Beiträge von Quebec

    Alle meine Hunde haben im Frühjahr gegrast wie die Kühe und ich habe mir nie etwas dabei gedacht.
    Das frische Grün schmeckt ihnen einfach, es wird auch nicht erbrochen, nein, scheint ihr Salat zu sein, denn wählerisch sind sie auch. Nicht jedes Gras wird gefressen, es wird richtig selektiert :D

    Zu dem Fellverlust und dem Knabbern bei deinem Hund kann ich nichts sagen. Diese Probleme kenne ich nicht.

    Herzlichen Glückwunsch zu deiner Entscheidung.

    So wie ich Jack Russell kennengelernt habe und ja auch selber einen (fast) habe, ist dieser Hund für solch ein Leben der richtige.

    Auch ich würde mich sehr freuen, wenn Du uns weiter berichtest und ab und an vielleicht sogar ein paar Bildchen schickst.

    Das Thema "Leinenkoppel" ist für mich persönlich unerheblich, aber auch hier sind Hunde aneinander befestigt. Das passt also gewissermaßen auch zum Thema, auch wenn ich daran gar nicht gedacht hatte.

    Jein!

    Ich habe meine Neufundländer immer am Koppel geführt, denn drei Leinen in einer Hand waren mir einfach zu viel. Also gab´s ein Dreierkoppel und eine Leine.

    Zum Dreiergespann wurden sie aber erst, als sie leinenführig waren. Die älteren Hunde haben nicht die Erziehung übernommen, das war meine Aufgabe. Meine Hunde haben auch gelernt, daß es auf dem Weg zum Auslaufgebiet keine Schnüffel- und Pinkelpausen gibt. Es wurde zügig im Schritt dort hin gelaufen, am Waldrand abgeleint und dann konnte jeder seinen "Geschäften" nach gehen.

    Niemals wäre ich aber auf die Idee gekommen, meine Hunde zusammen zu binden und so in den Freilauf zu schicken.
    Wie man überhaupt auf solch einen unsinnigen Gedanken kommen kann, kann ich nicht nachvollziehen.

    Abgesehen von der Verletzungsgefahr, was tut man den Hunden da an? Einen Lerneffekt sehe ich nicht, eher das Gegenteil. Frust auf beiden Seiten.

    Ab wann ist eine Hündin eine "ausgediente" Zuchthündin?

    Neufundländer kommen spät in die Zucht, frühestens mit 22 Monaten darf eine Hündin belegt werden. In der Regel sind sie darum beim ersten Wurf 2 1/2 bis 3 Jahre alt. Dann gibt es vielleicht mit gut 4 Jahren den zweiten Wurf und der Züchter stellt fest, der Nachwuchs ist nicht das, was er sich versprochen hat und gibt die Hündin ab.

    Oder ist damit eine Hündin gemeint, die ab ihrem 2. Lebensjahr, bis kurz vor ihrem 9. Geburtstag, brav jedes Jahr einen Wurf bekam?

    Ich selbst kenne zwar keine, die so "dienen" mußte, aber es soll´s ja geben.

    @Cattlefan

    Wollen wir nun wirklich über die besonders kleinen Populationen sprechen oder über Zucht allgemein?

    Für eine Rasse, in der jährlich überhaupt nur 40 - 50 Hunde geboren werden, ist jede zuchttaugliche Hündin wichtig bzw. wäre es, wenn sie dann auch in Züchterhände gelänge.

    Aber das war ja nun nicht der Ausgangspunkt der Diskussion.

    Wenn es in erster Linie ein (gut gepflegtes!) Hobby ist und keine Geldanlage, dann schon.....

    Wieviel Zuchtwert bringt die einzige Zuchthündin, die vielleicht 4 Würfe im Leben hat, der Population?

    Das mag eine gut gepflegte Hobbyzucht sein, mehr nicht. Erstaunlich auch, wenn man dann erfährt, daß bei solch gepflegter Hobbyzucht oftmals mehr Geld übrig bleibt, als bei dem Züchter, der mit mehreren Hündinnen, dafür mit Deckrüden aus der halben Welt, züchtet.

    Schade, daß eigentlich fast immer, wenn über Hundezucht gesprochen wird, das Thema Geld aufkommt. Ich kenne keinen Züchter, der durch Hundezucht reich geworden ist. Das mag es geben, allerdings nicht in dem Umfeld in dem ich mich bewegt habe und bewege.

    .....eben der Junghund, der sich nicht eignet. Danach, wenn wieder Kapazitäten da sind, kann man ja weitermachen.

    Eine sehr romantische Vorstellung, 10 - 12 Jahre auf seine Pläne zu verzichten und dann (vielleicht) weitermachen.

    Wer wirklich ernsthaft züchtet, der mag zwar seine Tiere sehr und die meisten Züchter, die ich kenne, behalten ihre alten Tiere auch, denkt aber in anderen Dimensionen.

    Das mag hart klingen, ist aber Tatsache. Romantische Vorstellungen sind mit gezielter Hunde- bzw. Tierzucht nicht kompatibel.

    Das mag den einen oder anderen zwar erschüttern und er würde niemals bei solch einem Züchter kaufen, aber meist sind es diese, die mit mehreren Hündinnen züchten, mehrere Deckrüden zur Verfügung haben, die die Zucht nach vorn bringen. Da gehört auch das "aussortieren" halt dazu.

    Eine "überalterte" Hündin oder eine (aus welchem Grund auch immer) kastrierte Hündin oder eine Hündin die z.B. aus gesundheitlichen Gründen keine Welpen mehr bekommen kann, ist aber ja keine ZUCHThündin mehr.

    Eine kastrierte nicht, eine intakte aus Altersgründen laut ZO nicht mehr verwendbare, könnte dennoch Welpen bekommen. Daher zählt sie mit in der m² Berechnung.

    Zuchtverstöße sind ja nun nichts unbekanntes, oder? :D