Beiträge von wildsurf

    Trailer-Treffen mit Kollegen und "Cheftrainer".

    Das war ja vielleicht eine lustige Runde :) 10 aufgestellte Trailer mit ihren Hunden trafen sich für ein Intensivtraining, wieder mal in einer anderen Stadt. Nach grossem Hallo und Wiedersehensfreude bei Hund und Mensch ging es auch schon flott los, das Tagesprogramm war gestopft voll da für alle zwei Trails vorgesehen waren.
    Durch paralleles arbeiten auf unterschiedlichen Niveaus konnte das Ganze sehr speditiv absolviert werden.

    Am Nachmittag wurde in die Nachbarstadt verschoben, weil es Samstag war hatte es natürlich sehr viel Verkehr, was einiges an Management für die Flanker bedeutete.
    Und damit niemand denkt, wir laufen einfach quer im Verkehr herum; wir hatten einen Polizist mit dabei.

    Trails

    1. Trail am Vormittag:
    Länge: 800m
    Terrain: Teer
    Wetter: -6 Grad, Bise und leichter Schneefall

    2. Trail am Nachmittag:
    Länge: 1,2km
    Terrain: Teer
    Wetter: -4 Grad, Bise, etwas Sonne

    Fazit von unseren beiden Trails: absolut auf dem richtigen Weg mit dem Training und grosse Fortschritte.


    Pünktlich auf das Ende der Trails, als alle durch waren, begann es wie verrückt zu schneien.
    Wir waren alle sehr zufrieden, die Hunde arbeiteten trotz widrigerem Wetter sehr gut.
    Als wir am Abend im Restaurant zusammen sassen, hatten alle neben einem zufriedenen Grinsen knallrote Backen :) Die Kälte war aber auch ziemlich streng und wenn man dann so satt und schapp in der Wärme sitzt, wird man plötzlich unglaublich müde - es wurde jedenfalls bald immer stiller :)

    War ein toller Tag mit vielen Eindrücken, und ich freue mich auf den März auf das Seminar.

    @ Britta: dein Seelachs tönt ja lecker :)

    Zitat


    Wie genau hast du den Fisch paniert? Hast du ihn auch in Kokosöl gebraten?

    LG Britta


    Letztes Mal hab ich den Fisch mit Kräutersalz beidseitig gewürzt, in den Kokosraspeln gedreht und das gut angedrückt. Dann im Kokosfett gebraten mit Kokossauce dazu.

    Sehr kokosig :D

    Dieses Mal hab ich den Fisch gewürzt, danach in einem Gemisch aus Kokosraspel und gemahlenen Haselnüssen gedreht, angedrückt, im Butter gebraten. Sonst hätte man die Haselnüsse nicht mehr geschmeckt.

    Daher auch den Lauch im Rahm, nicht in Kokos ;)

    Ich bin total Fan von Nusskrusten - seit ich das mal im Restaurant hatte gibt es hier alles Mögliche im Nussmantel.


    Zum Abendessen gab es heute:

    Nudelpfanne mit getrockneten Tomaten, gebratenen Champignons und leichter Sauce aus Bruscetta-Resten.

    Caron grunzt/röchelt - das ist ein sehr komisches Geräusch, macht er zu unterschiedlichen Situationen indem er die Luft einsaugt und dann die Stimmbänder flattern lässt :)

    Überhaupt gibt er gerne Geräusche von sich: zur Begrüssung gerne ein Knurren-ähnliches ziemlich lautes Grummeln. "ungeübte" Besucher halten das dann schon auch mal für ein ausgewachsenes Knurren.

    Dann setzt er sich mit Vorliebe gezielt vor den TV damit man auch ja nix mehr sieht - und starrt einem an, in der Hoffnung dass er interessanter ist als das, was in der Flimmerkiste läuft. (was ja objektiv gesehen auch der Fall ist ;) )


    Er schleppt alles herum was weich ist - und klaut jedem Besucher "ungesicherte, freilaufende" Handschuhe, Halstücher etc.

    Er verschränkt seine Beine wenn er es sich gemütlich macht - sieht aus wie ein Knoten

    Wenn er beim klickern hochspult, versuch was anderes. Hauptsache das Anriechen wird mit Ruhe und Motivation erlernt. Und ohne Angst von dir (häufig beobachtet, dass der HH Stress hat wegen dem Anriechen und der Hund findet - nö, das mach ich nicht, Herrchen ist komisch). Dann klappt das bald ohne Probleme und wird ein fixer Bestandteil deines Startrituals.


    Zitat


    Ich kenne den Trailverlauf eigentlich nicht, aber mein Trainer läuft ja direkt neben mir und sagt schon, wenn es richtig ist, bzw. wo ich ihn nur schauen lassen soll. Ich muss einfach nur schneller und sicherer werden, dann geht das auch alles.


    Das Problem als Anfänger auf unbekannten Trails: du musst das Leinenhandling üben, du musst lernen den Hund zu lesen, du musst lernen korrekt zu reagieren wenn der Hund irgendwie agiert, und du musst lernen deinem Hund zu vertrauen, etc. etc. - ganz schön viel auf einmal :)

    Daher können bekannte Trails am Anfang (und auch später immer wieder) sehr gut helfen, Sicherheit zu bekommen. Du kannst dich ganz auf dein Gehen, dein Leinenhandling etc. konzentrieren, du kannst beobachten; was macht der Hund, denn du weisst wo es durch geht. Das hilft einem ungemein und nimmt oft sehr viel Spannung raus.
    Was auch hilft ist, wenn dir dein Trainer vorher sagt wo es durch geht. Also immer so 10m vor einer Abzweigung/ Kreuzung sagt er dir z.B. "in 10m links in den Kiesweg". Dann beeinflusst du den Hund nicht so stark, hast aber die Sicherheit dass du ihn lesen kannst.

    Hast du jemanden, mit dem du in Trailpausen Trockentraining machen kannst? Das bringt sehr viel für das Leinenhandling. Jemand spielt den Hund und bindet sich die Leine um die Hüfte und marschiert los, stopt, kehrt um, geht schneller, langsamer, im Kreis, gerade aus etc. Und du übst hintendran fleissig mit deiner Leine. Auch immer wieder die Leine verkürzen, wieder raus lassen, wieder verkürzen. Das ist sehr wichtig auf dem Trail.

    So ein Trockentraining machen wir auch hin und wieder, tut jedem gut.

    Take it easy, das kommt schon. Mit der Zeit und der Erfahrung hat man plötzlich auch auf dem Trail Zeit zum nachdenken :D
    Ich denke du hast Lucky genau richtig eingeschätzt - im Nachhinein ist man immer schlauer ;) leg das für dich als Erfahrung ab und wenn wieder mal eine ähnliche Situation ist, dann weisst du dass Lucky das noch nicht verträgt und reagierst entsprechend.

    Was ich allerdings ändern würde, damit du Lucky mehr Stabilität geben kannst:
    - nicht DU nimmst Kothaufen auf, sondern der Trainer (erst wenn Lucky viele Trails gelaufen ist und ihr beide Sicherheit habt, könnt ihr solche Unterbrechungen mit einbauen. Es kann sein dass das für Lucky momentan einfach noch zu viel ist)
    - übernimm das Anriechen am Geruch und mach es für euch zum Ritual, alles mit viiieel Ruhe (Anriechen kann man auch prima klickern zu Hause) Damit schon der Start mit viel Ruhe verbunden wird.
    - Mach mit deinem Trainer ein Signal ab, das er dir gibt wenn er sieht dass du selber hektisch wirst oder nervös.Z.B. ein berühren an deiner Schulter, oder ein leichtes festhalten an der Jacke am Rücken oder so. Dann weisst du - ups, ich muss atmen - wie colli schrieb ist das ein prima Ritual um selber wieder etwas runter zu kommen.

    Läufst du nur unbekannte Trails? Oder kennst du den Trailverlauf? Denn gerade am Anfang finde ich es eminent wichtig, dass der Hundeführer immer wieder (natürlich nicht ausschliesslich) Trails läuft, deren Verlauf er kennt. Wie sonst soll man die Signale, die der Hund aussendet mit dem Trailverlauf verbinden und lernen? Es gibt dir auch Sicherheit, gerade wenn du einen so schnellen Hund hast der so zügig selektioniert. Der Trainer muss dir dann aber sagen, wenn du den Hund schiebst oder in der Richtung beeinflusst. Das passiert einem sehr schnell.

    Andere Hundehalter in der Umgebung fragen ob sie deinen auf den Mittagspaziergang mitnehmen.

    Und bei der nächsten Stelle den Chef nicht mehr anlügen. Manchmal ergeben sich in einem Gespräch Übergangslösungen! Aber einfach krank schreiben lassen...

    Traillänge: 700m
    Wetter: sonnig 5 Grad
    Untergrund: Teerstrassen

    Nach 2 Wochen Grippepause ging es bei schönstem Wetter wieder auf einen Trail. Als Schwierigkeit war der Abgang bei der VP zu Hause. Die Hunde wurden an der Haustüre mit Indument angesetzt, Blick Richtung Haus. Allerdings sind die Hunde mittlerwile soweit, dass sie schon beim prescent die Richtung anzeigen. Und so war dann auch der Abgang flüssig und sofort korrekt eingefädelt, trotz diverser Möglichkeiten zum falschlaufen.

    Riesig Freude hatte ich heute als ich gemerkt habe, dass ich meinen Hund drücke und er sich wunderbar durchgesetzt hat gegen mich.

    Die Starken Temperaturunterschiede Sonne/ Schatten waren gut zu sehen. Dazu wehte ein leichter Nordwind. Hat die Hunde allerdings nicht interessiert.
    Nur bei einer Bachüberquerung ging Caron ca 5 m in Fliessrichtung mit, checkte nochmals und drehte dann ab in die korrekte Richtung.