Beiträge von wildsurf

    Negativanzeige:

    verschiedene Möglichkeiten bei Caron

    - er läuft grosse Kreise (Rondellen), das wäre die deutlichste Anzeige, kommt dann vor wenn er viel Platz zum arbeiten hat
    - er guckt während dem Gehen leicht nach links und rechts, hat weniger Zug auf der Leine. Sehr schwierig zu sehen für mich, oft in engeren Gassen zu sehen
    - er markiert oder schnuppert im Gebüsch herum, dann schicke ich ihn auf eine Rondelle um zu sehen ob er sich einfach ablenken lässt (kommt extrem selten vor dass er sich ablenken lässt auf dem Trail) oder ob er mir ein Negativ anzeigt
    - er bleibt stehen, guckt in eine andere Richtung, kommt zurück
    - bei kurzer Leine (an Kreuzungen z.B.) kommt es auch vor dass er einfach nicht in eine bestimmte Richtung mit mir mit will, dann weiss ich auch dass da negativ ist.

    20 Grad Mitte März - alles staubtrocken - :dead: hoffe nicht dass das wieder so wird wie letztes Jahr, da ging das auch so los... aber zum Glück ist für Montag Regen angesagt. Und ich wünsche den Spaniern ganz viel Regen, die sind echt arm dran..

    gestern war ich in einer grossen Buchhandlung am stöbern (ich liebe Buchhandlungen :roll: ) und da lagen auf einem Tisch ganz viele Kinderbücher - unter anderem "Die Geschichte von Peter Hase" von Beatrix Potter. Ich habe dieses Büchlein geliebt als Kind. Musste es natürlich im Laden gleich angucken und durchlesen :)

    Zitat


    was sind die Kleinigkeiten, worüber Ihr Euch freut?
    Was kann Euer Hund?
    Was hat er nach einem mehr oder weniger harten Stück Arbeit gelernt?
    Was hat er Euch "geschenkt", ohne dass Ihr wirklich etwas dafür tun musstet?


    Ganz allgemein freue ich mich jeden Tag über sein fröhliches, freundliches, übermütiges Wesen. Er steht am Morgen auf und hat gute Laune, freut sich über alles was man mit ihm unternimmt und ist immer mit Feuereifer dabei.

    Was er kann? Neben unwichtigen und wichtigen Kommandos kann er wunderbar jagen :D Er hat mich gelehrt sehr aufmerksam durch die Gegend zu laufen, seine Körpersprache zu lesen und schnell zu reagieren. Er hat mich gelehrt dass Geduld, klare Kommunikation und modernes Wissen über Lernmethoden einem sehr weit bringen.

    Harte Arbeit war (und ist in gewissen Situationen) mit seiner Hibbeligkeit umzugehen und ihn ohne Druck in solchen Situationen zu führen. Als Ersthundehalter war das die ersten zwei/drei Jahre echt manchmal sehr schwierig da auch die Trainerin damit überfordert war. Mittlerweile haben wir unseren Weg gefunden und fahren gut damit.

    Schenken tut er uns jeden Tag mindestens 10x ein fettes Grinsen :D
    Und er ist ein Menschenfreund, hat unendlich viel Geduld mit jungen oder kleinen Hunden, geht Streitereien aus dem Weg, er hat eine unglaublich hohe Toleranzschwelle, ist trotz der Hibbeligkeit sehr 'rücksichtsvoll' mit Kindern, er arbeitet gerne mit, freut sich über jeden der ihn anspricht - er ist durch und durch Golden Retriever ;)

    Zitat

    Eine 'nette' Übung aus der letzten Dummystunde:

    Ein Dummy wurde (vom Standort aus) vorne rechts, hinter einem kleinen Holzstapel versteckt.

    Dann wurde von der Trainerin (vom Standort aus) vorne links, eine Markierung (mit Triller) geworfen.
    Der Hund wird zuerst mit 'VORAN' auf den versteckten Dummy (Holzstapel) geschickt.
    Erst danach auf die Markierung.

    SCHWER, aber geht.. :gut:

    ja sowas mache ich auch gerne, muss dann aber seehr gut aufpassen damit der Herr Hund nicht doch zur Markierung speedet. Da stelle ich mich dann optisch mit dem Rücken gegen die Markierung und plaziere den Hund sehr deutlich Richtung Blind

    Ich bin zwar grosser Klicker-Fan, kombiniere aber bewusst apportieren nicht mit klickern. Der Klick ist immer ein Futterversprechen. Ich will aber auf keinen Fall dass der Hund das Dummy ausspuckt weil er Futter als Belohnung erwartet.
    Um neben dem Apport Abläufe aufzubauen nehme ich sehr gerne den Klicker, zum einweisen aufbauen, für den Stopp-Pfiff, für was auch immer. Nur bei Abläufen wo der Apport drin ist wird bei uns nicht geklickert aus oben genannten Gründen.

    Herdenschutzhund:
    Läuft in der Herde mit, vertreibt potentielle Gefahren durch seine Anwesenheit, seine Grösse und seine Stimme

    Hütehund:
    Arbeitet mit dem Menschen zusammen um die Herde von A nach B zu bringen oder sonst wie zu managen.