Beiträge von wildsurf

    Dual Purpose ist der Versuch, einen Hund zu züchten der zwischen den Extremen liegt. Ein stabiler Hund mit Fundament , mit starken Nerven, geeignet für die Arbeit.

    Echte Dual Purpose, also wirklich abstammend von Show- und Arbeitchampions, gibt es glaub nicht mehr. Es ist nur noch ein umgangssprachlicher Begriff. Zumindest meines Wissens gibt es aktuell keinen prämierten Dualer, oder?

    Dual Purpose kann ein Hund mit Papieren des Standard Zucht sein, oder jagdlicher Leistungszucht. (Die Begriffe variieren etwas zwischen DE und der Schweiz)

    Arbeitslinie ist alles, was arbeitet. Umgangssprachlicher Begriff. Muss nicht bedeuten, dass der Hund rein jagdliche Leistungszucht ist. Kann aber.

    Field Trials sind jagdliche Leistungsprüfungen. Reine FT Hunde sind leichter, schmaler, flacherer Kopf, längerer Fang.

    Und dann gibt es noch die Einteilung auf dem Papier über die Prüfungen für jagdliche und spezielle jagdl. Leistungszucht

    Das kann ich so absolut bestätigen.

    Vorsicht mit Action am Wasser - Neigung zu Gagaverhalten.

    Auch der Rest: genau so handhaben wir das.

    Ganz normale Alltagsbegleiter, normale Spaziergänge mal mit und mal ohne was zu tun, mit regelmässigen (!) Belastungen und Herausforderungen. Diese dann aber in wirklicher Intensität. Das muss dann schon ordentlich Hirnfutter sein, dann sind sie glücklich.

    Ohne das sind sie ein paar Wochen lang geniessbar, dann beginnen sie sich selber ihre Beschäftigung zu kreieren. Und das ist meistens nicht das, was ich für adäquat halte :-)

    Nach der langen Sommerpause (wegen Hitze und BuS) tönt es bei allen gleich: "endlich wieder richtig Training. Die werden langsam mühsam!!"

    Ich mache ca 1-2x pro Woche Basis Übungen gezielt auf den Spaziergängen (ich rede von Apportierarbeit) dann Basics im Alltag bezogen auf die Arbeit. Das gibt schon gut zu tun, integriert sich aber in den Alltag. Ich laufe eh selten einfach nur so durch die Botanik.

    Alle 14 Tage Gruppentraining intensiv, dazwischen mit meiner Kollegin Training.

    Ich finde auch, dass das reine arbeiten mit allen Retrievern ähnlich ist, mit Unterschieden in der Kreativität, dem Dickschädel und der Lautstärke 😃

    Wo ich die grossen Unterschiede sehe ist in den Rassen ansich. Im Charakter der Rasse an sich. Der Flat ist sehr viel sanfter, feiner, sensibler in jeglicher Hinsicht als ein Labrador oder Golden, dafür mittlerweile sehr hibbelig. Leider. Sehr oft.

    Ein Toller kann sehr viel lauter sein, in der Reakrivität auch Neigung zu nach vorne schiessen und auch mal schnappen. Der Golden und der Labi sind definitiv die gröbsten in Sachen Körpereinsatz. Der Toller ist leichter und "fluffiger", wie ein leichter Springball. Viel weniger Körpereinsatz. Klarer auch irgendwie.

    Der Labrador ist führiger, hinterfragt weniger. Der Golden reagiert wie der Toller stark optisch. Was im Training berücksichtigt werden muss. Und der Golden hat mehr eigenen Kopf mit zusätzlichen Ideen als der Labi. Im direkten Vergleich finde ich das so witzig zum beobachten.

    Die Diskussionen, die ich mit meinen Golden führe, haben die Kolleginnen mit den Labis einfach nie. 😀

    Dafür die mit den Tollern ganz andere.

    So bleibt es immer spannend.

    Fährt hier eigentlich jemand den ID Buzz? :see_no_evil_monkey:

    Ich war heute in der Klinik, neben mir hat jemand mit dem Buzz geparkt. Hab sie gleich angesprochen wie zufrieden sie mit dem Teil ist.

    Antwort: zum fahren, mega. Super angenehm, super Komfort.

    Reichweite möp.

    Ausreichend für in der Schweiz, wo die Distanzen ja klein sind. Aber im Winter reiche es gerade mal für 320km. Sie wolle eigentlich ans Meer in die Ferien. Das braucht aber ziemlich Planung.

    Dachte das interessiert dich vielleicht

    Grundsätzlich ist das machbar. Kein Thema.

    Die Frage ist, ob der Hund das mitmacht. Weiss man nicht.

    Also muss ein wasserdichter Plan B her. Und der muss wirklich sicher sein.

    Sonst ergeht es dir wie meinem Kollegen: Plan A hat nicht funktioniert, Plan B gab es nur so halb.

