Beiträge von wildsurf

    Wir haben nun den 3. Tag mit 30 Grad. Dazu leichter Wind, sehr angenehm.

    Ich geniesse es gerade sehr. Drei Tage trocken, ohne Regen, und warm.

    Bin ja sonst gar nicht zu haben für hohe Temperaturen, aber nach 3 Wochen nass kühl ist das voll okay.

    Vor allem da es ab morgen wieder nass kühl wird für eine Woche.

    Die Landwirte hohlen im Akkord das Getreide rein.

    Zampa hat zusätzliche Bauchgurte standardmässig dran.

    Aber das kann dir jeder drannähen.

    Das tönt doch schon sehr viel entspannter bei euch. Super 🤩

    Immer wenn du denkst "jesses, lernt die das wohl irgendwann mal?" dann gib ihr 1 Woche und das betreffende Thema ist durch 😀

    Wieso muss die Hündin wieder weg? Kennt man die wirklich echten Gründe?

    Wie "schwierig" ist der Rüde? Was sind seine Themen? Sitzt er schon lange im Tierheim wegen der Rasse oder wegen Verhaltensweisen?

    Was sind für euch absolute No-Go?

    Was darf der Rüde nicht mitbringen?

    Eure Hündin, hat sie was, das man berücksichtigen müsste? Gesundheit, Verhalten,...?

    Das wären mal so meine Überlegungen b

    Was sagt denn die Oma dazu?

    Über die hast du ja erst noch abgelästert, aber du bist auf sie angewiesen.

    Was ist denn ihr Wunsch? Wie stellt sie sich das vor?

    Denn mal ehrlich: solange du auf sie angewiesen bist, solange hat sie ein Mitspracherecht. Ein sehr grosses sogar. Denn sie soll für dich deine Hunde beaufsichtigen.

    Wenn du dir jetzt irgend nen Hund für dich holst, der für sie aber zu lebhaft, zu viel Jagdtrieb, zu viel was auch immer hat - stehst du bald wieder am gleichen Ort wie mit dem Dobermann-Versuch.

    Ich glaube dein Problem ist , du willst in das genau gleiche Setting/ Umfeld wie vorher einen Hund setzen.

    Aber es ist ja nicht nur wegen der Rasse gescheitert. Oder denkst du das womöglich?

    Nein, nein, es ist ja auch an deinem "nicht können" gescheitert.

    Und das bleibt ja gleich. Du kannst nicht auf den Hund aufpassen, das muss deine Oma stemmen.

    Du kannst tagsüber nicht den Hund erziehen, das muss Oma stemmen.

    Solange aber dieses Setting genau gleich bleibt wie zuvor, sehe ich keine Aussicht auf Erfolg mit einem anderen Hund.

    Ausser du findest die Nadel im Heuhaufen, ein erwachsener, gut erzogener, netter, ruhiger Hund.

    Je nach Hund hier - ich hab ja 3 - reagieren sie auf schnelle Wechsel unterschiedlich.

    Langsam ein paar Tage einschleichen hilft dann.

    Ich füttere dem Kleinen 2 TroFus. Gemischt, nicht im Wechsel.

    Hab jetzt vor ein paar Tagen die Fleischmenge, die frisch gekocht noch dazukommt erhöht und er verdaut es sehr gut.

    Nein. Zuerst geht es darum am Frust zu arbeiten.

    Und das bedeutet, ans Wasser gehen aber auf "ich schaff das Distanz" bleiben , hinsetzen. Sein.

    Wieder gehen. Nichts bestätigen.

    Dann ist es Frustrationstoleranz Training.

    Er muss ja zuerst mal lernen, dass er seinen Frust am Wasser nicht ins Unendliche schrauben soll.

    Sobald du etwas bestätigst, ist es kein Training an seinem Frust.

    Wenn er mit dir ans Wasser gehen kann und sich mit dir entspannt auf eine Decke setzt, dann ist es erst Zeit, sich dem Wasser wieder zu nähern. Ausprobieren wie nah er am Wasser sein kann und immer noch keinen Frust schiebt.

    Wenn er nah am Wasser wieder hoch schraubt, Distanz wieder vergrössern.

    Du darfst am Anfang seine Erwartung nicht mehr erfüllen. Dann bekommst du den Schuh in die Tür.

    Weiter geht es dann mit angeleint bisschen Füsse baden, im seichten Wasser herumstehen. Nix tun. Atmen.

    Wieder gehen oder sitzen auf der Decke.

    Dieses "einfach sein" ist für viele Hunde verdammt schwierig aber so wichtig.

    Und dann vielleicht eines Tages kann mehr Bewegung ins Spiel kommen. Aber vielleicht auch nicht.

    Der Mini Aussie wird ja so gerne empfohlen, weil hübsch und klein und handlich und sportlich etc.

    Ich kenne mehrere Leute mit Mini Aussie, die nie wieder einen wollen. Nie mehr.

    Alle haben sie es unterschätzt, dass nur die Körpergrösse andere ist - das Wesen ist Australian Shepherd zu 100%. Ein Arbeitshund.

    Und das kann ganz schön anspruchsvoll werden, wenn man überhaupt keine Ahnung hat von Hundeerziehung erst recht. So von Wegen bewachen, jagen, hüten etc.

    Weisst du, ich verstehe deinen Wunsch.

    Was ich nicht verstehe ist, dass es jetzt unbedingt und sofort sein muss.

    Bist du dir im Klaren, dass du die Hunde getrennt halten musst?

    Kannst du dir selbst vergeben, wenn der junge Hund - oder überhaupt ein zweiter Hund - gegen den Mops rempelt und dadurch eine Bandscheibe kaputt geht?

    Findest du es fair, zwei soziale Tiere voneinander getrennt zu halten? Mit wem beschäftigst du dich dann? Schiebst di Lily einfach weg? Weil sie j eh nicht kann?

    Weisst du, was soziale Ausgrenzung bei einem so hoch sozialen Tier anrichtet?

    Lily genügt dir nicht. So traurig es ist

    Sie wird das auch nie. Weil du mehr willst. Das kann sie nicht liefern, so gerne sie würde. Ist dir klar, dass sie deine Empfindungen wahrnimmt? Hunde haben extrem feine Antennen dafür.

    Ich schwanke zwischen "du hast j gesagt zu ihr" und "such einen Platz für Lily, wo sie so geliebt wird wie sie ist"