lass dich bloss nicht von wildfremden Menschen verunsichern - weder kenn sie dich, den Hund, noch die Situation!
wenn er die Stadt noch nicht kennt, ist das für ihn natürlich eine riesige Aufregung. Das würde ich jetzt eher reduzieren. Also mal 10min. der Strasse nach und dann wieder weg ins Grüne (wenn das geht). Sozusagen portionenweise an die Aufregung gewöhnen.
Zu Hause:
Wenn du mit ihm draussen warst und er immer noch aufgedreht ist, würde ich mir halt überlegen ob du ihn anbindest biss er sich beruhigt. Dann wieder losbinden = ruhig sein schafft Freiheiten.
Er muss sich natürlich auch erst an die neue Situation gewöhnen (und wenn er es begriffen hat geht er wieder
). Aber du kannst ihm schon klar machen dass bei dir gewisse Regeln herrschen.
Du kannst ihn auch wenn er "rumtobt" z.B. mit seinem Körbchen zusammen in den Flur spedieren und die Türe zu machen bis er ruhig ist. Erst dann darf er wieder rein zu dir.
Auf keinen Fall würde ich mit so einem überdrehten Junghund zu Hause spielen. Das puscht ihn nur noch mehr hoch!
Du kannst auch mal versuchen ob du ihn zu dir nehmen kannst und ihm die Ohren von innen nach aussen ausstreichen. (TTouch) Und ihn mit ruhigen strichen massieren. Ruhig sein mit ruhiger Stimme belohnen, keinenfalls wieder hochpuschen.
Habt ihr einen Garten?
Dann kannst du dort mit ihm Denkspiele machen, das beschäftigt das Hirn. z.B. mehrere Becher, unter einem ist das Leckerchen - Hund darf probieren wo das Leckerchen ist.
Oder du hast ein Leckerchen in einer Hand, zur Faust geschlossen. Er bekommt es nicht wenn er mit der Pfote daran kratzt, auch nicht wenn er in die Hand beissen will oder daran herum knabbert. Aber er bekommt es wenn er die Hand sachte anstupst oder abschleckt.
Du kannst auch in ein grosses Duschtuch ein paar Leckerchen einwickeln und einen lockeren Knoten machen. Dann motivierst du ihn das Leckerchen zu suchen. Hilf ihm nur wenig, aber so dass er erfolgreich ist.
etc. etc.