    Ich war dann Plan C und hab 2 Jahre lang den Hund betreut. 5 Tage pro Woche. Bis Plan D - Jobwechsel - in Kraft trat.

    Also: Wenn du ne Absicherung hast, dann ja.

    Es ist vom Sommer abhängig und tendenziell wird es immer heisser im Juli und August.

    Meine Nachbarn waren jetzt gerade zwei Wochen in Kroatien. Die erste Woche war absolut grenzwertig. So dass sie tagsüber ausschliesslich im klimatisierten Haus verbracht haben.

    Die typischen Sommer Destinationen haben jetzt schon ein Problem und es ist absehbar, dass es eine riesige Verschiebung geben wird. Die jetzt noch typischen Destinationen für Sommer werden wegfallen weil nicht mehr aushaltbar. Kam erst gerade ein Bericht dazu. Das wird viele Jobs kosten und Länder vor grosse Herausforderungen stellen. Aber vielleicht fahren wir in 10 Jahren im Winter zum baden nach Kroatien.

    guck mal hier, es gibt viele Möglichkeiten den Hund angenehm zu transportieren. So dass du ihn nicht schleppen musst. 19kg sind ja nicht ohne.

    SanSu
    3. April 2021 um 21:02

    Teckelfan

    Hunde sind Weltmeister darin, Schmerzen zu kaschieren. Leider interpretieren viele Hundebesitzer Schmerzverhalten falsch.

    Und Hunde können sich scheinbar normal bewegen, trotz Schmerzproblematik.

    Immer, wenn sich ein Verhalten des Hundes dermassen plötzlich verändert, sollte man den Hund vom Tierarzt ordentlich durchchecken lassen.

    Lass den Hund anschauen, du willst nicht dass er sich irgendwann NOCH heftiger äussern muss. Bisher hat er nur geschnappt.

    Ob er auf die Atmung des Katers reagiert kannst du erst interpretieren, wenn du absolut sicher sein kannst, dass der Hund schmerzfrei ist.

    Und das kann nur der Mediziner beurteilen.

    Im Nebel herum stochern und auf das Prinzip Hoffnung setzen ist der falsche Weg, wenn ein bisher unauffälliger Hund plötzlich Zähne zeigt. Das ist meistens ein Weckruf ein „Hallo Mensch, hörst du mich?“

    ich verstehe, dass ihr das Verhältnis zur Nachbarin nicht gefährden wollt.

    Allerdings müsst ihr euch klarer werden was ihr wollt.

    Ihr lasst es ja auch zu, dass er zu ihr kann. Also ist das auch ein Teil des „Problems“.

    Ist der Hund an der Leine, kann er nicht zu ihr hin, hat also keinen Erfolg.

    Haltet ihn bei euch, setzt ihn auf Entzug.

    Je klarer ihr das Ganze von euch aus unterbindet, desto schneller wird der Hund merken, dass von der Nachbarin nichts mehr zu holen ist. Weil ihr es unterbindet. Fertig.

    Dann erst kann er sich davon lösen und wird auch im Haus wieder ruhiger.

    Aber da müsst ihr auch an euch arbeiten. Dieses Wischiwasch, hinlassen aber eigentlich sich nerven, das bringt genau rein gar nichts. Nada.

    Lasst ihr es so laufen wie bisher, läuft das aus dem Ruder. Der Hund ist ja bereits dabei, in allen möglichen und unmöglichen Situationen ein kritisches Verhalten zu zeigen. Kritisch meine ich, dass er in eurem Zuhause, wo er entspannt sein sollte, jault weil er zu ihr rüber will weil es dort Futter gibt. Sorry, aber bei aller Nächstenliebe - da hört jeglicher Spass auf.

    Weil das ist bereits auf dem Weg in eine sehr stressige Situation.

    Und wie blöd ist es bitte, wenn ein Hund eigentlich gut alleine bleiben kann, aber man ruiniert es sich durch dieses hin und her mit der Nachbarin. (also nicht ihr seid blöd, die ganze Auswirkung ist blöd, ihr habt ja dem Hund vieles beigebracht, das geht jetzt kaputt so)

    Lasst ihn alleine wenn er das gut kann, der pennt dann. Vorhänge zuziehen damit er nicht rausschauen kann. Wenn sie ihn lockt unf winkt wird er sich aufregen. Sie muss ihn nicht beaufsichtigen. Und sie muss sich von ihm entwöhnen.

    Ist nicht ihr Hund! Das muss ihr klar werden. Und sie darf euch nicht torpedieren und Freude dran haben, dass er lieber zu ihr kommt als zu euch. Das finden manche Menschen lustig.

    Werdet euch klar was ihr wollt. Und dann zieht gemeinsam am gleichen Strang. Immer! nicht heute do und nächste Woche anders.

    Ist ungemütlich, aber macht euch klar, dass die Situation auch für den Hund nicht toll ist.