Beiträge von wildsurf

    Korrekte Auskunft über Wirkung und Nebenwirkung eines Medikaments bekommst du beim Tierarzt.

    Selber googeln bringt meistens nur Verwirrung und Unsicherheit. Du kannst als Laie ein Medikament meistens nicht korrekt einordnen. Geschweige denn abschätzen ob es dein Hund benötigt oder nicht.

    Der TA wird sich was überlegt haben, wenn er AB verschreibt. Er weiss ja von der Niereninsufizienz und den Leberproblemen, oder? Er weiss, welche Medikamente oder Begleitmittel sie da bekommt?

    Der kennt die Geschichte deines Hundes, und gerade wenn dieses Jahr bereits einmal eine Entzündung in diese Richtung vorlag wird er schon wisse, was er geben darf/muss.

    Begleitend kannst du ja fragen, ob es sinnvoll wäre ein Blutbild von Leber und Niere zu machen nach der Behandlung, wenn das für dich mehr Sicherheit bringt.

    Aber wenn AB nötig sind, müssen sie in den Hund.

    Ich bin halt der Meinung: wer auf Skiern 2,5m hinter dem Hund her fährt muss fahren können.

    Egal ob auf Langlauf oder Alpin Ski. Wer da erst noch sein Gleichgewicht suchen muss, oder die Ski nicht ruhig halten kann, muss erst mal ohne Hund üben. Einige Male am Hügel rauf skaten und runter fahren (gibt schön warm und ist ne super Übung)

    Das Tempo hinter dem Hund ist hoch, man muss richtig und schnell reagieren können.

    Ich hab die Skischuhe im Rucksack und trage sie bis zum Start. Die Turnschuhe hab ich dann im Sack auf dem Rücken und kann jederzeit wechseln wenn nötig. Ausser ich kann parken nahe der Strecke.

    Es macht höllisch Spass, muss aber durchdacht gemacht werden damit der Hund nicht unter die Kufen kommt.

    Ich hab übrigens die Zugleine immer nur in der Hand. Niemals fix verbunden. Im Notfall muss der Hund schnell von mir wegkommen, vor allem wenn wir schnell unterwegs sind (Galopp).

    Anders sieht es aus mit Langlauf Ski. Da ist das Tempo ruhiger. Da ist der gute Bauchgurt richtig.

    Die Methode muss zum Hund und zum Menschen passen.

    Egal wie sie heisst oder von welchem Trainer sie kommt.

    Mojito hatte als junger Hund auch einen grossen Abstand zum Bein. Immer, nicht nur beim Fusslaufen.

    Es war für ihn draussen zu viel von allem, um auch noch Nähe zu ertragen.

    Mittlerweile kann er Nähe gut managen und sucht diese teilweise auch als Orientierung.

    Da muss man ganz individuell auf den jeweiligen Hund und dessen Alter auch achten.

    Hier zogen bisher alle Welpen mit 9 Wochen ein.

    Lasse ich einen Welpen viel länger beim Züchter/Züchterin muss ich grosses Vertrauen haben.

    Ich mache das auch nur, wenn es sein muss - zB Import aus dem Ausland weil ich genau aus dieser Zucht einen Hund will.

    Denn in den Wochen wo der Zwerg noch dort bleibt muss ich darauf vertrauen, dass die Züchter mit ihm was Sinnvolles machen. Dass der nicht einfach nochmals Wochen lang zu Hause hockt. Raus kommt, Dinge sieht, andere Hunde sieht, die Welt anfängt kennen zu lernen. Auto fahren et etc etc.

    Alle meine Züchter bisher haben aus den Würfen gewisse Welpen länger dabehalten, weil sie ins Ausland gingen. Und alle waren unglaublich froh als das endlich vorbei war. Der Aufwand wenn man es gut machen will ist sehr gross. Die meisten Züchter haben dann auch noch einen Job wo sie mal wieder erscheinen müssen.

    Denkt ihr, man könnte mit Crossblades ziehen lassen geradeaus und leicht bergauf? Oder ist das wohl zu instabil mit der Länge von ca 86cm und Softbindung/Wanderschuh?

    Crossblades

    Nimm normale Snow Blades.

    Ich fahre mit denen seit über 10 Jahren. Das ist stabil und du kannst den Hund gut unterstützen wenn du gut skifahren kannst. Noch kürzer wäre mir zu instabil.

    Und ich fahre ausschliesslich mit Skischuhen. Softboots verhindern, dass du gut skaten kannst. Musst du aber teilweise um den Hund zu unterstützen.

    Und unterschätze nicht das Tempo, das da entsteht. Du fährst ja nicht im Tiefschnee herum. Sondern zB auf leeren Winterwanderwegen. Oder früh Morgens auf der Loipe, oder festgetretene Waldwege. Da geht mit deiner Grösse Hund ziemlich etwas wenn sie anzieht. Da würde ich niemals nie mit Wanderschuhen draufstehen. Nie. Schnell Bremsen unmöglich. Viel zu wenig Kraftübertragung. Und adios Fussgelenk. 😱

    Wenn dein Hund gesund ist, passt wahrscheinlich das Futter nicht zum Hund. Wenn man Unmengen an Futter in den Hund stopfen muss und er immer noch knochig ist, muss irgend n Parameter verbessert werden. Zum Beispiel die Kaloriendichte oder Verwertbarkeit oder Qualität etc des Futters

    Ich habe die Fussarbeit bei Mojito nochmals aufpoliert mit dem TJF Fusskurs. Hat ihm für das Verständnis nochmals ungemein viel gebracht.

    Und Nevis hab ich ausschliesslich damit aufgebaut, beziehungsweise bin ich noch dran mit ihm.

    Nevis beginnt Spass zu haben an der langsamen Zugarbeit.

    Aber :motzen: :motzen: :motzen: (ja der Frust muss mal raus, elende k...e) 20m zu lang ziehen lassen und schon tritt er vorne durch. Was für eine S h... Anatomie. 80m und es ist zu viel. Also noch kürzer pro Mal. Und ja, ich denke es tut ihm gut. Beobachte es mit Argusaugen. Irgendwie müssen diese Bänder ja stark werden.

    Drasleona


    Das Leben mit Hund.

    Es bietet sehr viele schöne Momente....

    manchmal ist es saumässig anstrengend....

    teilweise frustrierend....

    man könnte auch mal heulen, schreien, grrr...

    es ist täglich zum herzhaft lachen...

    hin und wieder fragt man sich, wieso genau man das macht...

    man lernt unglaublich viel, über verschiedene Dinge, und sich selbst...

    man tut Dinge, die man sonst nicht täte...

    manchmal lernt man Leute neu kennen...

    von anderen trennt man sich eher...

    man erlebt so viele schöne Dinge gemeinsam...

    Es ist wie das Leben - einfach mit Hund 😉


    (Und dann ist der Kerl aus dem Gröbsten raus und man denkt, hmm 🤔 soll jetzt Nr. 4 einziehen? Oder doch nicht? Ob man wohl nen Knall hat? 😂)