Herzliches Beileid 💗
Wahrscheinlich wäre es sehr hilfreich, wenn du Unterstützung von einem erfahren Hundeführer bekommst. Sehr engmaschig begleitet, mit Erfahrung mit Gebrauchshunden.
Die Hunde haben dich eventuell eher als netter Kumpel erlebt bisher, und nicht als Führungnsperson.
Da ihnen die Führung und Grenzen fehlen, und die geliebte Bezugsperson, sind sie sozusagen wie ein Schiff ohne Kapitän und treiben vor sich hin.
Das wird so nicht funktionieren. Weder für dich, noch für die Hunde, das gibt Stress und Zoff.
Wahrscheinlich ist es ziemlich aufwändig, die beiden Kerle zu managen und es wird dir viel Zeit abverlangen. Die Teilnahme im Hundeverein (nein, nicht da wo dein Mann war, das wäre zu vorbelastet) würde wahrscheinlich schon sehr viel bringen. Auch für das Verständnis, wie diese Hunde arbeiten wollen.
Dass du sie nicht weggeben kannst/willst, verstehe ich. Emotional. Ich erlebe es gerade ähnlich bei meiner Schwester. (Andere Tierart, aber ja, die gehörten auch ihrem Mann).
Schwierig. Es wird wieder mehr Luft für dich geben mit der Zeit. Es werden auf- und abs kommen und gehen. Inklusive Heulattacken vor dem Supermarkt Regal. Das gehört dazu, fühl dich herzlich umarmt.
Blöd ist, dass dir die Zeit mit den Hunden wegläuft. Die können nicht einfach so weiter randalieren.
Befasse dich ganz in Ruhe damit, ob du wirklich beide behalten kannst und willst. Oder ob es andere Lösungen gibt, die in dieser blöden Situation besser wären.
Emotional sehr schwierig, absolut. Gerade weil die beiden ihm gehörten. Ganz schwierig. Aber man muss auch an das Tierwohl denken. Und ab sich, was man stemmen mag.
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