Staffy,
was für eine Frage!
Wenn mich ein Hund in die Wade beißt, dann kriegt er, sobald ich kann, einen Tritt vom feinsten. Das ist doch wohl mehr eine Reflexhandlung als eine überlegte.
Mich mit Pfefferspray usw. zu bewaffnen, für den Fall der Fälle, ist das andere Ding.
Alina
Ich finde nicht, daß ich alles in einen Topf werfe. Ich ziehe meine Schlüße aus den Beiträgen, oftmals derselben Forumsmitglieder zu verschiedenen Themen, die denselben Hintergrund "angreifender Hund, uneinsichtiger HH", haben.
Hier, schwerverletztes Kind, eingeschläferter Hund, Kommentare: "Der arme Hund, arg, ich könnte den HH ..........".
Dort, angegriffener, vielleicht auch verletzter eigner Hund, Kommentar: "Wurfkette, Elektroschocker, wenn der mir auf 5 m nahe kommt, gibts Pfefferspray voll ins Gesicht". Wohlbemerkt
dem Hund.
In dem einen Fall ist der Hund unschuldig, der HH schuld!
Im zweiten Fall, der Hund der schuldige, der zu bestrafende! Denn über Abwehr gehen diese Maßnahmen weit hinaus.
Folge ich der ersten Logik, müßten Pfefferspray und Co., folgerichtig auch im zweiten Fall, gegen den HH eingesetzt werden.
Deine und auch anderer Beiträge zu diesem Thema werden mir immer klarer verständlich, wenn ich Deinen Satz lese, Zitat: "In Situationen, wo sofort klar ist, der andere HH ist genauso bemüht, die Hunde möglichst schnell zu trennen, bzw. es nicht zu einer eventuellen Beißerei kommen zu lassen, hat man von vorneherein weniger Angst, kann ...."
Diese Angst von vornherein, diese Erwartungshaltung "es muß ja was passieren", läßt euch nicht entspannt mit eurem Hund spazieren gehen. Diese Stimmung überträgt sich auf den Hund und er strahlt sie, wie ein Signal jedem entgegen kommenden Hund, aus. Dann sich noch schützend vor den eigenen Hund stellen, dem anderen HH laut, mit leichter Panik in der Stimme, zurückrufen - anleinen, zu rufen, ist das Startsignal zum Angriff.
Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs