Beiträge von wildsurf

    manchmal wachsen sie hinten, mal vorne, mal in die Höhe, dann wieder in die Breite - wenn er grad nen Schub in die Höhe macht, kann es gut sein dass da nix auf die Rippen kommt.
    Von der Tendenz her, lieber schlank als pummelig.
    Auf dem Foto (schwierig, weil schräg und nicht der ganze Hund drauf) würd ich sagen, sehr schlank.

    Aber ob er untergewichtig ist kann dir nur der Tierarzt sagen. Falls du richtig unsicher bist, geh mal vorbei und zeig ihn kurz. Dauert 5min.

    Mein RB Quarter hat einen 5***** Gold-Deluxe-Super-Mega Sattel :D (nee, fast nicht teuer :D ) der passte gut, laut Sattler sogar sehr gut.
    Blöd nur, dass man beim Westernsattel ohne Druckmessung oder Sattelmesssystem keine Ahnung hat, was im Schulterbereich abgeht.

    Also Rieser-Messung her, aha, Schulter klemmt, Sattel demontiert :verzweifelt: aufgepolstert, wieder zusammengebaut =) und siehe da, Pferchen läuft wunder wunder flott

    Es ist - sorry - scheissegal welchen Reitstil man pflegt. Das WIE ist wichtig, WIE gut reite ich, WIE behandle ich das Tier, WIE gut ist mein Sitz, WIE unabhängig kann ich mit Zügeln umgehen, WIE stark belaste ich das Pferd.

    Alle Reitweisen dieser Welt haben eines gemeinsam: man sitzt AUF dem Pferd! Punkt - Ende.

    Ich kann ein Pferd mit Knotenhalfter quälen, es mit der Wassertrense malträtieren, mit der Barocken Zäumung versauen und mit Halsring kaputt reiten.
    Ich kann aber auch mit jedem Reitstil feines reiten praktizieren, egal wie der Reitstil heisst und ob er in Mode ist oder nicht.


    Am Ende ist jeder Reitstil nur so gut wie der Mensch, der ihn praktiziert.

    Es gibt nen tollen Spruch: "gut reiten reicht!"

    wie wahr...

    Zitat


    Auch mein Ziel ist es natürlich einen solchen von dir beschrieben Hund zu finden, die Frage ist halt, wie man das am besten anstellt.

    Aufmerksam die Websiten der Züchter durchlesen, um zu sehen welche Zucht in welche Richtung geht. Mit Züchtern reden, worauf sie Wert legen, ob ihre Hunde zu deinen Vorstellungen passen.

    Persönlich finde ich, lieber einen nicht so "hoch getunten" Hund, dafür ein angenehmes Leben :D. (aber ich brauche auch keinen Spezialisten, wie evtl jemand anders es sucht)


    Und dabei den Spass nicht verlieren ;)

    Zitat


    Zur Steadyness, naja ich denke das liegt nicht an der Zucht allein, da muss man auch selber was dafür tun..

    ABER; die Zucht auf Speed ging in letzter Zeit erheblich zu Lasten der inneren Ruhe. Beides auf hohem Niveau zu haben ist extrem schwierig.
    Kann also sein dass der Hund ne super Turbo-Apportier-Maschine ist, aber heikel und hibbelig, darf nur mit viel Fingerspitzengefühl geführt werden. DAS ist schwierig!

    Meiner Meinung nach kommen die besten Hunde aus Zuchten, wo Hunde über Generationen für die Arbeit ausgesucht werden, unabhängig von "jagdlicher Leistungszucht". Was bringt es mir wenn der Hund extrem leicht ist und wie ne Granate abgeht, aber nicht in Ruhe 1h waren kann bis er an der Reihe ist, egal was sein Job ist. Oder kein Durchhaltewillen in schwierigem Gelände hat.
    Da suche ich mir lieber mit viel Aufwand Züchter mit Hunden, bei denen die zuverlässige Arbeit bei top Gesundheit im Vordergrund steht. Dann ist der Hund so leichtführig wie ein Lab/Gold/Flat. Retriever sein sollte. Bei entsprechender Arbeitshärte.

    Zitat

    Ich hatte ja jetzt den zweiten Continental (wird wohl auch wieder einer, ich sehe das schon kommen).
    Super zufrieden!

    Habe aktuell nen Maker im Test (kennt kein Schwein und naja, der ist raus denke ich!).
    Mein RL bringt nochmal was mit und für nächste Woche kommt die Sattlerin meines Vertrauens.
    Sollte das nicht funken habe ich noch nen anderen Sattler an der hand.

    ich hasse das :muede:

    Danke dir =)


    Nimm den Sattel, der laut Sattlerin ab besten passt. Damit fährst du zu Christoph Rieser , lässt ihn überprüfen und wenn nötig Zentimeter genau aufpolstern. Und schwups hast du einen Western Mass-Sattel, der wie angegossen passt und bei Bedarf wieder abgeändert werden kann. Das höchste der Gefühle ist dann noch ein Mass-Pad von ihm.

    Zitat

    Länger bestehende Probleme lassen sich durch "Einrenken" nicht nachhaltig bessern - das liegt ganz einfach daran, dass Muskeln, Bänder und Sehnen sich an die Problematik anpassen. Wird dann "eingerenkt" und der Patient bewegt sich leidlich normal, macht es flupp und die nicht vorbereitete Muskulatur zerrt alles wieder zurück in die Fehlstellung. Bei solchen Problemen muss zunächst die Muskulatur vorbereitet werden, dann kann man durch sanfte (!) Manipulationen die Korrektur erreichen und dann brauchts noch eine Zeit lang ein gezieltes Muskeltraining, um die Problemzone zu stabilisieren.

    "Einrenken" funktioniert nur dann, wenn die Problematik noch ganz frisch ist.

    LG, Chris

    :gut:

    Und "einrenken" (was ja kein einrenken ist, aber egal...) ohne Röntgenbefund ist ... sagen wir mal diplomatisch... gesundheitsbedenklich!

    Danke an die "Eier-Antworten" :)

    So zur Info-Auffrischung: richtet ihr euch oft an M/Z oder wie handhabt ihr das so in Sachen Richtwerten etc? Ändert sich ja immer mal wieder was.

    Heute Abend im Napf:

    - Buchweizen
    - Kürbis, Chinakohl, Wirsing
    - Ente
    - gemahlene Nüsse
    - Rindsbouillon
    - Salz, Muschelkalk, Bierhefe
    - Weizenkeimöl