Beiträge von wildsurf

    Im Endeffekt bin immer noch ich für meine Hunde verantwortlich.

    Kommt mir etwas komisch vor, rufe ich halt nochmals beim TA an.

    Ist das Verhalten schlechter geworden und der TA geschlossen, rufe ich auf die Notfall Nummer an und fahre in die Klinik.

    Meine Hunde, meine Verantwortung. Das kann ich nicht alles komplett an die Mediziner abschieben.


    Ich finde es übrigens gut, wenn Leute hier im Forum fragen, ob sie zum TA sollen. Oder ob ein bestimmtes Verhalten normal ist.

    Natürlich wäre es schlauer, direkt bei einem TA anzurufen. Aber lieber hier fragen als nichts machen. Und wer hier fragt, hat doch immerhin bereits gemerkt dass was nicht stimmen kann.

    Ihr habt jetzt einen Mehrhundehaushalt.

    Jetzt müsst ihr managen! Schafft Ruhezonen. Türgitter montieren wenn nötig. Das heisst, wenn ihr Menschen nicht aufpassen könnt oder wollt, trennt die Hunde. Dann haben sie Ruhe.

    Ihr seid jetzt die Dirigenten des Orchesters. Ihr definiert, wir harmonisch das Zusammenleben sein wird.

    Man kann nicht einfach zwei Hund ein eine Wohnung packen und meinen, dass das ohne Probleme abläuft. Das muss gemanagt und angeleitet werden.

    Willkommen in der Mehrhundehaltung!


    Füttern NIEMALS ohne Aufsicht. Und schön weit auseinander. Wer fertig ist mit fressen geht entweder aus dem Raum oder wartet neben seinem Napf. Niemals den anderen bedrängen lassen.

    Wenn sich jemand vordrängelt, beide wegschicken. Basta.

    Senioren geniessen extra Schutz. Also nicht einfach den Junghund auf den Senior springen lassen. Auch draussen nicht. Regelt das.

    Du bist erwachsen.

    Dann benimm dich auch so und setz dich mit deiner Partnerin an einen Tisch. Diskutiert das gemeinsam. Denn du machst jetzt auch nichts Nettes. Du sammelst „Munition“, um ihr DEINE Sichtweise aufzuzwingen. Sie abzubringen von ihrem Wunsch.

    Diskutieren bedeutet, sich anzuhören was der Andere für Argumente hat. Und dann selber für sich zu entscheiden, was man möchte.

    Wenn also sie einen bestimmten Hund will, wieso glaubst du dass DU bestimmen kannst, ob das ok ist?

    Vielleicht hat sie sich ja mega ausführlich informiert und ist zum Schluss gekommen, dass das genau der richtige Hund für ihr Vorhaben ist, und ihr die Rasse sehr gefällt. Wieso sollte es also erlaubt sein, dass du ihr das verbieten willst?

    Wieso kannst du dich nicht von deinem Standpunkt weg bewegen und sie verstehen? Willst du nicht? Kannst du nicht? Soll nur sie sich bewegen und deine Ansichten als die einzig Richtigen ansehen?

    Wie gesagt, Partnerschaft bedeutet, zuhöre, diskutieren, abwägen, Kompromisse eingehen, andere Ansichten akzeptieren.

    Seine eigene Meinung als absolut darstellen ist Zwang.

    200km mit dem Hundeschlitten durch Lappland, 5 Tage unterwegs bei bis zu -30 Grad in der Nacht. Eine Gruppe ohne Vorkenntnisse, dafür mit umso mehr Mut für das Abenteuer. Und ein Führer mit guten Nerven 😉

    Eine Doku über eine unglaubliche Reise. Sehr sehenswert, auch wenn nicht alles auf Hochdeutsch übersetzt ist.

    Sind glaub 3 Teile, hier der Link zu Youtube, es ist aber auch noch einige Tage in der SRF Dok Mediathek zu sehen.

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    Nie und nimmer würde ich von diesem Ort wieder einen Hund holen.

    So etwas noch unterstützen? Nein.


    Lass Zeit vergehen. Findet in euren Alltag zurück. Und dann informiere dich besser. DANN ist die Zeit wieder da für einen weiteren Hund.

    In Trauer um den verstorbenen Zwerg und aufgewühlt einen Welpen übernehmen ist ne ziemlich doofe Idee.