Vielleicht ein wenig einfacher: Hundeausstellungen und Rasseschauen sind, das liegt in ihrer Natur, immer örtlich begrenzt. Dh. diese Veranstaltungen finden immer auf einem relativ begrenztem Raum, einer Halle einem begrenzen Bereich eines Messegeländes, etc. statt und die Aussteller sitzen sich alle irgendwie gegenüber, nebeneindern hintereinander. Wenn jetzt jeder nur liebe und gute Züchter und Aussteller kennt, es aber ja auch böse und schlimme Züchter/Aussteller gibt,(was man eben angsichts von Diskualifikationen und Aberkennungen von Titel und eben der Tatsache, dass wir vom TS häufig genug dazugerufen werden um von Züchtern beschlagnahmte Tiere mitzunehmen, einfach nicht besteiten kann.
Wenn ich bei einer Ausstellung bin, kann ich also erkennen, wer ein guter und wer ein böser Züchter ist. Ich weiß natürlich auch, ob diesem Titel seiner Hunde aberkannt und ob er (im Ring wegen Fehlverhaltens?) disqualifiziert wurde. Das sagt mir wer? Meine Kristallkugel?
Ich weiß das alles nicht, da ich nicht jeden Züchter kenne, nicht weiß, wie er seine Hunde behandelt und hält.
Auf Ausstellungen wird sich jeder hüten, seine Tiere schlecht zu behandeln.
Und nochmal, ich verstehe es nicht. Ihr werdet als TS dazu gerufen, auf Ausstellungen Züchtern und Ausstellern beschlagnahmte Hunde, wegzunehmen? Das habe ich in über 30 Jahren als Aussteller nicht erlebt, auch noch nie davon gehört.
Der letzte bei dem wir aktiv werden mussten, hatte z.B. 3 hochprämierte Champions als Zuchtmaschinen mißbraucht und ist innerhalb seiner, nennen wir es mal Rassegemeinde, sehr bekannt.), wie kann man die dann übersehen?
Was hat der Zuchtmißbrauch von Hunden mit hochprämierten Champions zu tun? Das ist beim titellosen Mischling oder Rassehund nicht weniger schlimm.
Wenn der Züchter gegen geltende VDH-Zuchtordnung verstossen hat, sind die Rassehundezuchtvereine die erste Instanz.
Ich als Aussteller oder Besucher kann das nicht wissen, denn entgegen deiner Behauptung habe ich als Aussteller so gut wie gar keinen Kontakt zu Züchtern. Oftmals noch nicht einmal zum Züchter meines Hundes, da er hunderte Kilometer entfernt lebt. Hellsehen, was sich da getan hat seit meinem Besuch, kann ich auch nicht.
Und noch was. In der Regel is es, WENN es zu tierschutzrechtlichen Untersuchungen mit anschließendem Tierentzug kommt auch so, dass das Umfeld der jeweiligen Person oder des Personenkreises überprüft wird. Und in der Regel geraten dann Käufer von Welpen oder in geschäftlicher oder privater Beziehung stehen Züchter kurzzeitig mit in den Focus. Interessanter Weise haben die DANN ja "schon immer was geahnt",
Neue Form von Sippenhaft?
Vor vielen Jahren sind einer vereinslosen "Züchterin" von Neufundländern, wegen ihrer Hundehaltung, die von Nachbarn angezeigt wurde, alle Hunde durch das Veterinäramt entzogen worden.
Niemand hat in ihrem privaten Umfeld, geschweige denn bei Welpenkäufern, die auch gar nicht bekannt waren, da die Dame keine Kaufverträge machte, sondern die Hunde per Handschlag verkaufte, rum geschnüffelt.
Du wirst für mich immer unglaubwürdiger.