Beiträge von Quebec

    @Aoleon

    Du weißt hoffentlich selber, daß deine Vergleiche hinken.

    Es geht nicht darum einen neuen Heimtierausweis auszustellen, sondern um das Ablesen des Chips bei jeder Untersuchung und um eine anschließende Kontrolle, wo der Hund registriert ist.

    Der Tierarzt erwartet, daß ich Vertrauen in ihn und seine Fähigkeit habe, mein Tier zu behandeln. Wo bleibt sein Vertrauen, daß der Hund, den ich vorstelle, auch mir gehört?

    Und wie Gizzmo78 so richtig schreibt, bei Folgeuntersuchungen.

    Meine TÄ und auch die TÄ der Tierklinik erklären mir vor jeder Maßnahme, wie sie jetzt und warum meinen Hund so oder so untersuchen. Ich habe immer die Möglichkeit ja oder nein zu sagen. Schließlich muß ich das alles bezahlen. Darum erwarte ich das auch beim Chip auslesen.

    Ihr könnt das ja alle hinnehmen, ich werde das nie tun.

    Danke für Deinen Beitrag, Quebec. Vielleicht noch zu dem, was oben steht: da muss noch nicht einmal so viel an der Geschichte nicht stimmen. Kann sein, dass der Rüde das Diplom mit jemand anderem abgelegt hat. Kann sein, dass er erst vor Kurzem so massiv seine Kräfte einsetzt. Nicht jeder Hund, der auf dem Platz funktioniert, läuft auch im Alltag problemlos mit. Aber was kann der Durchschnittszuschauer von so einer Sendung denn schon mit einer Wasserarbeitsausbildung anfangen? Und wie man sieht, ist auch das DF nicht gerade ein Gradmesser an Exzellenz, wenns schon nur um simple Internetrecherchen geht, auch wenn man sich nur allzu gerne so aufführt.

    Die Wasserarbeit setzt zumindest einen Grundgehorsam an Land voraus.
    Da der Hund ja ohne Leine ins Wasser geschickt wird, während die anderen Hunde an Land warten, macht es wenig Sinn, wenn dieser umdreht und mit diesen anderen Hunden toben will.

    Beim A-Diplom wird auch Leinenführigkeit verlangt.

    Hier mal die Prüfungsanforderungen:


    wasserarbeit_regelwerk.pdf

    Mindestalter ist übrigens 12 Monate. Hochzeit der Pubertät und dennoch muß der Hund gehorchen, will er bzw. Hundeführer bestehen.

    Richtig ist natürlich, ein anderer könnte mit diesem Hund trainiert haben und bei diesem hat er gehorcht :D

    Was ICH ja unfair finde der Hündin gegenüber, ist dass sie jetzt Welpen bekommt, ist dass sie ja noch nicht mal unter Kontrolle ist.
    Sie ist nun 4 Monate etwas mit Deckakt, Geburt, Welpenaufzucht beschäftigt, statt dass man die Lebensqualität des Hundes verbessert indem sie das normale 1x1 des Hundelebens kennenlernt.

    Für den Hund ist es ja auch Stress. Kein regelmäßiger Freilauf, kein regelmäßiger Hundekontakt, keinen stetigen "langweiligen" Alltag, Auslastung kann ich mir auch keine Vorstellen usw. usf.

    Was Du nicht alles weißt :shocked:

    Die Hündin lebt jetzt mit drei anderen, sehr gut erzogenen Hunden zusammen. Einer davon ist der Rüde, von dem sie gedeckt wurde. Die Züchterin ist sehr engagiert, was die Beschäftigung mit den Hunden angeht. Sie hat Freilauf, sie wird gefordert und gefördert werden. Sie wird gepflegt und umsorgt. Ihre Welpen werden bestens sozialisiert und lernen sogar ihren Vater kennen.

    Aber, was weiß ich schon.

    Kurz zu dem Zwinger, in dem die Hündin nun ihre Welpen bekommt.

    Es ist ein sehr bekannter Zwinger, die Züchterin ist sehr engagiert und wer sie mit ihren Hunden erlebt, weiß, daß sie die Neufundländer von Herzen liebt. Entsprechend ist die Aufzucht und Schleichwerbung braucht sie nicht. Eher hat sie zu wenig Welpen. Die Hündin kommt ebenfalls aus guter Zucht und da sie die Zuchttauglichkeit hat, steht auch einem Wurf nichts im Wege.

    Was mich an der ganzen Geschichte unheimlich stört, Flint soll das A-Diplom in der Wasserarbeit haben. Dazu gehört mehr als guter Grundgehorsam. Abgelegt hat er das Diplom 2012, was ist also mit dem Rüden in den vergangenen Jahren passiert, daß er sich so aufführt?

    Ebenso Betty. Die Hündin soll 2014 den VDH-Hundeführerschein bestanden haben. Auch hier ist nun 2 Jahre später nichts mehr davon zu merken.

    Das passt alles nicht so recht zusammen. Ich habe mittlerweile arge Zweifel, ob das alles so stimmt, was uns da vorgeführt wird.

    ABER was hat das Finanzamt mit dem Hund zu tun? Es ist die Stadtkasse, nicht das Finanzamt.

    In deinem Wohnort mag das so sein. In Berlin kassiert das Finanzamt deines Wohnbezirkes die Hundesteuer und schickt dir jährlich den Steuerbescheid.

    Und ich finde es gut, dass TA bei neuen Hunden prüfen, ob er ggf vermisst wird. Wer nichts zu verbergen hat ...

    Dann gehörst Du anscheinend zu denen, die auch nichts gegen Vorratsdatenspeicherung haben, die sich nicht daran stören gegebenenfalls abgehört zu werden usw.

    Ich lasse mich nicht unter Generalverdacht stellen und schon gar nicht von einem Tierarzt.

    In meiner Privatsphäre hat niemand rum zu schnüffeln, so lange es keinen konkreten Verdacht gibt.

    Nein, die gibt es wirklich nicht!
    Aber, ohne Chip dann auch keinen EU-Heimtierausweis und damit auch keine Ausreisen ins Ausland.

    Demzufolge besteht indirekt eben doch Chip-Pflicht!

    Schau ich in den EU-Heimtierausweis, sehe ich da auch noch drei Felder zur Angabe der Tätowierung, Nr., Datum, Ablesedatum ;)


    Bei uns ist ein Chip schon seit fast 15 Jahren Pflicht, genau wie vorher das Tattoo. Seit 2011 muss sogar die Chip-Nummer bei der Steuer angegeben werden. Ich denke, das ist hier im ganzen Land so. Wenn man seinen Hund natürlich nicht anmeldet, hält man ihn schwarz und braucht den Chip nicht, wenn man ihn auch bei Tasso nicht registriert oder beim Hunderegister oder ihn nicht versichert, denn auch da ist er notwendig.

    Bei meinem Tierarzt kostet das Abscannen nichts.

    Nö, das ist nicht im ganzen Land so. In Berlin und Brandenburg fragt das Finanzamt nicht nach der Chipnummer. Auch meine Haftpflichtversicherung, die ja in Berlin Pflicht ist, fragt nicht danach.