Beiträge von Quebec

    (Kopfsteinfplaster auf ner Bundesstraße...)

    Du warst wohl ziemlich lange nicht mehr in den neuen Bundesländern.
    Dort sind nämlich mittlerweile die Straßen in einem besseren Zustand als im Westen.

    Beruhigt mich ja ehrlich gesagt, dass dem nicht überall dort drüben so ist, aber manchmal denkt man schon anhand der Landschaft, man sei in einem anderen Land.

    Ah, ja, sagst Du das auch wenn Du nach Bayern oder an die Nord- oder Ostsee fährst?

    Ob Welpen jammern, hängt meiner Meinung nach eher mit der Organisation des Züchters zusammen, als mit der Bindung oder Charaktereigenschaft. Wer seine Welpen vor der Abgabe von der Mutter entwöhnt, hat weniger Schwierigkeiten.

    Mein erster und mein zweiter Welpe kamen im Abstand von 15 Monaten von der selben Züchterin zu mir. Da hatte sich in der Organisation nichts geändert. Die Mutterhündin entscheidet in der Regel, wie lange sie die Welpen umsorgt und ab wann sie sich mehr und mehr zurück zieht.

    Bis auf meine ersten beiden Neufundländer kamen alle von Züchtern, die mehrere 100 Kilometer weit weg wohnten.
    Also wurde einmal besucht, ausgesucht und dann abgeholt.

    Woody habe ich mir sogar nur vom Foto ausgeguckt, hatte am Abholtag noch die Wahl zwischen drei Rüden, mich aber für ihn entschieden.

    Der einzige Welpe, bei dem ich mich umentschieden hatte, war Quebec. Ich hatte mir einen anderen Rüden ausgesucht. Wir waren einen Tag vor der Wurfabnahme da und wie ich so mit der Züchterin im Gras sitze, mit den Welpen spiele, sie beobachte, legt sich einer in meinen Schoß und nuckelt an meinem Daumen. 20 Minuten später war die Entscheidung gefallen, der "Schoßhund" wurde Quebec.

    Bindung hatte ich zu keinem der Welpen, weder zu den ersten, die ich wöchentlich besuchte, noch zu dem, den ich per Foto ausgesucht hatte. Die Bindung, Zuneigung wuchs im Zusammenleben mit den Hunden.

    Gejammert in der ersten Nacht zu Hause, hat übrigens nur mein erster Welpe, der, der mich am längsten kannte.

    Bei uns hat nie ein Neufundländerwelpe im Schlaf an uns gekuschelt geschlafen. So etwas fange ich gar nicht erst an, denn der erwachsene Hund hat nichts im Bett zu suchen.

    Sie waren zwar bei uns im Schlafzimmer, Türe ebenfalls zu, falls man sie überhört, sind halt Pfützen nicht im ganzen Haus verteilt und sie gingen nach kurzer Zeit ins angrenzende Badezimmer. Dort auf den kühlen Fliesen schlief es sich anscheinend angenehmer.

    Bruno würde, wenn er denn dürfte, gerne die ganze Nacht draussen verbringen. So geht er zwar mit uns schlafen, wechselt aber die Räume und ist morgens meistens in der Diele zu finden.

    Aber der VDH leistet ja gute Arbeit, deswegen gibts sooo viele gesunde Boxer und Dobermänner

    Anscheinend ist es immer noch nicht angekommen, daß die Zuchthoheit in Händen der RZV liegt. Der VDH gibt nur Rahmenbedingungen vor.

    Wenn in den Mitgliederversammlungen der RZV vorwiegend Züchter sitzen, die keinen Grund sehen, Zuchtprogramme zu erstellen, diese beim VDH zu beantragen, wird sich nichts ändern.

    Das ist außerordentlich bedauerlich, aber nicht zu ändern.

    Ach Gaby! Ein Neufundländer! Manchmal habe ich den Eindruck, du nimmst das hier gar nicht ernst!

    Doch, doch!

    Jemand schrieb doch vom Einkaufswagen ziehen und ziehen kann ein Neufundländer gut.
    Er schafft es auch mit seinem Dickschädel durch Menschenmassen, wer den Kopp in den Magen gerammt kommt, springt bei der nächsten Sichtung freiwillig zur Seite.

    Als Zug- und Bergepanzer ist eine Einkreuzung des Neufundländers unerläßlich.

    Ich habe vor vielen Jahren einen Betta in einer Blumenvase mit Pflanze geschenkt bekommen. Der arme Kerl hatte mal gerade ein Liter Wasser.

    Mein erster Weg führte mich in ein Zoogeschäft und ich erwarb ein 40 l Nanoaquarium und drei Mädels dazu, daß er nicht so alleine war. Fünf Jahre habe ich ihn gehabt, die Weibchen wurden nicht so alt.

    Heute ist das Nano nur noch mit Pflanzen bestückt und dient als Nachtbeleuchtung :D

    So eine Vase war es:

    Fische in Vasen

    Heutzutage ist es nicht zuletzt durch die Globalisierung schon möglich, Elterntiere miteinander zu verpaaren die seit X Generationen keine gemeinsamen Ahnen haben. (Importe aus anderen Kontinenten, Transport von Frisch- und TK-Sperma....), wodurch man bei vielen Rassen über viele Generationen den Inzuchtkoeffizienten doch sehr klein halten kann (deutlich kleiner als in der "Hobbyzucht" oder bei den ach so gesunden Bauernhof-Mixen)

    Das sehe ich genauso und habe bei meinen Hunden immer darauf geachtet, daß die Ahnen weit gestreut waren.
    Da sind Amerikaner, Kanadier, Skandinavier und Engländer als Großeltern, Urgroßeltern zu finden.

    Das hat mich zwar vor Skelett- und Herzerkrankungen geschützt, aber nicht vor Krebs und nicht vor einem frühzeitigen Tod. Schau ich mir also die Lebenserwartung der Molosser und molossoiden Hunde an, sehe ich keine Rasse, die daran etwas ändern könnte.

    Eine Alternative wären die als noch recht gesund geltenden HSH. Was aber aus dem Neufundländer wird, wenn er mit diesen gekreuzt wird, sieht man an Hand des Landseers.