Beiträge von wildsurf

    klar kannst du deinen "Miniflitzer" ;) zum joggen am Bauchgurt mitnehmen! Das Problem ist ein gut sitzendes Zuggeschirr in der Grösse zu finden. Aber wie hiess sie doch gleich? Ich glaube Svenja joggt mit ihrem kleinen Hund und hat ein Safety in passender Grösse.

    bei so viele Baustellen an einem Pferd würde es absolut ausreichen wenn sich jemand sinnvoll täglich 15-30min. mit dem Pferd beschäftigen würde - mehr braucht es oft nicht um längerfristig gute Resultate zu erzielen. Aber wenn die Besitzerin das nicht investieren will... wirst du mit nur alle 4 Wochen nicht viel erreichen. Du kannst der Stute was gutes tun, aber ehrlich, ich denke nicht dass es viel bringt um die Problematik zu lösen.
    Leider sind viele der Ansicht man könne ein Pferd von der Rennbahn einfach 1:1 in den "normalen Reitsport" hinübernehmen ohne etwas in die Ausbildung zu investieren.
    Wenn man Glück hat erwischt man ein Pferd das nicht psychisch versaut wurde und noch Lust hat mit dem Menschen zusammen zu arbeiten...

    billbery, das Problem ist nicht dass der Hund zu wenig Bewegung bekommt, sondern eher dass sein Kopf nicht beschäftigt wird und er so genügend Hirnleistung für dumme Ideen (aus unserer Sicht) verwenden kann ;)

    Denn ein Jagdhund will auch geistig arbeiten, neben dem ganzen Lauf- und Spielpensum! Das muss man trotz Berufstätigkeit hinkriegen, sonst geht es dann halt eben nach hinten los.

    Aber schreib doch mal was ihr zu Hause mit dem Hund so macht. Suchspiele, Unterordnung, evtl. Mantrailing, Obedience, ZOS was weiss ich =) ?

    Ja es ist möglich!!!!

    1. mach viel Tellington Touches mit der Stute, das gibt ein Körpergefühl und lehrt sie, sich besser auf sich zu konzentrieren.

    2. bilde sie an der Doppellonge aus, Pferde von der Rennbahn haben KEINE Ausbildung!!
    Sie haben nie gelernt, korrekt in physiologisch gesunder Haltung zu gehen, sich auszubalancieren oder mit der Hinterhand Gewicht aufzunehmen.

    3. Mach viel Handarbeit mit ihr, dabei vor allem die Ruhe konditionieren! Korrektes Führen würde für mich an erster Stelle stehen. Dann führen über Stangen, Cavalettis etc.

    4. Mach Scheutraining! Flattervorhang, Blache am Boden, durch Pfützen gehen. Pferde von der Bahn haben keine Grundausbildung, vergiss das nie. Die müssen das erst mal lernen.

    5. schieb das Reiten an hinterste Stelle! Gib dem Pferd zwei, drei Monate Zeit, sich an die neuen Umstände - sprich "ich bin jetzt ein Reitpfer" - zu gewöhnen. Die "Reit"-Ausbildung kommt immer zuletzt, die Grundlagen sind viel viel wichtier.

    6. versuche NIEMALS ein Pferd das schneller und schneller werden will über eine harte Hand oder scharfe Gebisse zu bremsen. Entweder es rast davon oder beginnt zu kämpfen - keine guten Voraussetzungen für eine vertrauensvolle Basis.

    7. Nimm sie als Handpferd mit auf einem sehr verlässlichen Reitpferd mit starken Nerven. Mach nur kleine Ausflüge damit sie viel lernt, z.B. auch mal hinter euch zu gehen.

    etc. etc. etc.

    dann lass sie durchchecken - leider haben viele Pferde von der Bahn Blockaden in Lenden- und/oder Brustwirbel. (bis Kissing Spines). Es kann also gut sein dass sie Schmerzen hat und darum davonrennen will!

    Sind die Beine ok? Sehnen mehr oder weniger gesund?

    Zitat

    Solange es nicht tagelang nur regnet, ist mir das Wetter tatsächlich egal. Ich muß es ja nicht immer toll finden. Aber da man es eh ned ändern kann, bringt aufregen auch nichts ;) Und bei der Wohungsssuche werden eben in Zukunft alle Dachwohnungen sofort rausgeschmissen ;D


    genau :gut: das Wetter findet statt ;)