Beiträge von Quebec

    Das Hinterfragen hat ja nun nichts damit zu tun, daß die Hunde a) nicht hören, sie haben gehört, sonst würden sie nicht hinterfragen und b) daß sie nicht gehorchen.

    Natürlich gehorchen sie, aber halt nicht aufs erste Wort. Jedenfalls beim Rückruf. Anders sieht es aus, wenn ich ein "Steh" verlange. Das ist so eingeübt, daß es sofort ausgeführt wird.

    Mir ist es halt nicht wichtig, daß meine Hunde einen "Platzgehorsam" zeigen. Und so lange sie niemanden und sich selbst gefährden, rufe ich auch gerne 3 mal komm.

    Ist halt kein Retriever, der für einen Fitzel Wurst seine Seele verkauft

    Danke, für deinen Beitrag.

    Mit solchen Hunden lebe ich seit 34 Jahren. Allerdings hinterfragen meine immer, ob ich das, was ich gerade gesagt habe, auch erst meine, es jetzt gleich sein soll oder doch später befolgt werden kann und grundsätzlich wird geguckt ob es überhaupt einen Grund gibt, meinem "Wunsch" zu folgen :D

    Ja, ich weiß, ich mache seit Jahrzehnten alles falsch....

    Kerstin, vergebliche Liebesmüh.

    Wer der Meinung ist, CM wäre ein guter Hundetrainer, wird sich nicht vom Gegenteil überzeugen lassen. Egal, ob namhafte Persönlichkeiten (Mech, Bloch, Gansloser, Bradshaw, Feddersen-Petersen), die wissenschaftlich arbeiten, zum größten Teil studierte Verhaltensbiologen, Aggressionsforscher, Kynologen zu ganz anderen Ergebnissen kommen, CMs Vorgehensweise für gefährlich halten.

    CM war Hundefriseur und Gassigänger, wäre er es doch geblieben.

    Bruno ist ja mit seinen 15 Monaten noch in der Lehre, Pubertät ist auch grade sehr aktiv :D , da freue ich mich, wenn der Rückruf klappt und mache keine Ansage, wenn dem nicht so ist.

    Finn ist gut 3 Jahre alt und da erwarte ich, daß er kommt, wenn ich rufe. Ich erwarte ja nun kein sofortiges herbei eilen, wenn man gerade so schön am schnüffeln ist, aber bei Gelegenheit, so nach dem 3. komm, sollte er dann auch kommen.

    Passiert das nicht, ertönt mein liebliches Stimmchen mit dem Schlachtruf: "Kommst du jetzt oder red ich chinesisch oder was?" Und schon kommt das Terriertier angeflogen :lol:


    Da gebe ich dir Recht, wäre für mich (!) trotzdem kein Grund, meinem Hund eine Ansage zu machen, wenn die Außenmotivation höher war.
    Ich suche dann weder bei mir noch bei meinem Hund den Fehler.

    Das war z. B. bei Woodys ich-geh-dann-mal-schwimmen-und bin-weg-Aktionen so. Ansage wäre da völlig nutzlos gewesen, denn das Wasser hatte nun mal magnetische Kräfte, die meinen Woody hinein zogen.

    Sein Fehler war es nicht, meiner schon, denn spätestens nach dem dritten Mal hätte ich sein ausreissen durch anleinen verhindern können. So konnte ich mir nur vornehmen, das nächste Mal nicht träumend durch den Wald zu laufen :D

    Zitat

    Auf Verhalten von Tieren spezialisierte Tierärzte, so die European Society of Veterinary Clinical Ethology (ESVCE)[2] und die American Veterinary Society of Animal Behavior (AVSAB),[3] kritisierten 2009, dass Millan mit aversiven Trainingsmethoden arbeite. Im Jahr 2012 forderte der Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater vom Sender Sixx die Einstellung der Sendung „Der Hundeflüsterer“. Millan arbeite ausschließlich mit Strafe, die „therapierten“ Hunde seien keineswegs resozialisiert und stellten mitunter eine Gefahr für die Halter dar, da ihre Reaktionen absolut unberechenbar seien. Zu befürchten sei, dass viele Zuschauer trotz der vor der Sendung von SIXX eingeblendeten Warnhinweise zu Nachahmern des „Hundeflüsterers“ würden.[4]

    Cesar Millan – Wikipedia

    Muß man eigentlich noch mehr verlinken, um aufzuzeigen wie fatal der Umgang CMs mit Hunden ist? Hier noch ein sehr interessanter Artikel: http://www.fanfiktion.de/s/528a0a310003…che-Betrachtung

    Danke, @Cattlefan, das ist nämlich der Punkt.

    Es wird gar nicht versucht eine Rasse zu schaffen, ausgenommen beim Labradoodle. Das ist es was ich ankreide. Und das krampfhafte verteidigen einer "Zucht", die gar keine ist.

    Die Frage, warum man sich FCI/VDH gezogener Hunde bedient, diese Herkunft auch noch als Gütesiegel vor sich her trägt, wo doch der VDH Synonym für Qualzucht sein soll, stelle ich mir immer wieder.


    Und mir, als durchschnittlich intelligente Frau, ist und bleibt es ein Rätsel, wie es sein kann, dass (Achtung) Qualzuchten unter Anleitung (!) einer solchen Institution gemacht werden.

    Wo finde ich die Anleitung nach der Qualzuchten in die Welt gesetzt werden?

    Und diese Hunde (formuliere es jetzt auch durchschnittlich) wurden auf Ausstellungen geschleppt, bewertet nach VORGABEN, die die Punktrichter oder Jury vorgeben, bewertet.

    Das "Punktrichter oder eine Jury", was ich gar nicht von Ausstellungen kenne, Vorgaben machen, wäre mir neu.
    Ein Zuchtrichter hat nach dem jeweiligen FCI-Standard die Hunde zu bewerten. Zeige mir bitte einen, in dem ein Hund so beschrieben ist, wie wir es heute als Qualzucht ansehen.

    Denn: als Normalo bekommt man ja ständig gesagt, geht zum VDH Züchter. Da wird überhaupt nicht oder sehr selten geraten, auch dort genau hinzugucken.


    Wahrscheinlich setzt man den gesunden Menschenverstand und sehende Augen voraus. VDH heißt nicht "Vergiß Dein Hirn".