Beiträge von wildsurf

    Beim normalen Auto ist das Alter der Reifen so lange "egal", wie nichts passiert.

    Bei einem Unfall sieht das die Versicherung ganz schnell ganz anders!

    Genau wie mit der Profiltiefe. Es gibt die gesetzliche, und es gibt das was die Versicherungen als akzeptabel erachten. Und das ist zB in der Schweiz weniger as das vom Gesetzgeber.

    Interessant ist ja auch die Aussage, züchten ist kein Aufwand. Schnell verdientes Geld..

    Hmm 🤔

    Das geht ja alles von alleine. Ne?!

    Und immer geht es nur um die Kohle.... "man" stösst sich daran, sollte ein Züchter nebst dem teilweise irren zeitlichen Aufwand , auch noch was verdienen. Egal wie wenig das ist.


    Was ist mit dem Risiko für die Hunde?

    Was ist mit toten Zuchthündinnen, die bei der Geburt versterben? Weil Geburt an sich nun mal ein nicht ungefährlicher Vorgang ist.

    Was ist mit nächtelangem Bangem, ob man den Wurf auch ohne Muttertier durchbekommt?

    Etc etc.

    Zucht ist in vielen Köpfen ne rosa Welt.

    Zucht ist aber auch die andere Seite.

    Ich finde ja die Sprüche teilweise "toll", wenn Leute erfahren dass man Deckrüdenbesitzer ist.

    Irgendwie leuchten dann die Dollarzeichen. Muss nur draufhocken und bekommt Kohle dafür...

    Haha.

    Das, was für die Zuchtzulassung und an regelmässigen vom Verband geforderten Untersuchungen nötig ist, wird erst nach mehreren Deckgebühren kostendeckend. Kommt dazu, dass immer mehr genetische Tests gefragt sind.

    Die Mutter von meinem jüngsten Hund klettert sehr gekonnt über Zäune und hat das einigen Welpen im Wurf beigebracht.

    Meinem zum Glück nicht.

    Wieso sie abhaut? Weil sie es kann. Die hat ne mega super Bindung zur Besitzerin, und trotzdem ist die Welt da draussen so spannend.

    Wenn dein Hund nur abhaut, wenn du nicht da bist, hast du vielleicht sehr wohl eine sehr gute Bindung und er kann es nicht aushalten wenn die Bezugsperson weg geht.

    Ich würde mir da bezüglich eurer Bindung auch überhaupt keine Gedanken machen. Das kann 100 Gründe haben wieso er abhaut.

    Vielmehr würde ich mir eine Lösung überlegen, mit der ihr alle leben könnt.

    Kann sein, dass du dafür ein wenig von festgefahrenen Denkmustern wegkommen musst. Sprich, offen sein für unterschiedliche Ideen und Lösungsansätze. 😉

    Ein Problem löst man selten, indem man sich den Optionen verschliesst.

    Tönt nach zu wenig klare Regeln, zu wenig klare Grenzen, und für das Alter zu viel gemacht.

    Mit 5 Monaten 1,5h draussen, da kippt dir jeder Hund. Das bei einem eventuellen nicht ganz so stabilen Hund und er ist vollends drüber.

    Ich denke es wäre sehr produktiv, wenn du schnellstens einen Trainer an die Hand bekommst. Jemanden mit Gebrauchshunde-Erfahrung.

    Du legst jetzt den Grundstein für die nächsten 14 Jahre.

    Das was du jetzt bastelst, schleppst du mit. Daher denke ich brauchst du dringend Unterstützung, damit das in gute Bahnen kommt, denn das Tier ist bereits fast 5 Monate alt.

    Woher kommst du denn? Für eine gute Trainer Empfehlung. Hier hat es viele User die da weiterhelfen können.

    Ps: Trainer meine ich nicht, weil du alles falsch machst. Aber oft sind es die verflixten Kleinigkeiten, die ausschlaggebend sind. Und es ist halt doch was anderes, wenn rin Profi mit Erfahrung sich das anschaut. Es gibt nämlich keine Geheimtipps, nur Arbeit an dem Problem. Und diese Arbeit muss aber korrekt gemacht werden, da denke ich benötigst du Unterstützung damit das gut kommt.

    Wieso möchtest du kein Schmerzmittel geben?

    Ist dein Hund sicher schmerzfrei? Und ohne Entzündungen?

    Denn wo immer Kompression auf Weichteile (Also Knochen/Knorpel auf Nerven etc.) Drückt, entsteht eine Entzündung. Und die schädigt das umliegende Gewebe weiter.

    Viele betrachten ja nur das "Problem". Wie du auch, nämlich das cauda equina compressions syndrom.

    Aber was ist mit der Kompensation im restlichen Körper?

    der Hund spürt diese Kompression im Rücken, er wird sein Gewicht leicht nach vorne schieben beim gehen. Daraus entsteht eine Überlastung der Vorhand. Oft entzünden sich mit der Zeit die Bizepssehnen. Und die Vorderpfoten können das zusätzliche Gewicht nicht mehr tragen und werden platt. Arthrose durch Überbelastung in den Pfoten ist gar nicht so selten.

    Also: wenn der Hund auch nur einen Hauch einer kompensatorischen Haltung zeigt (was ein guter Orthopäde sehen muss!) dann sind Schmerzmittel angebracht. Damit eben diese kompensatorische Überbelastung in der Vorhand gar nicht erst entstehen kann. Denn diese Baustellen vorne sind sehr viel schwieriger abzufangen als diese im Rücken.

    Nur so als Denkanstoss.

    Herzliches Beileid 💗

    Wahrscheinlich wäre es sehr hilfreich, wenn du Unterstützung von einem erfahren Hundeführer bekommst. Sehr engmaschig begleitet, mit Erfahrung mit Gebrauchshunden.

    Die Hunde haben dich eventuell eher als netter Kumpel erlebt bisher, und nicht als Führungnsperson.

    Da ihnen die Führung und Grenzen fehlen, und die geliebte Bezugsperson, sind sie sozusagen wie ein Schiff ohne Kapitän und treiben vor sich hin.

    Das wird so nicht funktionieren. Weder für dich, noch für die Hunde, das gibt Stress und Zoff.

    Wahrscheinlich ist es ziemlich aufwändig, die beiden Kerle zu managen und es wird dir viel Zeit abverlangen. Die Teilnahme im Hundeverein (nein, nicht da wo dein Mann war, das wäre zu vorbelastet) würde wahrscheinlich schon sehr viel bringen. Auch für das Verständnis, wie diese Hunde arbeiten wollen.

    Dass du sie nicht weggeben kannst/willst, verstehe ich. Emotional. Ich erlebe es gerade ähnlich bei meiner Schwester. (Andere Tierart, aber ja, die gehörten auch ihrem Mann).

    Schwierig. Es wird wieder mehr Luft für dich geben mit der Zeit. Es werden auf- und abs kommen und gehen. Inklusive Heulattacken vor dem Supermarkt Regal. Das gehört dazu, fühl dich herzlich umarmt.

    Blöd ist, dass dir die Zeit mit den Hunden wegläuft. Die können nicht einfach so weiter randalieren.

    Befasse dich ganz in Ruhe damit, ob du wirklich beide behalten kannst und willst. Oder ob es andere Lösungen gibt, die in dieser blöden Situation besser wären.

    Emotional sehr schwierig, absolut. Gerade weil die beiden ihm gehörten. Ganz schwierig. Aber man muss auch an das Tierwohl denken. Und ab sich, was man stemmen mag.

    💗