Beiträge von wildsurf

    Habt ihr einen Tipp für einen Terrassenbelag, der nicht gleich schrecklich aussieht, wenn dort drauf gepinkelt oder gekackt wird? Also, das soll jetzt nicht die Regel sein, aber ich kenn ja meinen Spezialisten und auch bei einem Welpi geht sicher nicht alles nur ins Gras. Wir überlegen gerade mit Holz und Fliesen oder Alternativen, aber so ne richtig gute Idee haben wir irgendwie nicht.

    Es gibt wunderschöne Fliesen, in allen möglichen "Optiken".

    Freunde von mir haben eine Terrasse aus Betonfliesen, das sieht aber aus wie Holz. Mega schön. Und super pflegeleicht und unzerstörbar.

    Die schöne Diskussion hier hat mich heute im Training gleich angeregt, mit Nevis wieder an der kleinen Suche zu arbeiten. Wir haben uns einen Übungs-Parcours aufgebaut, eine tolle Idee aus dem letzten Dummy Seminar.

    Ich lasse mal ein Foto hier, Nevis und ich beim besprechen der Aufgabe 😊

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    acidsmile Teilweise richtig 🤗 die weissen Dummy sind zum arbeiten, nicht als Verleitung.

    Pass auf, dass du dir keine Stolperfallen einbaust. Das ist passiert mit dem Baumstamm, als sie abgebogen ist.

    Nehmen wir gleich mal diese Übung als Beispiel.

    Das wäre dann das Thema Lining. Das ist an sich schon sehr vielfältig. Also muss man das für den Hund aufdröseln, damit er es in unterschiedlichen Situationen umsetzen kann.

    Grundsätzlich startest du immer mit der einfachsten Variante. Also Hund ganz nah am (zu Beginn kleiner niedriger) Baumstamm absetzen, du steigst über den Stamm (gib dem unerfahrenen Hund eine Linie vor) und gehst mit dem Dummy zB 20m. Leg das weisse Dummy ab. Geh die gleiche Linie zurück zum Hund und schick auf das Dummy.

    Sobald der Hund auf dem Rückweg ist, animier ihn auf direktem Weg zu dir zu kommen. Egal ob das Dummy fallen gelassen wird. Wichtig im ersten Schritt ist das Verständnis für die Übung. Das machst du einige Male.

    Dann testest du ob es schon klappt, indem du das Dummy zuerst vorne hinlegst, dann den Hund holen, genau gleicher Ort absitzen lassen, auf das Dummy schicken. Alles genau gleich, nur kann der Hund heim auslegen nicht zuschauen und bekommt so von dir keine optische Unterstützung mehr.

    Klappt das, gehst du einen Schritt weiter, indem der Hund weiter weg vom Baumstamm sitzt. Dummy liegt immer noch am gleiche Ort. Du veränderst nur einen Faktor, also der Abstand vom Hund zum Baumstamm.

    Später liegt das Dummy weiter weg, dafür ist der Hund wieder näher zum Baum. Und dann Hund weit weg, Dummy weit weg. Das ist dann die Endversion auf das sichtige Dummy. Dann machst du das Ganze mit Memorys und mit Blinds. Aber wieder einfacher. Immer nur ein Faktor schwierig, die Rest wieder einfacher.

    So meinte ich das überhaupt nicht!

    Ich meinte damit, dass man im Training immer gut überlegen solle, woran genau man arbeiten will.

    Will ich die kleine Suche verbessern, baue ich es so auf dass ich genau das tun kann. Dann baue ich aber nicht in die gleiche Übung noch eine Lining Übung mit ein. Nicht, wenn der Hund verstehen soll was genau er lernen muss.

    Dann übe ich sinnvollerweise genau das Thema, variiere damit, mache das immer schwieriger und abwechslungsreicher, und nehme dann etwas dazu.

    Tiny lässt sich an größeren Gebüschen oder durch kleine Trampelpfade eben ganz gut mal verleiten und driftet dann zu weit vom Suchgebiet ab. Bei größeren Gebüschen macht sie gerne mal einen 90 Grad Winkel.
    Mir gefällt die Linie nicht. Das ist das eigentliche Problem.
    Eigentlich soll es eine kleine Suche sein, mit voran schicken und dann läuft sie falsch und es wird eine große :tropf: .


