Das kann man m.E. gar nicht miteinander vergleichen.Wenn ich aversive Methoden bei meinem Hund anwende, dann besteht auf jeden Fall nicht die Gefahr, dass anschließend ein Bein gebrochen ist, oder dass ich ihm 70kg in die Rippen gestampft habe.
Nein, daß kann man wirklich nicht miteinander vergleichen.
Obwohl ich bestimmte aversive Methoden für nicht geeignet halte, sind sie nicht gesundheitsgefährdend oder lebensgefährlich für einen kleinen Hund, wie z. Beispiel das Pfotenschlagen oder Überrennen durch einen 70 kg Hund.
Auch meine Hunde haben aus Reflex, einfach nur weils´gerade sehr weh tat, einen Schupser oder Klaps bekommen. In solchen Situationen denkt man nicht an die Lerngesetze, sondern reagiert nur. Ähnlich einer Gefahrenlage, wo ich auch nicht ablenke, sondern einfach ins Fell greife und meinen Hund halte.
Ich habe auch meinen Kindern aus Reflex einen Klaps auf die Hand gegeben, bevor sie die heiße Herdplatte anfassten.
Deswegen war ich keine prügelnde Mutter, genauso wenig, wie ich eine aversiv handelnde Hundehalterin bin.
Bevor man zu solch vorschnellen Aussagen, wie Waheela sie gerne tätigt, kommt, sollte man die Gesamtsituation betrachten.