Beiträge von wildsurf

    Du kennst jetzt erwachsene, gut erzogene Hunde, die offensichtlich toll ausgebildet wurden und auch noch Sport machen dürfen im Falle des Huskies.

    Das bedeutet: du kennst einen ganz, ganz kleinen Ausschnitt.

    Wenn du dich ernsthaft interessierst, dann such den Kontakt zu Haltern dieser Rasse. Und zwar auch zu den Leuten, die schwierigere Hunde haben. Solche die nicht alleine bleiben können. Niemals abgeleint werden können. Etc. Dann bekommst du einen umfassenden Eindruck.

    Momentan kennst du nur die Sahnehäubchen. 😉

    Wenn du mehr kennen lernst, wirst du viel sicherer ob die Rasse zu dir und eurem Alltag passt. Und darum geht es ja am Ende.

    Eine gute Einschätzung machen können ob man zusammenpasst.

    Etwas informieren musst du dich auch über die Zuchten. Nicht jeder Husky hat Spass am Zughundesport. Aber da könntest du einen Thread aufmachen, oder jetzt im Winter auch mal an Wettkämpfen zuschauen oder die Trainerin fragen wo du warst. Hol möglichst viele Infos rein.

    Sie ist generell sehr anhänglich, läuft uns in jedem Raum nach wenn sie nicht daran gehindert wird. Auch kann sie es schwer ertragen wenn sie keine Aufmerksamkeit bekommt, fängt an zu fiepen und Dinge anzunagen wenn man sich unterhält ohne sie einzubeziehen.

    Einfach mal in die Glaskugel geschaut:

    Euer Hofhund wird langsam erwachsen.

    Und offensichtlich habt ihr einige Themen, die ihr mit dem jungen Hund verpasst habt.

    Sooo überraschend ist das jetzt nicht, dass sie euch dermassen massregelt, wenn es so ist wie es sich liest.

    Was ihr braucht ist jemand mit Erfahrung mit diesem Typ Hund. Ihr seid aktuell keine Führung für den Hund, der jetzt hormonell und strukturell in Nirgendwo hängt.

    War sie schon läufig?

    Ich würde ja empfehlen, jemanden mit HSH Erfahrung hinzu zu holen, denn der GSS hat ein paar Parallelen zum HSH.

    Aber das Wichtigste jetzt: Maulkorb drauf. Ohne Diskussion und ohne mimimi. Denn gefährlich ist es bereits geworden, da hast du Recht. Das müssen auch deine Eltern unbedingt verstehen.

    Frau+Hund

    Kontrolle und konditioniertes Verhalten (Umorientierung zum Mensch) sind zwei paar Schuhe.

    Und ja, solange keine Probleme bestehen oder der Mensch das gar nicht merkt, muss kontrollierendes Verhalten nicht unbedingt ein Problem sein - für den Mensch. Für den Hund ist es allenfalls durchaus nicht so toll weil er je nach Fall keine Ruhe findet. Oder einen Job machen will der drei Schuhnummern zu gross ist.

    Daher muss man gut differenzieren.

    Kontrollieren im Haus kann zum Beispiel zu Ruhelosigkeit führen. Was auf die Gesundheit geht.

    Draussen zeigt der gleiche Hund aber vielleicht kein Kontrollverhalten, sondern konditioniertes, erwünschtes Orientierungsverhalten am Mensch. Sauber auftrainiert.

    Das ist nicht das Gleiche.

    Auch ein Hütehund, der draussen wie ein Satellit um seine Menschen schwirrt, zeigt unter Umständen ein unerwünschtes Jagdverhalten/ hüten. Sieht aber für Laien aus wie "er ist immer so gut erzogen und nah bei uns".

    Daher: immer individuell anschauen, was wirklich das Problem ist, wo man handeln muss und wo nicht.

    Ich finde diesen "der Hund will mich kontrollieren"-Gedanken, wenn der Hund mir nachläuft, Körperkontakt sucht oder sonst freundliche Aufmerksamkeit sucht, merkwürdig. Warum soll er das wollen?

    auf diese Frage bezogen:

    Hunde können sehr nett kontrollieren. So dass es viele Hundehalter gar nicht merken 😉 Sehr subtil, manchmal sehr unterwürfig, oder sehr klebrig etc.

    Kontrollieren ist einfach mal grundsätzlich nicht negativ. Da hast du vielleicht eine negative Assoziation mit dem Ausdruck. Es ist einfach eine Verhaltensweise aus dem Repertoire eines Tieres (Menschen tun das auch, Kinder können das auch wunderbar).

    Allerdings ist kontrollieren von Anderen nicht nötig, schon gar nicht von uns Besitzern. Das ist ganz einfach nicht der Job des Hundes.

    Genauso wie es nicht sein Job ist, zu kontrollieren wer in die Wohnung rein kommt. Das überfordert die meisten Hunde enorm.

