Merkmale haben. Auch wenn sie sich in gewissen Punkten deutlich unterscheiden. Oder dass gewisse Spaniels, manche Vorsteher inklusive alle Setter nahe bei den Retrievern sind. Oder umgekehrt 😉

    Ergo sind manche Eigenschaften überhaupt nicht einzigartig. Sondern sogar sehr weit verbreitet. Weil man in diversen Regionen für ähnliche Jobs ähnliche Hunde brauchte.

    Nur sollte man das nicht negativ sehen und dieses latente "meine Rasse ist besser" vergessen.


    Einzigartig ist das Individuum 💗

    Sorry, aber das ist eine schlampige Abklärung.

    Mein Hund hat ne "Treppenstufe" im Rücken wegen einer kaputten Bandscheibe, leichte Spondylose und steht blitzschnell auf.

    Er muss sich nicht "einlaufen" und fordert seine Spaziergänge ein.

    Er ist 15. Und sehr fit.

    Trotzdem bekommt er täglich Kortison, um diesen Schmerz durch Druck im Rücken (die Nerven werden nun mal in Mitleidenschaft gezogen) nicht ertragen zu müssen.

    Physio schön und gut. Ich bin selber Physio. Aber wenn Schmerzen da sind, gehören Schmerzmittel in den Hund.

    Die Reaktion auf Spritze etc ist übrigens eine ganz andere als auf körperliche Schmerzen

    Wundlecken hat immer eine Ursache, welche das ist, ist teilweise echt schwierig zu eruieren.

    Aber ganz, ganz oft sind es Schmerzen. Und der Hund ist beim lecken gestresst - ob das jetzt psychisch oder physische Ursache hat ist egal.

    Freunde dich mit dem Trichter an. Das ist euere einzige Barriere. Wenn er mal so geleckt hat dass er auf dem Fleisch ist, dann hast du richtige Probleme.

    Und bitte klär die Medikation ab. Da muss mehr zu machen sein. Da IST mehr zu machen. Notfalls halt eine Zweitmeinung einholen.

    Habt ihr Röntgenbilder gemacht?


    Ich hab hier einen Hund, der seit 15 Jahren bei Problemen sofort an den Beinen leckt. Es dauert 4 Wochen zum heilen, wenn nur das Fell weg ist. 8 wenn die Haut offen ist.

    Schutzmist das Einzige was akut hilft. Und eben die korrekten Medikamente und Behandlung der Ursache.

    Ich kann dich verstehen dass es anstrengend ist.

    Bin aber ganz direkt: DU hast keine Schmerzen. Jetzt stell dir mal vor wie es dem Hund dabei geht.

    Also, ab zum guten! TA und den Hund korrekt einstellen und Schutz rum.

    wie so oft sollte „man“ - in diesem Fall Patte - einfach dankbar sein, dass man einen einigermassen gesunden Hund hat. Oder sagen wir: einer, der noch nicht allzuviele Einschränkungen hat.

    Aber niemals sollte man von den eigenen Erfahrungen auf andere schliessen. So als Tip für‘s Leben. Nur weil man selbst gewisse Erfahrungen gemacht hat, heisst das noch lange nicht, dass der Rest der Welt auch so funktioniert.