Beiträge von Quebec

    Dazu ist so ein Melden bei Ausstellungen wirklich schweineteuer, man muss die 3-fache Meldegebühr als Kaution hinterlegen und bekommt es nur zurück, wenn der Fall bestätigt wird. Da überlegt man sich es einfach mehrmals, ob man den Hund, von dem man meist doch nur eine Momentaufnahme sieht, direkt meldet.

    Wenn man Zweifel an der Identität des Hundes hat, kann man das dem Richter mitteilen, der läßt diese dann vom Sonder- oder Ringleiter nachprüfen. Das kostet nichts.

    Sieht man, das ein Hund schlecht behandelt wird, sucht man sich Zeugen, geht sofort zum anwesenden Amtsveterinär und holt diesen dazu. Auch das kostet nichts.

    Eine dreifache Meldegebühr wird fällig, wenn ich die Wertnote (Beurteilung) des Hundes durch den Richter anzweifele und Einspruch beim VDH einlege.

    Vielleicht ein wenig einfacher: Hundeausstellungen und Rasseschauen sind, das liegt in ihrer Natur, immer örtlich begrenzt. Dh. diese Veranstaltungen finden immer auf einem relativ begrenztem Raum, einer Halle einem begrenzen Bereich eines Messegeländes, etc. statt und die Aussteller sitzen sich alle irgendwie gegenüber, nebeneindern hintereinander. Wenn jetzt jeder nur liebe und gute Züchter und Aussteller kennt, es aber ja auch böse und schlimme Züchter/Aussteller gibt,(was man eben angsichts von Diskualifikationen und Aberkennungen von Titel und eben der Tatsache, dass wir vom TS häufig genug dazugerufen werden um von Züchtern beschlagnahmte Tiere mitzunehmen, einfach nicht besteiten kann.

    Wenn ich bei einer Ausstellung bin, kann ich also erkennen, wer ein guter und wer ein böser Züchter ist. Ich weiß natürlich auch, ob diesem Titel seiner Hunde aberkannt und ob er (im Ring wegen Fehlverhaltens?) disqualifiziert wurde. Das sagt mir wer? Meine Kristallkugel?

    Ich weiß das alles nicht, da ich nicht jeden Züchter kenne, nicht weiß, wie er seine Hunde behandelt und hält.
    Auf Ausstellungen wird sich jeder hüten, seine Tiere schlecht zu behandeln.

    Und nochmal, ich verstehe es nicht. Ihr werdet als TS dazu gerufen, auf Ausstellungen Züchtern und Ausstellern beschlagnahmte Hunde, wegzunehmen? Das habe ich in über 30 Jahren als Aussteller nicht erlebt, auch noch nie davon gehört.

    Der letzte bei dem wir aktiv werden mussten, hatte z.B. 3 hochprämierte Champions als Zuchtmaschinen mißbraucht und ist innerhalb seiner, nennen wir es mal Rassegemeinde, sehr bekannt.), wie kann man die dann übersehen?

    Was hat der Zuchtmißbrauch von Hunden mit hochprämierten Champions zu tun? Das ist beim titellosen Mischling oder Rassehund nicht weniger schlimm.

    Wenn der Züchter gegen geltende VDH-Zuchtordnung verstossen hat, sind die Rassehundezuchtvereine die erste Instanz.

    Ich als Aussteller oder Besucher kann das nicht wissen, denn entgegen deiner Behauptung habe ich als Aussteller so gut wie gar keinen Kontakt zu Züchtern. Oftmals noch nicht einmal zum Züchter meines Hundes, da er hunderte Kilometer entfernt lebt. Hellsehen, was sich da getan hat seit meinem Besuch, kann ich auch nicht.

    Und noch was. In der Regel is es, WENN es zu tierschutzrechtlichen Untersuchungen mit anschließendem Tierentzug kommt auch so, dass das Umfeld der jeweiligen Person oder des Personenkreises überprüft wird. Und in der Regel geraten dann Käufer von Welpen oder in geschäftlicher oder privater Beziehung stehen Züchter kurzzeitig mit in den Focus. Interessanter Weise haben die DANN ja "schon immer was geahnt",

    Neue Form von Sippenhaft?

    Vor vielen Jahren sind einer vereinslosen "Züchterin" von Neufundländern, wegen ihrer Hundehaltung, die von Nachbarn angezeigt wurde, alle Hunde durch das Veterinäramt entzogen worden.

    Niemand hat in ihrem privaten Umfeld, geschweige denn bei Welpenkäufern, die auch gar nicht bekannt waren, da die Dame keine Kaufverträge machte, sondern die Hunde per Handschlag verkaufte, rum geschnüffelt.

    Du wirst für mich immer unglaubwürdiger.

    Mir fällt es nur gerade echt schwer zu akzeptieren, dass Hunde an der Leine pöbeln dürfen (natürlich nicht gewollt! aber eben dass es mal passieren kann) aber auf dem Arm einem das immer noch peinlich zu sein hat.

    Ich empfinde beides gleich unangenehm. Mir ist aber aufgefallen, daß die Halter der Leinenpöbler eher bemüht sind das abzustellen, als die Halter der Armpöbler.

    Warum das so ist, keine Ahnung.

    Nein, der der angreift, ob jetzt in dem menschlichen Beispiel, oder am Ende mit dem Hundebeispiel, ist natürlich nie der Aggressor. Schuld sind immer die Opfer.

    Jetzt sind wir schon beim Angriff.

    Entweder willst Du nicht verstehen oder es gibt in deiner Welt keine kleinen aggressiven Hunde.

    Kleinhunde, die durch aggressives Gebelle überhaupt erst auf sich aufmerksam machen, hochgenommen werden und dann von oben herab richtig loslegen, weil sie sind ja im schützenden Arm. Da wurde von meinen Hunden nie bedrängt, schon gar nicht angegriffen.

    Wir haben einfach nur die Frechheit besessen, groß und schwer zu sein und uns im selben Gebiet aufzuhalten, wie diese speziellen Hunde.

    Aber wo steht eigentlich geschrieben, dass man nur Hunde halten darf, wenn man keine Angst vor allen Hunden, seien sie auch noch so aufdringlich, haben darf?

    Nirgends und auch ich habe das nicht geschrieben.

    Ich kenne tatsächlich keinen Hund, der sowas denkt. Machen Hunde das auch in anderen Situationen?

    Ich schon. Ich kenne einige Kleinhunde, die beim Anblick meines Großhundes zurück zu Herrchen oder Frauchen laufen und dort im Schutz dieser anfangen zu keifen. Nur ein Halter pflegt darauf in scharfem Ton zu seinem Hund zu sagen, halt die Backen. Von den anderen kommt, mein Hund hat Angst und sie werden hoch genommen um munter weiter zu keifen.

    Wie ich schon erwähnt habe, kommt Bruno bei Sichtung von Kleinhunden an die Leine.

    Weil der Hund ein Lebewesen ist und es mich nicht stört, solange ein Hund gesichert ist. Mich stören Hunde, die in uns reinrennen. Hier ist der Mensch gefragt, den Hund so zu sichern, dass er niemanden körperlich einschränkt

    Interessant!

    Weil der Hund ein Lebewesen ist, stört dich das Gebelle nicht. Wenn er aber, weil Lebewesen und kein Roboter, in euch reinrennt, fühlst Du dich eingeschränkt. Da gehört dann das Lebewesen gesichert.

    Hoffentlich ist dein Hund permanent so gesichert, daß dir das nie passieren kann.