    Hunde sind unglaublich froh, wenn man sich von Verantwortung entbindet. Das entspannt sofort, sie sind froh wenn sie diesen Job abgeben können.

    Und kontrollieren ist oft auch eine Strategie, mit einer Situation umzugehen. Der Versuch die Kontrolle zu erlangen um das, was in dem Moment stresst oder suspekt ist, zu „eliminieren“. Zu stoppen.

    Kontrolle ist also nicht negativ, somit muss man auch nicht „böse“ werden. Aber die Hunde sind noch so froh wenn wir erkennen dass sie zu kontrollieren versuchen, und die Situation so gestalten dass sie es nicht mehr tun müssen.

    ich beziehe mich rein auf diese Frage, nicht auf den Ausgangstext im Thread.

    Das Jungtier hat gerade nen akute Schub an Unsicherheit.

    Er hebt jetzt auch das Bein und muss intensiv schnuppern und sabbern. Willkommen liebe Hormone 😃

    Hat er bisher bei suspekten Dingen geschnaubt wie ein Pferd, wird jetzt sofort alles verbellt, Rute schaut dabei fast zwischen den Ohren raus und er ist im Fall voll der eindrückliche Megakerl, auch wenn er sich dabei fast in die Hose macht.

    Selbstverständlich lasse ich ihn da nicht alleine hängen.

    Beim arbeiten zeigt er sich fleissig, sehr beutegeil, und sehr interessiert daran, einfach weiter zu hunten. Pfff da muss er früher aufstehen, DAS hab ich sofort gesehen. Big Mamma is watching you :skeptisch2:

    sobald der Gegenstand (oder Hund) Spielraum hat auf der Rückbank, wird er zum Geschoss bei einem Crash. Und erschlägt je nach dem Fahrer oder Beifahrer. Das muss einem einfach bewusst sein. Das hält keine Gurte, so satt und eng kann man einen Hund gar nicht sichern.

    Ohne Impulskontrolle keine Arbeit. Somit... selbsterklärend.

    Belohnungsaufschub ist wichtig, aber keine direkte Arbeit an der Frustrationsoleranz. Siehe Maren Grothe. Unterschiedliche Trainingsansätze für unterschiedliche Ziele.

    Frust aushalten muss jeder Hund lernen, der in irgend einer Art gescheit arbeiten soll. Kann man aufbauen, kann man lernen. Es ist auch ein Umgang mit Lösungsstrategien.

    Deckentraining ist hier Alltag. Allerdings über klassische Konditionierung in die Ruhe, und ja, gerade heute habe ich das am (sehr kleinenI) Bahnhof gemacht. Denn eines Tage muss der Hund das ruhig aushalten, wenn Leute herum gehen und andere Hunde arbeiten dürfen. Arbeit, die ihn in sehr hohe Trieblage bringen, also sehr viel Spass macht.

    Klar im Kopf sein in der Arbeit ist viel Basic-Aufbau. Sehr viel. Und Impulskontrolle im Kleinsten ist dabei ein sehr wichtiges Zahnrad.


    Achso, ich meide Instagram. Social Media Trainer sind mir egal. Ich trainiere mit echten Menschen mit echtem Wissen und Können. Das bringt mir 100x mehr.

    Muss man unbedingt dermassen schnoddrig schreiben?

    Geht das irgendwie auch etwas zivilisierter, so dass man wenigsten ein kleines Bisschen versteht was die Zusammehänge sind?

    Du willst, dass du hier Anregungen oder Hilfe bekommst.

    Schmeisst aber einfach nur mal so Schimpfwörter in den Raum, völlig Wirrwarr und wenn jemand nachfragt, wirst du wütend.

    Die User reagieren auf das , WAS man schreibt und WIE man schreibt.

    Ich bin hier raus, wer sich so wie ein Holzfäller benehmen muss und keine flüssige Konversation zustande bringen will, soll sich seine Infos auf chatgpt oder so wo herholen. Echte Menschen haben auf sowas keine Lust. Und keine Zeit.

    wenn sie einen Vorfall mit dem Schneidebrett mit Futter verbunden hat, hast du deine Verknüpfung. Einmal Schneidebrett von oben auf den kleinen Hund - kannst froh sein wenn das keine Verletzung gab. Und bei einem älteren Hund der sich heftig erschrickt, so richtig in die Angst rein, sitzt so eine Verbindung mega tief.

    Kochen ist für so wenig Hund ja echt kein Hexenwerk. Hier werden 3 Golden täglich bekocht, und ja, wir arbeiten beide.

    Mit etwas Planung, Flocken und such vorkochen klappt das tip top.

    Es geht bei euch ja nicht mehr um super ausgewogen. Sondern um „Hauptsache der Hund ist gut genährt“. Es gibt übrigens so Lockpaste. Weiss gerade den Namen nicht.

    Um schwer kranke Hunde wieder anzufüttern.