    Das musst du verhindern. Unbedingt.

    Das meinte ich mit "wie kleinräumig sucht der Hund".

    Wenn der Hund noch nicht verstanden hat, dass eine kleine Suche extrem kleinräumig sein muss, dann muss das bis zum gehtnichtmehr geübt werden.

    Jedes Mal, wenn der Hund selbstständig aus der kleinen Suche raus geht, muss du ihn zurück holen zu dem Ort wo er suchen soll. Nett, mit aktiver Hilfe, aber lass ihn nicht weg. Da wird gesucht, und nur da.

    Solange das nicht klappt, kannst du den Hund auch nicht auf Blind schicken. Weil dann weder das Lining - muss separat geübt werden - noch die kleine Suche sauber gearbeitet werden können.

    Willst du das Lining verbessern, nimm weisse Lining Dummy oder zieh weisse Socken über die normalen Dummy. Und dann wird Lining mit Verleitungen geübt. Aber nur das. Meine kleine Suche. Nur Lining in dieser Einheit.

    Weisst du wie ich meine?

    Mach keine Kombinations Aufgaben, solange die Basis nicht bombenfest sitzt.

    acidsmile

    Bist du sicher, dass sie kein Interesse an kleinen Bällen hat?

    Weil ich viel öfter folgendes beobachte:

    Der Hund wird mit relativ grossen Dummy gearbeitet. Aber nie mit ganz kleinen 80g pocket Dummys in höherem Bewuchs.

    Dadurch wird der Hund erfolgsverwöhnt und sucht nicht, wenn es nicht sofort zum Erfolg führt. Das ist ganz oft ein Problem. Fehler im Aufbau. Mensch gemacht 😉 Die lernen nicht zu knobeln, länger an einem Problem dran zu bleiben.

    Und: sie lernen dadurch auch nicht, richtig tief in den Bewuchs rein zu suchen. Die atmen nur oberflächlich drüber. Weil das ja immer zum Erfolg führt.

    Ebenfalls leidet die Konzentrationsfähigkeit. Die wird dadurch nicht grösser und die Hunde lernen keine Suchenausdauer.

    Da würde ich mal ganz genau hinschauen und testen, was der Hund eigentlich wirklich kann. Es entlarvt sich schnell, ob er schludrig sucht und aufgibt, oder wirklich hartnäckig dran bleibt.

    Mit gezielten Übungen kann man das aber sehr effizient und einfach üben n

    Caron, 15 Jahre alt und sehr, sehr weise :klugscheisser:


    Wir spazieren durch die Felder. Entlang an einem Maisfeld.

    Früher: ging er hin und zerfetzte mit Wonne die am Boden liegenden kaputten Maisstengel.

    Heute: geht er hin, beisst 2x herzhaft zu und fällt die stehenden Pflanzen. Zack, weg, zack, weg, zack...

    :shocked:

    Holla spinnst du?!? Das gibt Ärger mit dem Landwirt-Nachbar. Kannst ihm doch nicht den Mais fällen!!

    Caron: :muede: Spielverderber :muede:

    Ich kenne mich zu wenig mit Hunden aus aber mein Bauchgefühl sagt das es Zuviel für die Kleine ist. Aber ich möchte auf jeden Fall noch bis zum nächsten Termin weitermachen und dann eventuell eine neue Strategie besprechen bzw. Vielleicht ist es bis dahin besser. Ich möchte nicht gegen die Trainerin gehen.


    Höre bitte auf dein Bauchgefühl.

    Da du es erwähnst - schön, dass du da emphatisch bist :thumbs_up:

    Man muss kein Profi sein, um auf sein Bauchgefühl zu hören und Dinge zu hinterfragen.

    Wenn du den Eindruck hast - und das scheint ja der Fall zu sein - dass es viel zu viel ist für die Kleine, dann ändere es. Reduziere, optimiere. Und erklär der Trainerin wieso. Man DARF und muss auf sein Bauchgefühl hören. Das hat nichts damit zu tun, dass du der Trainerin in den Rücken fällst. Man kann es ja besprechen.