Beiträge von wildsurf

    In den Schweizer Bergen gibt es sehr viele "interessante" Strecken.

    Wo du so denkst "ei ei ei, jetzt kommt einfach hoffentlich keiner entgegen. Und schon gar kein Postauto."

    In die Heuberge schwitzen einige Leute und kommen bisschen bleich an oben 😃

    Auch mancher Bergsee ist interessant zu erreichen. Oder das Calanca Tal.

    Postautos haben grundsätzlich und immer Vorfahrt. Egal wo. Egal wann. Egal wie.

    Weg da! Pronto.

    Die alte Strasse entlang des Comersees war auch spannend. Vor allem die alten Tunnels. Das ist jetzt alles Autobahn im Berg drin.

    Was für Kontakte sind das, wo sie so reagiert?

    Hundekontskte oder Menschenkontakte?

    Und bei Gerüchen agiert sie auch so hektisch?

    Auch wenn es nur Vermutungen sind, würde ich auf "erlernt durch Überforderung" tippen.

    Dafür spricht, dass sie vehement wird und auch mal gegen dich gehen könnte bei Druck von deiner Seite aus.

    Oft ist ein solches Verhalten darin begründet, dass der Mensch bereits kleinste Anzeichen der Überforderung beim Hund nicht erkannt hat, der Hund somit alleine klar kommen muss mit der Situation und sich ein Verhalten aneignet.

    Wenn wir Menschen in so einem für den Hund heiklen Moment noch Druck machen - da reicht die feste Stimme oder Zug am Halsband - dann wird das für den Hund zu viel.

    Golden x Aussie ist natürlich sensibel x nicht zwingend fremden Menschen zugetan.

    Ich kann mir vorstellen, dass euer Hund oft in einem inneren Konflikt hängt. Rassebdingt.

    Was aber beiden Rasse Anteilen hilft: Abstand, Abstand, Abstand. Zu Reizen, mit denen die Hündin noch nicht klar kommt.

    Wenn ihr das nicht früh genug managt für sie, als sehr vorausschauend unterwegs seid und auch mal umdreht und einen anderen Weg geht, dann festigt sich so ein Verhalten.

    Wenn du sie aber raus nimmst aus diesen Situationen, ihr zeigst dass man entspannt weitergehen kann mit Distanz zum Reiz, dann wird sie sich viel stärker an dir orientieren weil das sehr viel angenehmer ist als alleine gelassen zu werden mit den Reizen.

    Das "austicken auf Gerüche" klingt nach jagen.

    Da Druck machen ist je nach Hund kontraproduktiv.

    Manche Hunde kann man mit massiv deutlichem blocken und Abbruch zwar davon abhalten.

    Aber bei deiner Hündin würde ich davon die Finger lassen, man möchte ja nicht dass sie sich gegen dich wendet.

    Biete ihr Alternativen an.

    Sie ist ja an der Leine, du kannst also entspannt bleiben. Etabliere einen Ruf, den sie zB mit super leckerem Futter verbindet.

    (Das übst du zu Hause)

    Und dann biete ihr an, auf diesen Ruf das super Zeug bei dir zu suchen. Also um dich herum, in deiner Nähe.

    So könntest du sie aus dem Tunneln abholen, ohne eingreifen zu müssen. Ohne Druck.

    Parallel dazu umorientieren üben, Ansprache im Alltag üben, etwas tragen etablieren um das gezielt in Situationen zu nutzen. Diese Hunde funktionieren sehr gut über das Maul und es hilft enorm, wennn sie was in der Gosch haben können.

    Aber ganz grundsätzlich würde ich jemanden bitten, euch mal ganz oft im Alltag zu filmen.

    Solche "Aussetzer" kommen nie aus heiterem Himmel. Kleine Zeichen kündigen das an. Es gilt, diese erkennen zu lernen und dann adäquat zu agieren. Hund rausnehmen, unterstützen, abdrehen, weggehen was auch immer.

    Wir sind sehr oft unaufmerksam unterwegs, haben unseren Hund nicht im Blick und sehen gar nicht, dass er eigentlich oft Dinge mitteilen möchte aber wir nicht auf Empfang sind. Und dann kommt halt eine Situation, die too much ist.

    Für uns dann "aus heiterm Himmel ", für den Hund schon längst angekündigt.

    In Schottland zelten? Na da gibt es aber komfortablere Arten, Ferien zu machen.

    Man kann ja Wetterglück haben - aber genau so gut kann es 4 Wochen durchregnen.

    Ich persönlich hasse nasse Zelte, und diese aufstellen wenn es auch noch kalt oder windig ist - bäk. Da muss ich dann richtig bequem schlafen können um das auszugleichen. Sozusagen guter Schlafkomfort gegen Zeltaufbauwetterfrust 😁

    Wenn dein Rücken schon beim rein und rausheben der Hunde Probleme macht, wirst du ihn nach den Ferien im Zelt wahrscheinlich nicht mehr spüren.

    Aufrecht stehen nur draussen, drinnen nur sitzend oder kniend. Rein und raus bei kleinen Zelten nur in der Hocke/kniend. Kochen am Boden oder beim Auto hintendrauf. Nicht lustig bei Wind und Kalt.

    Für Komfort musst du richtig viel Zeug mitnehmen. Und warmes Zeug. Denn im Zelt ist es halt deutlich kühler als im Auto.

    Cool finde ich mittlerweile die Zelte mit abgedunkelten Innenwänden, da ist es nicht so hell, da kann ich viel besser schlafen. Auch gibt es mittlerweile sehr stabile, aber trotzdem etwas höher designte Zelte. Angenehm für den Rücken. Gross genug dass man in der Apsis oder sogar im Innenraum kochen und sitzen kann müsste für mich sein, so für Ferien.

    Ich empfehle dir für diese Destination ganz ehrlich nen Van. Nimm doch eine Rampe mit für die Hunde.

    Ist alles viel einfacher, trockener, fährt mit ohne grosse Umbauten etc.

    Alles was beim Van fix eingebaut ist, schleppst du beim zelten halt lose und einzeln herum.

    Ich benutze reinen Manuka Honig mit möglichst hohem HGO Gehalt für geschlossene Wunden, für offene den sterilisierten Manuka Honig.

    Ansonsten Betadine und wie heisst das rosa Zeug zum verdünnen schon wieder? Bekommen wir beim TA mit, das WundDesinfektionsmittel. Vergesse immer den Namen.

    Interessant fand ich als ich im Tierspital war und bei der Versorgung einer schlimmen, offenen Einwunde beim Pferd zuschauen konnte.

    Die benutzten den normalen Manuka Honig und schmierten den im grossen Stil tief in die Wunde rein.